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Foren > Grammophone > Reparatur
Nadelstangenschraube wachsen
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania
Autor Eintrag
Nipper
So Mär 05 2017, 12:59 Druck Ansicht
Dabei seit: Fr Feb 24 2017, 09:06
Einträge: 15
Kann ich an die Schraube nicht einfach auch etwas Silikon geben?
Wenn nicht,ist Bienenwachs tatsächlich das optimale?
Wie gebe ich das Wachs am besten auf die Schraube,heisses,flüssiges Wachs mit Pinsel auftragen?
möchte ja nicht die neue Membran vollschmieren...
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Starkton
So Mär 05 2017, 14:44
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 2038
Ich trage zunächst eine kleine Menge Wachs (ich verwende mikrokristallines Wachs) auf die Spitze eines Heizspatels auf, den ich auf etwa 80 °C erwärme. Die mit flüssigem Wachs benetzte Spitze setze ich auf den mit einer kleinen Schraube mit der Membran verbundenen Schuh des Nadelträgers. Das geht am besten unter dem Mikroskop (10fache Vergrößerung). Falls sich das Wachs nicht gleichmäßig verteilt hat arbeite ich mit dem Heizspatel nach.

Wer es sich einfacher machen möchte kann auch Silikon nehmen.
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gramofan
So Mär 05 2017, 14:49
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 913
Bienenwachs ist (im Gegensatz zu Silikon) authentisch. Ich forme zunächst eine winzige Kugel mit den Fingern, drücke eine kleine Mulde hinein und lege die Kugel dann mit der Mulde auf die Schraube. Anschließend erhitze ich den Nadelträger ca. 1 cm von der Wachskugel entfernt sehr vorsichtig mit einem Gasfeuerzeug bis die Wachskugel gerade eben schmilzt. Dann einfach abkühlen lassen. Fertig. Etwas Übung ist sehr hilfreich.

[ Bearbeitet So Mär 05 2017, 15:44 ]
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Webseite
Nipper
So Mär 05 2017, 15:37
Dabei seit: Fr Feb 24 2017, 09:06
Einträge: 15
ok,alles klar,werd das der Authensität zu liebe mal mit Wachs so probieren,danke für die Ratschläge

[ Bearbeitet So Mär 05 2017, 15:38 ]
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Grammophonteam
So Mär 05 2017, 17:39
Seitenbetreiber

Dabei seit: So Sep 04 2011, 14:54
Wohnort: In den tiefen des Netzes ;)
Einträge: 2235
Wachs (oder auch Schellack, welchen man damals auch verwendete) haben den Vorteil, dass es sich durch Wärme einfach wieder lösen lässt. Bei modernen Klebstoffen braucht man schon Lösungsmittel; Silikon wird sich wohl nur sehr schwer wieder lösen lassen, wenn mal später eine weitere Überholung notwendig wird.

In einer originalen Anleitung ( Link - Hier klicken ) benutzte man zum schmelzen des Wachs einen kleinen Kolben:

Letztendlich geht auch ein schmaler Schraubenzieher, den man z.B. über einer Kerzenflamme erhitzt.

Grüße
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