International Gramophone Board
Participate?

Foren

Foren > Firmengeschichte, Labels, Hüllen, und Matrizen > LABELKUNDE - Deutschsprachige Labels und Firmengeschichte > Labels A-B
Beka (Lindström Konzern)
Wechsle zur Seite       >>  
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania
Autor Eintrag
Formiggini
Mo Feb 13 2012, 20:55 Druck Ansicht
Seitenbetreiber

Dabei seit: Di Dez 28 2010, 19:20
Einträge: 1883
1923




1924



1927



[ Bearbeitet So Mai 06 2012, 20:15 ]
Nach oben
Webseite
Aristodemo
Mo Feb 13 2012, 22:31
Dabei seit: Sa Jan 21 2012, 01:07
Einträge: 449





[ Bearbeitet Sa Mär 31 2012, 13:54 ]
Nach oben
Formiggini
Di Feb 21 2012, 18:35
Seitenbetreiber

Dabei seit: Di Dez 28 2010, 19:20
Einträge: 1883
Die drei Damen gab es auch noch mit schwarzem Untergrund





[ Bearbeitet So Apr 01 2012, 17:10 ]
Nach oben
Webseite
Excelsior
Mi Feb 22 2012, 02:07
Gast
Na dann noch schnell ein Bildchen dazu - Platte von Aristodemo





[ Bearbeitet So Apr 01 2012, 09:59 ]
Nach oben
Formiggini
Mi Feb 22 2012, 02:42
Seitenbetreiber

Dabei seit: Di Dez 28 2010, 19:20
Einträge: 1883
Sehe ich das richtig - da sind zwei Titel auf einer Seite?
Die Platte dürfte doch nicht später als c. 1910 sein...?
Nach oben
Webseite
Aristodemo
Mi Feb 22 2012, 09:41
Dabei seit: Sa Jan 21 2012, 01:07
Einträge: 449
Achtung vor Nachahmungen !!

1908 führt ODEON / FONOTIPIA /JUMBO die sogenannte "Kennlinie" ein um das galvanische Kopieren ihrer in "unübertroffener Qualität" hergestellten Aufnahmen zu verhindern.Die Kennlinie wird bis 1912 verwendet!

Konkurrenz BEKA und GOLDORA machen daraus eine zwei Titel Platte bei normaler Spieldauer.
Nach oben
krammofoon
So Mai 06 2012, 12:26
Schellack-Gnadenhof
Dabei seit: Mo Jun 27 2011, 20:47
Einträge: 1108
Servus :-)

eine meiner wenigen Platten auf denen pro Seite unterschiedliche Labels aufgebracht sind.
Falls mir jemand erklären könnte, was das für ein "Ding" ist, welches auf dem blauen Label in den Trichter guckt/singt/kotzt (???), dann wäre ich sehr dankbar.







Gruss
Georg
Nach oben
Aristodemo
So Mai 06 2012, 14:20
Dabei seit: Sa Jan 21 2012, 01:07
Einträge: 449
Das dürfte eine Art "Flamingo" sein, er wird dann etwas später durch ein Kind ersetzt.
Grüße
Michael
Nach oben
Musikmeister
So Mai 06 2012, 15:30
Autor
Dabei seit: So Aug 21 2011, 21:23
Wohnort: Hamburg
Einträge: 925

Nach oben
joha
Mo Mai 07 2012, 10:35
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1076
Hallo miteinander,Die drei Damen der alten Beka gab es in verschiedenen Versionen,die Landschaft zeigte einmal den See, einmal eine weiße Burg im Hintergrund,die Farbgebung wechselte von Hell nach fast schwarz im unteren Bereich,es gab Beka Platten die doppelseitig verschiedene Labels aufwiesen,Beka Grand oder Odeon Grün,Beka Bildlogo oder Beka Blau,auch Jumbo und Beka sind bekannt auf jeweils einer Platte,der Lindströmkonzern hatte alle Firmen übernommen für eine Übergangszeit gab es auch die drei Jungfrauen als Einfachdruck ohne Farbe.Es dauerte einige Zeit bis die Logos und Labels wieder einheitlich wurden.Die Kennline wurde von der Odeon auf 27 cm Platten eingeführt und diente zum Schutz vor Fälschungen,man findet sie häufig auch auf 25 cm Platten der Odeon die in Frankreich und Italien hergestellt wurden. Gruss Jörg
Nach oben
Rundfunkonkel
Fr Mai 25 2012, 21:19
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1237
Wenn das hier total falsch ist bitte verschieben oder löschen :). Steht zumindest "Made in Germany" drauf.





[ Bearbeitet Fr Mai 25 2012, 21:24 ]
Nach oben
Grammophonteam
Mi Jun 13 2012, 20:32
Seitenbetreiber

Dabei seit: So Sep 04 2011, 14:54
Wohnort: In den tiefen des Netzes ;)
Einträge: 2253
Diese Werbung würde heute politisch korrekt so nicht mehr gehen...

Das Kürzel B.K. (Bump & Koenig = Be - Ka als Anfangsbuchstaben, gesprochen Beka) weißt darauf hin, das diese Werbung für (internationale) Beka Platten noch aus der Zeit vor der Lindström Übernahme stammt.





Vielen Dank an Georg Richter!
Nach oben
stompy_de_luxe
Do Jun 14 2012, 23:28
Dabei seit: Mi Jan 11 2012, 18:15
Wohnort: Wien
Einträge: 126
Hier eine ziemlich alte, einseitige Beka (20 cm Durchmesser), noch aus der Bumb & König-Ära (vor Übernahme durch Lindström).


Nach oben
Grammophonteam
Mi Jun 27 2012, 20:20
Seitenbetreiber

Dabei seit: So Sep 04 2011, 14:54
Wohnort: In den tiefen des Netzes ;)
Einträge: 2253
Januar 1908

MxNr.: E187
Nach oben
krammofoon
Fr Aug 24 2012, 11:06
Schellack-Gnadenhof
Dabei seit: Mo Jun 27 2011, 20:47
Einträge: 1108
Servus :-)

sehr "sparsam" coloriertes Label - noch nie so gesehen......

Gruss
Georg


Nach oben
LordSlowhand
Mo Dez 10 2012, 21:54
Dabei seit: So Jun 03 2012, 13:57
Einträge: 33
Hallo zusammen.

Im Rahmen des alljährlichen Weihnachts-Einkaufsrausches, der mich immer häufiger auf die Ebay-Seiten führt, habe ich folgende Seite gefunden:
Link - Hier klicken
Hier sind Vorder- und Rückseite einer alten BEKA abgebildet, die mir sehr bekannt vorkamen und nach kurzer Suche hatte ich mein Gegenstück gefunden und bin nun sehr verblüfft.
Die Ländler-Kapelle Jais, die Stücke, auch die Farbe und Aufmachung des Labels sind identisch, aber:
Bestellnummer und Matritzennummer sind unterschiedlich, und auf meiner Schellack ist "Erinnerung an Hersching" die I-Seite und "Auf Bergeshöhn" die II, also genau vertauscht im Vergleich zu der oben angebotenen (und wohl etwas jüngeren) Scheibe.

Hatte man von der alten Matritze ein paar Tausend Schellacks produziert und sie dann verlegt/verloren/zerstört? So daß eine neue Aufnahme gemacht werden mußte?

Oder hatte sich die ursprüngliche "B-Seite" als wesentlich populärer herausgestellt und man hatte einfach neue Label gedruckt um die "Bergeshöh" nochmal neu zu vermarkten?



sorry etwas unscharf

Vorweihnachtliche Grüße!
Nach oben
Musikmeister
Mo Dez 10 2012, 22:37
Autor
Dabei seit: So Aug 21 2011, 21:23
Wohnort: Hamburg
Einträge: 925
Hallo LordSlowhand,

die Aufnahmen deiner abgebildeten Beka-Platte B.3506 wurden bereits 1914 AKUSTISCH aufgenommen und sind zur selben Zeit als blaue Beka-Platte im Handel erschienen (noch ohne Bestellnummer; nur mit Matrizenangaben).

Um 1920 wurden die selben AKUSTISCH AUFGENOMMENEN Matrizen dann nochmals als rote Beka-Platte mit der Bestellnummer B.3506 wiederveröffentlicht.

Im Juni 1928 wurden die beiden Kompositionen der Platte B.3506 dann neu ELEKTRISCH AUFGENOMMEN und im September 1928 wiederum mit der neuen Bestellnummer B.6504 veröffentlicht (ebay-Platte).

Hierbei wurde dann wohl rein beliebig die Seitenfolge getauscht. Dem Interessierten wird dies wohl u.a. auch wegen der verbesserten Aufnahmequalität (ELEKTRISCH -> AKUSTISCH) egal gewesen sein.
Nach oben
LordSlowhand
Mo Dez 10 2012, 22:41
Dabei seit: So Jun 03 2012, 13:57
Einträge: 33
Dankesehr - mal wieder schnell und kompetent. wow!
Nach oben
Starkton
Mo Dez 17 2012, 17:02
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 2048
Die Köpenickiade auf Beka-Grand-Record

Der vorbestrafte Schuhmacher Friedrich Wilhelm Voigt drang am 16. Oktober 1906, mit einer Hauptmannsuniform vom Trödel verkleidet, mit einem Trupp gutgläubiger Soldaten in das Rathaus der Stadt Cöpenick bei Berlin ein, verhaftete den Bürgermeister und raubte die Stadtkasse.

Über seinen Coup lachte ganz Deutschland. Die Geschichte erregte auch im Ausland Aufsehen und sogar Kaiser Wilhelm II. nannte Voigt einen "genialen Kerl." Am 1. Dezember 1906 zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, begnadigte ihn der Kaiser im August 1908.

Die Beka-Record GmbH reagierte von den Schallplatten- und Walzenfirmen am schnellsten, und während der "Hauptmann von Cöpenick" noch auf der Flucht war, bestellte man umgehend den bekannten Sprechmaschinen-Redner Gustav Schönwald ins Aufnahmestudio. Dieser sprach die Köpenickiade auf drei Schallplattenseiten und würzte das Ganze mit komischen Stimm- und Geräuschimitationen. Die Beka-Record GmbH beeilte sich derart die Neuigkeit auf den Markt zu bringen, dass sie schon am 27. Oktober 1906, also nur elf Tage nach dem Raub, eine Werbeanzeige in der Fachzeitschrift Die Sprechmaschine für die drei Schallplatten schalten konnte.

Hier sind zwei davon. Die dritte, das Couplet "Der Hauptmann von Cöpenick" (Beka No. 9190), suche ich noch. Die Platten verkauften sich angeblich sehr gut, obwohl ich lange danach suchen musste. Auch deshalb beteiligte sich die Beka im Dezember 1906 mit immerhin 25 Mark an einer Spendenaktion zugunsten von Wilhelm Voigt.






Hier ist Voigts Personenbeschreibung aus der Strafvollzugsakte:



Quelle: Link - Hier klicken
Nach oben
Wechsle zur Seite       >>   

Forum:     Nach oben