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Geschichte des Grammophon

Das Grammophon


1. Geschichte & Erfindung Emil Berliner

Bevor wir die Entwicklung des Grammophon genauer betrachten, hier erst mal ein kleiner Rückblick auf das Novum Grammophon von 1891:






Fortschritte und Erfindungen der Neuzeit.
Das Grammophon.


Unseren Lesern wird aus dem Jahrgänge 1889 der „Gartenlaube“ noch erinnerlich sein, daß der Grundgedanke des Edisonschen Phonographen der ist, die von irgend einem Tone erregten Erschütterungen einer elastischen Phonographenplatte auf einen Wachscylinder, und von diesem an einem beliebigen Orte und zu einer beliebigen Zeit wieder auf eine Phonographenplatte übertragen zu lassen, wobei dann der ursprüngliche Ton wieder hervortritt. Das hierbei erforderliche Einritzen der Wachscylinder erfordert trotz der hierzu gewählten sehr günstigen Form des ritzenden Stiftes einen immerhin bedeutenden Antheil der Kraft, welche die zitternde Phonographenplatte entwickelt. Auf diese Weise wird die Wirkung der Plattenschwingungen abgeschwächt, die Töne werden weniger vollkommen wiedergegeben, und zwar in demselben Maße, als der Stift tiefer in den Wachscylinder einschneiden muß. Dieser Umstand veranlaßte den Deutsch-Americaner Emil Berliner, einen andern Zwischenmechanismus zu ersinnen, der diesen Uebelstand vermeidet. Berliner sagte sich der Schreibstift darf nicht, wie er es beim Phonographen thut, ungleichmäßig einschneiden, er soll nur eine gleitende Bewegung über eine glatte Fläche machen, Der hiernach konstruierte Apparat, den der Erfinder Grammophon nennt, bietet dem Phonographen gegenüber noch weitere beachtenswerthe Vorteile, wie sich aus Nachstehendem ergeben wird.


Aus Figur 1



ist zu ersehen, daß der Edisonsche Cylinder durch einen wagrechten Teller ersetzt ist. Dieser ist auf einer drehbaren, senkrechten Achse befestigt und Zur Aufnahme einer Zinktafel vorgerichtet. Die rechts befindliche Handkurbel dient dazu, den Teller in Umdrehung zu versetzen. Links oberhalb des Tellers ist der Schreibapparat, der Empfängerät, angebracht; gegen dessen wirksamen Theil (die elastische Membran) stützt sich ein Stift, welcher die Bewegung der Membran auf den Schreibstift überträgt. Der Schreibstift hat eine feine Spitze aus hartem Osmium= Iridiummetall und wird durch eine leichte Feder an die Membran gedrückt. Berliner gebrauchte als Membran früher eine Glimmerplatte, die er neuerdings durch eine Platte aus sogenannter vulkanisierter Faser ersetzt hat. Wegen der hebelartigen Anordnung des Schreibstiftes macht die Spitze des Stiftes annähernd doppelt so große Bewegungen als die Membran, was für die Deutlichkeit von großem Vortheile ist. Der Empfänger mit seinem hinter dem Grammophon sichtbaren Schalltrichter wird von einem verschiebbaren Gestelle getragen. Die Verschiebung wird von dem Teller aus mittels konischer Räder und einer Schraubenspindel bewirkt und hat den Zweck, den Schreibstift auf dem Teller seitlich zu verschieben, so daß er im großen und ganzen eine Spirallinie beschreibt, welche jedoch in ihrem Verlaufe zugleich die Erzitterungen des Empfängers wiedergiebt.


Ein Stück Solcher Aufzeichnungen wird durch die vergrößert gezeichnete Figur 3



veranschaulicht,


während Figur 4

in noch stärkerer Vergrößerung die Linienzüge angiebt, welche durch die Grundlaute a e i o u entstehen


Eine Menge von Schwierigkeiten bot die Behandlung und Herstellung der Schriftfläche und die Hervorrufung einer geeigneten Schriftspur, oder wie Berliner sagt, des "Phonautogrammes". Nach zahllosen Versuchen benutzt der Erfinder zur Zeit eine genau ebene, hochpolierte Zinkblechplatte, die mit einem Aetzgrunde von so außerordentlicher Zartheit Überzogen ist, daß die Platte nur angehaucht erscheint. Der Stoff für diesen Ueberzug besteht aus einem Auszuge von Bienenwachs, aus welchem die löslichen Theile durch Petroleumnaphtha ausgezogen wurden.
Mit diesem Präparat wird die Platte bestrichen, das Lösungsmittel verdunstet und hinterläßt den erwähnten Aetzgrund, in welchen der Grammophonstift widerstandslos seine Bewegungen eintragen kann. Es ist dabei nur erforderlich daß durch die Einwirkung der feinen Stiftspitze die zarte Wachshaut entfernt und somit das Metall bloßgelegt wird. Dies geschieht, indem man die Zinkplatte in den Teller bringt und denselben mittels der Kurbel in Umdrehung versetzt; während nun das aufzunehmende Gespräch Musikstück oder dergleichen ertönt, beschreibt der Stift die Spirallinien in der angegebenen Weise. Nach Schluß der Aufnahme wird die Platte abgenommen und mit einer Aetzflüssigkeit behandelt, wodurch die fast unsichtbare Schrift hervortritt und zugleich eine Spur in der für die Wiedergabe des Tones erforderlichen Tiefe erzielt wird. Als Aetzflüssigkeit dient verdünnte Chromsäure, welche gleichmäßig und ohne Blasenentwickelung arbeitet. Die in Figur 1 sichtbare Flasche dient übrigens nicht zu diesen Zwecken, sie hat eine ganz andere Bedeutung. Es zeigte sich nämlich bei der grammophonischen Aufnahme, daß die bekanntlich überall umherschwirrenden Staubteilchen sowie die abgetrennten Wachstheilchen am Schreibstifte kleben blieben und an dem Schreiben theilnahmen, so daß die anfänglich klaren Linien mehr und mehr undeutlich wurden. Dieser Uebelstand wird dadurch beseitigt, daß die Platte mit Alkohol benetzt wird, welcher tropfenweise aus der betreffenden Flasche zufließt.




Tongeber“. An der linken Seite sieht man den zum Befestigen und Umdrehen der Zinktafel angeordneten Tisch mit Handkurbelrad. In der eingeätzten Spirale, der Spur, gleitet der Stift des Tongebers und überträgt die Krümmungen der Spirallinie auf die Glimmer- bezw. Faserscheibe in der er dieselben Töne hervorruft, wie sie seiner Zeit der Empfänger erhielt. Die Vorrichtung ist im Grunde dieselbe wie bei dem Empfänger, nur ist sie kräftiger ausgeführt. Der anschließende Schalltrichter soll nur den Ton verstärken. In ihrer Verwendbarkeit stehen die beiden Apparate – Phonograph und Grammophon – zur Zeit so ziemlich auf gleicher Stufe. Ein unbestrittener Vorzug des Grammophons besteht darin, daß die Töne stärker hervortreten und ohne Anwendung des beim Phonographen erforderlichen Hörrohres wahrnehmbar sind, obwohl beim Gebrauche des letzteren sich die Wirkung erheblich verstärkt. Dagegen treten beim Phonographen die Nebengeräusche weniger störend auf als beim Grammophon. Es ist aber die Erwartung wohl berechtigt, daß sich die Leistungen des Grammophons bedeutend steigern werden, wenn bei demselben eine weitere Durcharbeitung der einzelnen Theile und die Verwendung eines Elektromotors zur Erzielung eines gleichmäßigen Betriebes, wie es bei dem Phonographen bereits geschehen ist, stattgefunden hat. Vielleicht gehen dann noch die musikalischen Zukunftsträume, wie sie Bellamy in seinem Rückblick aus dem Jahre 2000 giebt, in Erfüllung, und jeder kann durch einen Druck auf den Knopf der elektrischen Leitung zu jeder Zeit Zuhörer eines Konzertes, einer Aufführung, einer Rede werden und sich erzählen lassen, was die Zeitungen berichten, wobei natürlich alle Personen selbst als Redende vorgeführt werden.
Der Verwirklichung dieser Träume sind wir dadurch ein gutes Stück näher gerückt, daß sich die Berlinerschen Phonautogramme mit Leichtigkeit und haarscharf mittels der Galvanoplastik vervielfältigen lassen. Außerdem ist vor kurze Zeit eine Erfindung gemacht worden, welche beiden Apparaten, sowohl dem Phonographen als dem Grammophon, zugute kommt. Sie rührt von dem in New-York lebenden Lieutenant Battini her und besteht darin, daß nicht nur die Mitte der elastischen Faser- oder Glimmerplatte zur Aufnahme und Abgabe der Töne benutzt wird, sondern auch anderweitige Stellen der Platte, zu welchen von der Mitte aus hebelartige Verbindungen geführt sind. Oder es werden mehrere, selbständige Platten von verschiedener Größe und Spannung in einem Rahmen vereinigt. Da jede Stelle der Platte ebenso wie jede Platte selbst ein verschiedenes Tongebiet besitzt, so wird der Umfang der Töne viel größer und die Wiedergabe erheblich genauer und stärker, wodurch ein solches Instrument in einem Zimmer gewöhnlicher Größe überall vernehmbar wird.
So werden die Selbstsprechapparate Schritt für Schritt der Vollkommenheit entgegengeführt.



(Wiedergabe des Textes im Original)


Natürlich hatte auch die Sprechmaschine Grammophon Vorläufer.
Selbst der Edisonsche Phonograph von 1877 wurde nicht über Nacht erfunden, sondern war eine Entwicklung aus verschiedenen Vorstufen. Neu bei dem Phonographen war die Wiedergabe der Töne von einer Walze.



Edison mit seinem Zinnfolien Phonographen, 1878




Handskizze zum Phonographen, Edison 1877



Bei der Phonographenwalze wurde die Toninformation im Tiefenschriftverfahren auf die Zinn, später Wachswalze aufgebracht.






Emil (e) Berliner


Die Erfindung, bzw. Weiterentwicklung zum Grammophon geht auf den Deutsch/Amerikaner Emil Berliner zurück. Berliner beschäftigte sich zunächst mit der Entwicklung von Mikrophonen für die Fernübertragung von Telephongesprächen.

Eines seiner Patente brachte ihm in den USA eine größere Geldsumme ein, die es ihm ermöglichte sich mit der Weiterentwicklung der Tonaufzeichnung zu beschäftigen. Berliners erstes Grammophonpatent von 1887 nutzte ebenfalls noch eine Walze als Tonträger.




Neu bei Berliner war allerdings, dass er die Toninformation im Seitenschriftverfahren aufnahm (Zur Unterscheidung Tiefen und Seitenschrift ist hier etwas zu finden: http://www.grammophon-platten.de/page.php?14


Doch schon kurz nach dem ersten Patent ging Berliner dazu über die Ton rille auf einem Plattenförmigen Träger zu konservieren.
Zunächst wurden diese Plattenaufnahmen photographisch/galvanisch vervielfältigt, Doch bereits in den frühen 1890´er Jahren führte Berliner das Verfahren ein, Kopien durch Pressstempel zu ziehen.
Die ersten käuflichen Platten waren noch aus Hartgummi, die dazugehörigen Abspielgeräte von Hand betrieben.








Zusammen mit seinem Bruder Joseph eröffnete Berliner in Hannover das erste Schallplattenwerk der Welt.




Von dieser Fabrik in der Kniestraße aus wurden die Schallplatten in die ganze Welt exportiert. Auf vielen englischen Platten des frühen 20. Jahrhunderts findet sich der Vermerk "Manufactured in Hannover“ "Hergestellt in Hannover".


In den USA entwickelte der Erfinder und Unternehmer Eldridge R. Johnson einen Federmotor für das Grammophon. Dessen Einführung 1896 verhalf der Erfindung zu einer enormen Umsatzsteigerung.




Nach einem Rechtstreit mit Johnson verlor Berliner in den USA seine Patentansprüche, sein "Gramophone & Typewriter" Label wurde fortan in Amerika als "Victor", in England als "His Masters Voice" geführt.
Nur in Deutschland wurde das Label weiterhin "Grammophon" genannt. Dies führte dazu, dass in den USA bis heute auch Plattenspieler weiter als Phonograph bezeichnet werden.
Während man in Deutschland alle Geräte als Grammophon nennt (egal ob sie von der Firma Grammophon sind), werden in Amerika die meisten Grammophone als "Victrola" bezeichnet, unabhängig davon, ob sie von der Firma Victor hergestellt wurden.





Werbung Victor, zwanziger Jahre


1904 konnte der Startenor Enrico Caruso für Schallplattenaufnahmen verpflichtet werden, seine Einspielungen ebneten der Schallplatte ihren Siegeszug gegenüber dem Walzen- phonographen. Seine Aufnahmen verkauften sich zu hunderttausenden und sind auch heute noch häufig zu finden. Wegen ihrer Häufigkeit stellen sie, von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, keinen großen Wert dar!



Der gelernte Pressezeichner Caruso skizierte sich selbst vor dem Aufnahmetrichter


Die Schallplatte konnte, im Gegensatz zur Walze einfach und billig vervielfältigt werden, sie wurde schon im frühen 20. Jahrhundert zum ersten Massenmedium.




Vor allem in Deutschland gingen die Verkaufszahlen von Walzenaufnahmen stark zurück, nach 1910 spielten sie auf dem Markt quasi keine Rolle mehr.





Um 1910 wurde man den großen Trichtergrammophonen überdrüssig, die Kundschaft
verlangte nach Geräten die sich harmonischer in das Wohnumfeld einfügten.




Die Hersteller reagierten mit sog. Trichterlosen Geräten - natürlich hatten auch
diese Grammophone noch einen Trichter, nur wurde er in das Innere des Tisch oder Standgerätes verlegt.






Ein früher Plattenstar, Frieda Hempel "des Kaisers Lerche" vor "ihrem" Grammophon





Auch wenn die Aufnahme und Wiedergabetechnik laufend verbessert wurde, an dem Grundprinzip änderte sich zunächst nichts. Die Musiker und Sänger mussten alleine durch Lautstärke ihres Spiels die Membran der Aufnahmeapparatur in Schwingung versetzen.
Dieses Verfahren nennt man akustische Aufnahme. Viele Instrumente ließen sich nur schlecht oder gar nicht aufnehmen. Klavieraufnahmen gelangen nur mit riesigen Trichtern direkt über den Saiten.




Ein Kontrabass kam auf den Aufnahmen überhaupt nicht durch, für die leise Violine wurden sog.
Strohgeigen mit Trichter entwickelt. Erst durch diese war es möglich Streichersätze auf Platte zu verewigen.



Strohgeige für akustische Plattenaufnahmen




Orchester mussten vor dem Aufnahmetrichter sehr unnatürlich platziert werden. Ansonsten kam es zu einem sehr unausgewogenen Klangbild. Laute Instrumente wie die Trompete wurden weiter entfernt vor dem Trichter platziert.



Akustische Aufnahme bei der französischen Pathe



Trichter für Orchesteraufnahmen



Akustisches System für Heimaufnahme von Schallplatten


Erst durch die Erfindung der Elektronenröhre war es möglich Tonverstärker zu bauen. Allerdings waren befriedigende Ergebnisse zur elektrischen Schallaufnahme erst ab ende 1924 möglich.


In den USA kamen im Frühjahr 1925 die ersten Platten auf den Markt die mit Mirkophon aufgenommen wurden. Dieses elektrische Verfahren verbesserte die Klangqualität der Aufnahmen in einer bis dahin ungeahnten Weise.



Frequenzgang des akustischen (B) und des elektrischen (A) Verfahrens



Der Plattenstar Nellie Melba mit einem Kohlekörnermikrophon


In Deutschland setzte sich erst ab 1926 das elektrische Aufnahmeverfahren nach und nach durch.



Elektrische Plattenaufnahme 1927 in Leipziger Illustrierte, unbekannte Firma




Parallel zur elektrischen Aufnahme, kamen Ende der zwanziger Jahre auch die ersten elektrischen Plattenspieler auf den Markt. Da bei diesen auch noch eine Stahlnadel zur Rillenabtastung diente, spricht man bei diesen Geräten auch gelegentlich von elektrischen Grammophonen. Technisch ist dies allerdings nicht ganz korrekt, da es sich bereits um frühe Plattenspieler nach dem heutigen Prinzip handelt. Von Grammophonen kann eigentlich nur die Rede sein, wenn die gesamte Schallwiedergabe rein akustisch erfolgt.



Früher elektrischer Plattenspieler 1929/30


Ab c. 1927 gab es in Deutschland auch moderne, elektrische Tonabnehmer, die auf den Tonarm eines Grammophons aufgesteckt werden konnten. Vom eigentlichen Grammophon wurde nur noch der Motor gebraucht, der die Platte drehte. Die Wiedergabe erfolgte durch das Radio oder Karftverstärkern mit Lautsprechern.



Telefunken, elektrische Wiedergabe c. 1928/29




Grundprinzip einer elektrischen Schalldose


Ab Mitte der 20´er Jahre kamen die ersten wirklich transportablen Geräte auf den Markt, schnell hat sich hierfür der Begriff Koffergrammophon eingebürgert.

Richtig populär wurden diese Abspielgeräte aber erst ende der zwanziger und in den dreißiger Jahren. Frühe Geräte kann man daran erkennen, das die Kurbel des Motors vorne, und nicht seitlich angebracht ist.
Auch endete, vor allem bei englischen Geräten der Trichter häufig vorne und nicht hinter dem Plattenteller.
In den 30´er Jahren findet sich auch oft eine Bauart, bei der die Kurbel schräg nach oben steht, bzw. direkt unter dem Plattenteller hervorkommt statt seitlich an dem Koffer angebracht.




Koffergrammophone wurden bis in die 50´er Jahre gebaut. Leider oftmals auch in recht fragwürdiger Qualität. Billige Geräte, noch mit einem ausgeschlagenem Tonarm oder einem wackeligen Tonabnehmer können heute den Schellackplatten Schaden zufügen. Für ein gängiges Koffergrammophon sollte heute nicht mehr als c. 100.- bis max. 150.-€ bezahlt werden.
Sie wurden damals in Massen produziert und sind auch heute noch recht häufig zu finden.
Die Aufnahmetechnik wurde in den dreißiger Jahren laufend verbessert. Es war nun ein Frequenzumfang möglich, den auch die besten akustische Grammophone nicht mehr wiedergeben konnten.



Aufnahmegerät Klangfilm AG c. 1935


1937 brachte die deutsche Telefunken einen neuartigen Tonabnehmer heraus, den TO1000, bzw. TO1001.
Dieser war erstmals mit einem Dauersaphir statt einer Stahlnadel ausgestattet, das Auflagegewicht war stark reduziert. Bei einem Frequenzgang bis c. 10.000Hz erfüllte er damals fast schon Hi-Fi Norm. Außerdem wurden die Schellackplatten erheblich geschont.
Dieser Plattenspieler hatte bereits alle Merkmale eines auch noch heute üblichen Gerätes. Die Entwicklung des Grammophons hat der TO1001 beendet - nur Koffergrammophone wurden noch länger gebaut, bei diesen fand aber keine Weiterentwicklung mehr statt.







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