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Grammophone in BildernGrammophongalerie




Louis Douglas

Louis Douglas (* 14. Mai 1889 in Philadelphia; † 19. Mai 1939 in New York City) war ein US-amerikanischer Tänzer der einen Teil seiner Karriere in Deutschland und Europa verbrachte.

1928


Als Jugendlicher bereiste Douglas zusammen mit einer Variete Gruppe 1903 erstmals Europa. Von 1903 bis 1908 trat er in der Gruppe von Belle Davis auf.
Mit dieser ist Douglas 1906 in einem Kurzfilm Die schöne Davis mit ihren drei Negern zu sehen. Ab 1910 trat er als Solokünstler in vielen europäischen Städten auf. 1923 folgte eine Tournee durch Südamerika.

Passbild, c. 1920


Der afro-amerikanische Tänzer Louis Douglas kam 1925 wieder nach Europa. Seine Tänze und Choreographien hatten einen großen Anteil am Erfolg der Revue nègre, mit der Josephine Baker als Star neben Douglas ihren Durchbruch erlebte. Für die Revue Negre fungierte er außerdem als stellvertretender Direktor, Choreograph, Manager, Sänger und Dolmetscher.
Während es Josephine Baker nach Paris zog, blieb Douglas nach seinen Erfolgen in Berlin in der deutschen Hauptstadt.

1926 organisierte Douglas die Revue Black People (u.a. mit ehemaligen Musikern der Sam Wooding Band). Die Show war auch in Berlin zu sehen. Douglas nahm auch immer wieder Gastrollen auf Bühnen an und arbeitete als Tanzlehrer - speziell für Charleston. Seine Shows sorgten dafür das farbige Entertainer in der Weimarer Republik ständig präsent waren.

Ende 20´er Jahre



1930 ist er als Tänzer in dem Film "Einbrecher" neben Sidney Bechet, Lilian Harvey und Willy Fritsch zu sehen.

Einbrecher



Der Film Niemandsland bescherte ihm 1931 eine Hauptrolle. Hier mimte er einen französischen Kolonialsoldaten, der sich im Grauen des Ersten Weltkrieges mit anderen Soldaten solidarisiert - einem Deutschen, einem Briten und einem russischen Juden. Der Film wurde im April 1933 verboten.

Ehefrau Marion Cook-Douglas


Nach der Machtübernahme verließ Douglas Deutschland. Von 1933 bis 1936 war er Choreograph für die Revuen im Casino de Paris in Frankreich. Nach einer letzten Tournee durch Europa kehrte er 1937 nach New York zurück.
Er heiratete Marion Cook-Douglas, die Tochter des Komponisten Will Marion Cook. In Amerika arbeitete Douglas zusammen mit Künstlern wie Eubie Blake und James P. Johnson.
Louis Douglas starb 1939 verarmt im Alter von 51 Jahren.

30´er Jahre



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