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Josephine Baker

Josephine Baker
(* 3. Juni 1906 in St. Louis, Missouri; † 12. April 1975 in Paris)

Josephine Baker wurde als Freda Josephine McDonald am 3. Juni 1906 in St. Louis, Missouri, geboren. Unter ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, schloss sie sich mit 16 Jahren einer Theatergruppe an. 1923 tanzte sie zum ersten Mal in einer Music Hall in New York. Nach Erfolgen am Broadway ging sie 1925 mit einer Revue (mit Louis Douglas) nach Paris, wo sie Weltruhm erlangte.

Mit ihrem Tanz eroberte sie das Pariser Publikum im Sturm, das erstmals einen Charleston zu sehen bekam. André Levinson schrieb begeistert: „Josephine ist kein groteskes schwarzes Tanzgirl mehr, sondern jene Schwarze Venus, die den Dichter Baudelaire in seinen Träumen heimsuchte.“ Nach Paris war La Revue Nègre in Brüssel und Berlin zu sehen, hier trat sie am 14. Januar 1926 am Kurfürstendamm im Nelson-Theater erstmals in Deutschland auf.



Josephine Baker 1925


Josephine Baker: "Ich kam nach Berlin, da war ich sehr jung. Ich wollte alles vom Leben. Dann habe ich Berlin ziemlich schnell wieder verlassen und bin nach Paris. Kaum war ich in Paris, hatte ich schon wieder Heimweh nach Berlin. Und war ich wieder in Berlin, wollte ich wieder nach Paris. Ich war hin- und hergerissen zwischen zwei Lieben."

Ihre Frisur wird Modevorbild für eine ganze Generation, die Sitze ihres Sportwagens lässt Josephine Baker mit Schlangenleder polstern, als Haustier hält sie einen Leoparden. Sie verlässt Berlin, nachdem sie für die Pariser Folies-Bergères und im Casino de Paris Verträge unterschrieben hat. Ab Dezember 1926 spielt Josephine Baker in ihrem eigenen Theater „Chez Joséphine“ in Paris.

Während ihre Bühnenauftritte in den zwanziger Jahren zurecht Furore machten, verkauften sich ihre Platteneinspielungen ab 1926 wohl eher wegen dem Namen anstatt ihrer Gesangskünste.




Trotzdem entstanden in den 1930er Jahren in Paris einige sehr reizvolle Aufnahmen mit dem Star. 1935 konnte man sie sogar zusammen mit der Exilgruppe der Comedian Harmonists hören.



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Die Revue Revue Nègre im Theater des Champs Elysée
Paris, Oktober 1925


Augenblicklich ist die große Neger-Revue im Theater des Champs Elysée die große Pariser Sensation. Ihr Star ist die Tänzerin Josefine Baker. Ihr wird nachgerühmt, daß sie nicht nur mit dem Körper, den Beinen und Armen, sondern auch mit den Augen tanzt. Ganz Paris schwärmt von dem Augentanz der Josephine Baker. Mit ihrem Partner führt sie eine Reihe höchst seltsamer und reizvoller Tänze auf. Das Ganze ist ein Gemisch aus Musik, Bewegung, Plastik und Erotik, es ist eine einzigartige Sensation, ohne die Paris nicht mehr leben zu können scheint.
































Von ihren Gastspielen in Europa, Nord- und Südamerika, Skandinavien und Nordafrika kehrte sie immer wieder nach Paris zurück. Seit 1937 französische Staatsbürgerin erhielt sie für ihre Verdienste während des zweiten Weltkiregs das Band der französischen Ehrenlegion. Auf ihrem Schloss Les Milandes lebte sie mit zwölf adoptierten Waisenkindern aus verschiedenen Nationen und Religionen, die sie ab 1950 aufgenommen hatte, um ein Zeichen gegen Rassenhass und Diskriminierung zu setzen.

Bis zu ihrem Lebensende stand sie auf der Bühne - kurz nach den Feierlichkeiten zu ihrem 50jährigen Bühnenjubiläum starb sie am 12. April 1975 in Paris.


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