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Georg Freundorfer

Georg Freundorfer
(* 23. Juli 1881 in München; † 18. Dezember 1940 in Berlin)


Georg Freundorfer wurde am 23. Juli 1881 als Sohn eines Bierbrauers geboren. Schon früh entwickelte er ein Faible für das Zitherspiel und als Solist auf dem Volksinstrument machte sich Freundorfer in den Gastwirtschaft seiner Heimatstadt München rasch einen Namen. Während eines Gastspiels auf der Nordsee-Insel Sylt lernte er den Pianisten Bernhard Derksen kennen, mit dem er fortan gemeinsam auftrat. Das Zusammenspiel von Klavier und Zither ergab eine neue, ansprechende Note.
Beide gingen nach Berlin, wo sie mit ihren Schallplatten- und Rundfunkaufnahmen so großen Erfolg hatten, dass sie ihr Duo zu einem Ensemble mit Bassgitarre, Akkordeon und Geige erweiterten. In dieser Besetzung waren sie in Berlin vielbeschäftigte und gefragte Musikanten, die in den beliebten bayerischen Lokalen echte alpenländische Volksmusik bieten konnten.



Mit der Zither verheiratet...

Fast könnte er seine goldene Hochzeit feiern: so lange schon ist er mit seiner geliebten Zither 'verheiratet'; als sechsjähriger Knirps spielte er bereits! ... Aber in Wirklichkeit hat er im vergangenen Jahr erst seine silberne Hochzeit gefeiert und gleichzeitig damit ein eigenartiges Jubiläum: genau vor fünfundzwanzig Jahren ist der Bayer von München nach Berlin gekommen, mit seiner jungen Frau auf der Hochzeitsreise! ... „Schorsch!“, hatte ein Freund zu ihm gesagt, „in München hat's eh schon genug Zitherspieler, geh auf Preußisch-Berlin, da kann ein Meister wie du sein Glück machen!“ – Und er hat's gemacht: er schlug seine Zither in Bars und Hotels, er zog im Sommer durch die Dielen in den Ostseebädern; er hat sein Instrument siegreich in kleinen und großen Orchestern behauptet, er hat gespielt, von zwei Flügeln begleitet, er wurde der ‚Paganini der Zither‘ genannt; er hat viele Lieder, Märsche und Walzer komponiert, u.a. den ‚Gruß an Obersalzberg‘, und der Urbayer ist ein halber Berliner geworden. Seine Silberhochzeitsreise hat er nach München gemacht; aber er ist wiedergekommen, ist Berlin und dem Rundfunk treu geblieben, und mit Freude lesen wir immer wieder in den Programmen [...]: „Georg Freundorfer spielt...“



Freundorfer galt in den 1930er Jahren als der bedeutendste Repräsentant der volkstümlichen Zithermusik. Sowohl als Solist wie auch als Komponist vieler Stücke verhalf er dem Musizieren auf diesem Instrument zu großer Popularität. Sein Name tauchte nach Kriegsbeginn häufig in den ersten Wunschkonzerten des Rundfunks aufs. Georg Freundorfer starb auf der Höhe seines Schaffens am 18. Dezember 1940.

Aus dem Nachlass von Berthold Leimbach
Josef Westner (humoresk)

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