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Foren > Musik, Tanz, Theater und Tonfilm > Entwicklung des Tonfilms - Filme und Film Stars auf Platte
Der dritte Mann - 1950. Zither Anton Karas
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Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Musikmeister
Mi Dez 04 2013, 19:15
Autor
Dabei seit: So Aug 21 2011, 21:23
Wohnort: Hamburg
Einträge: 944
Starkton schrieb ...

Sehr schöner Fund, das AEG-Werbelabel. In der Beschriftung, z.B. "Rundf.-Verbreitg." sind kleine Unterschiede zur, sehr wahrscheinlich, früheren Labelausgabe am Anfang dieses Threads.


und die Angabe des englischen Chappell-Verlages aus London wurde auch berichtigt
(CHAPPEL -> CHAPPELL)
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berauscht
Mi Dez 04 2013, 19:42
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1469
Ist die Reklame aufgedruckt oder von Hand aufgebracht? Es sieht ein wenig wie mit Schablone aufgemalt aus.
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livschakoff
Mi Dez 04 2013, 19:50
Dabei seit: Do Feb 21 2013, 13:55
Einträge: 81
Es hat den Anschein, daß die Aufschrift nachträglich angebracht worden ist.
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Fehlmann1960
So Dez 22 2013, 13:05
Dabei seit: Do Dez 19 2013, 15:39
Wohnort: CH- 4492 Tecknau
Einträge: 339
Hallo
Hier noch eine Decca Version: Anton Karas, The Harry Lime Theme, Titelmelodie zum Film "der dritte Mann" englische Pressung,
Aufnahme 1950.

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snookerbee
Do Jan 23 2014, 18:43
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1741

Eine Version im Dixi-Stil:

Third Man Theme
Ben Pollack and his Pick-A-Rib Boys
Modern 203A (mx MP107)
Los Angeles, 1949

Link - Hier klicken
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Charleston1966
So Aug 10 2014, 18:04
Dabei seit: Mo Nov 12 2012, 11:19
Wohnort: Im Schwabenländle
Einträge: 386
Also nach langem Suchen hab ich zumindest einen Teil meiner Karas Einspielungen gefunden. Also, die "MRB" und MRZ Matritzen sind Decca Matritzen der Deutschen Decca Ausgaben, wahrscheinlich damals schon Teldec. deshalb erscheinen auch einige Decca Künstler auf Telefunken, z. B. Lys Assia eigentlich Decca Künstlerin brachte "Oh mein Papa" aber auf Telefunken raus. Auch sieht man im Spiegel der Telefunkenplatte noch ganz schwach die Typische "DR" und "DDR"-Matritznummer (DR 14268-1F) der englischen Decca gefolgt von der deutschen Decca Matritznummer (-MRB 365 (14059 auf dem Etikett). Zum Unterschied der Telefunkenplatte mit dem grau/blauen Etikett auf der der "Chappell" Verlag vermerkt ist, ist auf der rot/goldenen bereits die "BIEM" notiert.
Bei meiner Decca Einspielung ist ebenso die Mx. Nummer D-DDR 14059-1 eingeprägt.Ich habe die beiden Platten verglichen, es ist wohl die gleiche Sitzung, aber ein anderer Take.
Vergleiche Link - Hier klicken und da Link - Hier klicken

Auch ich habe noch ne Einspielung auf Odeon gefunden abseits der Karras Einspielungen und zwar von Max Funk - Zither Virtuose (Odeon 26850, Be 13857-2)


[ Bearbeitet So Aug 10 2014, 18:11 ]
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snookerbee
Do Apr 14 2016, 00:48
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1741

Aus dem Bestand eines Freundes, per Handy geschickt und zur Veröffentlichung hier abgesegnet:

Bildplatte mit dem Titel "Liebchen" (45upm)
Werbung für die Wiener Weinschänke "Zum Dritten Mann"
FONOSCOPE

"Diese Karte ist hundertmal spielbar."


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Austroton
Do Apr 14 2016, 12:47
Dabei seit: Di Sep 23 2014, 12:43
Wohnort: Villach (Kärnten)
Einträge: 81
@Charleston1966: die Matriznummer MRB ist, wie andere auch, eine schweizer Matriznummer, die sich wie folgt auflösen läßt. Maurice Rosengarten war der Produzent der schweizer Decca:

• BSWS (B = 25 cm-Format, Swiss Series)

• MRB (Maurice Rosengarten, B = 25 cm-Format)

• MRZ (Maurice Rosengarten, Zürich)

• SDR (Swiss Decca Records)

• XYZ (Sonderserie)

Bis zur Gründung der deutschen Decca im Jahr 1951 erhielten für den deutschen Markt vorgesehene Aufnahmen eine schweizer Matriznummer (auch wenn sie in Deutschland aufgenommen wurden) und erschienen auf Telefunken. Siehe dazu auch meinen Beitrag vom 19.06.2015 Link - Hier klicken

Bei der deutschen Telefunken-Ausgabe des "Dritten Mann" hat man den seltenen Fall, daß das Label sowohl die englische DR- wie auch die schweizer MRB-Matriznummer trägt.

Die eigene Matriznummernfolge der deutschen Decca beginnt mit D 3000.
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WalterSchwanzer
Di Aug 02 2016, 00:34
Dabei seit: Mo Dez 08 2014, 12:34
Wohnort: Rohrendorf
Einträge: 434
weitere Kompositionen von Anton Karas
Cafe Mozart Waltz
Zither-Ditta
Liebchen
Springende Finger
Karasitäten-Walzer
Carol-Theme

Unter Foren > Musik, Tanz, Theater und Tonfilm > Tänze, Noten und Textblätter findet ihr die Titelblätter der Notenausgaben von "THE HARRY LIME THEME"
Link - Hier klicken





[ Bearbeitet Di Aug 02 2016, 00:44 ]
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Webseite
snookerbee
Mo Mär 25 2019, 14:34
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1741


Alfred Wirth, Zither - ca. 1949

Link - Hier klicken


Austroton schrieb ...

Dies dürfte die meist verkaufte Cover-Version des Filmmusik-Klassikers von Anton Karas sein. Allein in den Monaten April, Mai und Juni 1950 gingen 11.216 Exemplare über den Ladentisch. Die Platte belegte damit im zweiten Quartal 1950 den neunten Platz der umsatzstärksten Polydor-Platten, wie die nachfolgende Übersicht zeigt (Quelle: Siemens-Archiv Berlin, Nachlaß Ernst von Siemens, Ordner DG-Protokolle 1948-1953).

verkaufszahlen_polydor_1950.pdf

Vielleicht war der Verkaufserfolg deshalb so verhältnismäßig groß, weil hier dem Kunden nicht eine Zither-Solo-Platte geboten wurde, sondern mit der Begleitung von Hans Frieboes und seinen Melodias immerhin eine Combo mitwirkte. Die Platte findet sich selbst noch im Polydor-Hauptkatalog vom Oktober 1953.

Von dem mit 09.01.1950 angegebenen Datum der Bandüberspielung dürften noch einige Tage bis wenige Wochen abzuziehen sein, um das Aufnahmedatum zu ermitteln. Der Titel könnte also in der Tat Ende 1949 eingespielt worden sein, mit großer Wahrscheinlichkeit in Hannover. Das paßt auch gut zu der Originalversion von Anton Karas, die ja erst im Zuge der Postproduktion zu dem Film im August 1949 entstanden ist.

Auch die anderen Plattenfirmen in Deutschland sprangen, zumeist weniger erfolgreich, auf diesen Zug auf und versuchten, Umsätze zu erzielen:

Am A 978 Helmuth Kempf
Austr / ES 8355 Erwin Halletz
El EG 7428 Wilhelm Greiss
Har 02004 Leo Thiel
Har 17086 Vera Auer / Hall-Trio
Od O-26850 Max Funk
Ph P 41024 Horst Winter
Te A 10983 Max Greger

Hierzu gibt es von etlichen Sammlerfreunden im Forum bereits entsprechende Beiträge und Hörbeispiele.

An das Original (Te A 10856 und De F 9235) reichen diese Bemühungen nicht heran. Der seltsam abrupte, metallische Klang von Karas' Zither drückte die wehmütig-melancholische Stimmung des Films perfekt aus. Zu der besonderen Stimmung trägt auch der trockene Sound der Aufnahme bei, ohne jeden Hall oder Effekte.


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snookerbee
Mo Mär 25 2019, 14:43
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1741

stompy_de_luxe schrieb ...

...Ansonsten gibt es instrumentale Wiener Versionen von Horst Winter (Philips) ...





Siehe auch: Link - Hier klicken


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opel.gt
Mo Mär 25 2019, 18:21
Dabei seit: Mi Jan 02 2019, 17:36
Wohnort: Bieber
Einträge: 10
Genau diese Polydor mit Alfred Wirth habe ich auch seit kurzem bekommen!
Eingeprägtes Datum ist der 9.1.50

[ Bearbeitet Mo Mär 25 2019, 18:23 ]
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snookerbee
Di Mär 26 2019, 11:32
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1741

Im US-Forum Jazz Research gibt es z.Z. eine interessante Diskussion über Filmusik, in deren Verlauf die These aufgestellt wurde, dass Anton Karas seine Harry Lime-Melodie aus einem alten Buch mit Zitherliedern übernommen oder zumindest Anleihen daraus genommen hätte. Hier der Kommentar.

Karas based his “Farewell to Vienna” (also from “The Third Man”) on a 200 year old zither piece he found in a book of compositions for the instrument. Not sure what the title of that book is, but it may provide a clue as to the source material for some of Karas’ work.

Quelle (nur für Mitglieder einsehbar): Link - Hier klicken


Ist diese Aussage durch irgend welche Erkenntnisse belegbar?
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