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Aus dem Hause VOX Tischgerät No.10
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Autor Eintrag
joha
Mi Nov 07 2012, 18:11 Druck Ansicht
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Beiträge: 985
Hallo liebe Sammlerkollegen,

Heute rief mich mein Trödler an wegen einem Tischgerät VOX

Ich erwarb es kurzer Hand mit einem Stapel Platten weil ich die Substanz als gut einschätzte.
Der Preis war ein Schnäppchen unter 100,-€
Geräte Nr.49994
Modell 10 Vox
Hier die ersten Bilder des Gerätes es ist Vollständig und unverbastelt.
Das schöne ist das die Verkaufsmarke und die Plattenbürste noch da waren und überein stimmen Musikhaus Max Romey, Dresden A., Landhausstrasse 27 wieder ein Stück altes Dresden,was die Zerstörung überlebt hat.
Gruss joha
























[ Bearbeitet Mi Nov 07 2012, 19:20 ]
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Rundfunkonkel
Mi Nov 07 2012, 18:43
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Beiträge: 1170
Herzlichen Glückwunsch! Und wieder ein interessantes Gerät gerettet.
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Limania
Mi Nov 07 2012, 21:22

⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Mai 21 2012, 15:14
Beiträge: 1105
Ein sehr schönes Grammophon. Auch meinen Glückwunsch dazu. Vor allem ist es toll, das es noch so komplett ist.
Die Schalldose ist wunderschön


LG Limania

PS: Der Optik wegen hätte sich ja auch eine VOX- Platte schön auf dem Grammo gemacht
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joha
Mi Nov 07 2012, 22:32
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Beiträge: 985
Ich danke Euch für den Zuspruch,
ein paar Dinge sind anders als auf dem Katalogbild von 1929.

Das Gerät ist mit einem 30cm Teller von VOX ausgestattet,ich denke es ist vor 1929 gefertigt worden aber genaues Jahr weis ich nicht.

Der Innentrichter ist aus Pappelholz und recht kräftig im Klang.
Die Schalldose ist ok,der Gummipflansch ist ausgetrocknet und verzogen aber das lässt sich ersetzen,da ich noch eine Vox Dose habe, auch der abgefallene Halter für den Tonarm ist vorhanden.
Ein paar Holzarbeiten und die Durchsicht des Motors und das Ersetzen des Stoffes und schon ist die Winterarbeit gesichert.
Es gibt keine Probleme die nicht mit etwas Geschick lösbar sind.
Gruss joha
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grammofar
Do Nov 08 2012, 06:48
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Aug 02 2012, 23:11
Wohnort: 24364 Holzdorf
Beiträge: 267
huhu,
ein schönes gerät...aber bitte den stoff nicht ersetzen...ich würd den riss mit einem keichten trabsoarenten stoff nur stabilisieren...geräte mit guten stoffen im schallaustritt sind selten...und dieser ist voll ok...also meiner meinung nach! *räusper*
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grammofar
Do Nov 08 2012, 06:51
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Aug 02 2012, 23:11
Wohnort: 24364 Holzdorf
Beiträge: 267
....mit einem leichten transparenten stoff....sollte da stehen!


es ist wohl einfach etwas zu früh ;-)
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joha
Do Nov 08 2012, 12:03
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Beiträge: 985
@grammofar,
ja das mit dem hauchdünnen Leinenstoff ist ein Problem,er zerfällt wenn man ihn berühert.
Die Substanz sieht auf dem Foto besser aus als er in Wahrheit ist.
Er ist sicherlich mal feucht geworden und der alte Holzleim mit dem er befestigt war hat sich zersetzt über 80 Jahre hinterlassen Spuren.
Ich habe zwei Möglichkeiten zum ersetzen, da flicken nicht möglich ist.

Eine Damenstrupfhose oder Fliegengage stehen zur Auswahl,die Damenstrupfhose hat den Vorteil,sie lässt sich gut spannen und kommt farblich hin und erfüllt die Ansprüche.

Fliegengage gibts in Weiß und Schwarz,lässt sich aber nicht so gut verarbeiten.

Mal schauen welche Dame bereit ist die Strupfhose zu Opfern ....:-)))) für einen Guten Zweck!!!!
aber soweit bin ich noch nicht.
Gruss joha
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Willi-H-411
Do Nov 08 2012, 14:03
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Beiträge: 1305
Sehr schönes Gerät. Vor allem bin ich auf dein Resultat gespannt. Das Teil läßt sich sicherlich gut wieder "restaurieren" (ich bin mal vorsichtig mit dieser Bezeichnung). Zumindest wirst du es wieder in neuem Glanze erstrahlen lassen. Da bin ich mir sicher.

Was meinst du mit "Halter für den Tonarm"? Ist das so ein Teil, auf dem der Tonarm bei Nichtbenutzung abgelgt werden kann? Mein erstes Grammophon hat ja auch so einen Holztonarm. Da nervt es mich immer, daß der Tonarm sich quasi "auf der Nadel ausruht". Ich habe daher provisorisch eine Streichholzschachtel genommen, auf der der Tonarm dann liegen kann.

VG Willi
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joha
Do Nov 08 2012, 16:09
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Beiträge: 985
@Willi,

nach der Zerlegung des reinigens des Motors und neu Fettung sowie der Erstbehandlung des Holzes was sich erst mal erholen muss,da es sehr ausgetrocknet ist, ist der technische Teil so gut wie fertig, dass Gehäuse benötigt längere Zeit,auch die Auswahl des Stoffes ist noch nicht klar.Das Gehäuse war ursprünglich mit Schwarzlack matt behandelt der natürlich die Eiche versaut hat,Pinselspuren der Hersteller VOX (typisches Fließbandgerät) sieht man deutlich.Ich werde nur Anpassungen vornehmen keine neue Fassung des Körpers,die Patina soll bleiben.
Am Innentrichter sieht man deutlich wie er mit sammt Tonführung in die schwarze Tunke(Farbe)getaucht wurde.
Der Tonarmhalter war ein Holzklötzchen was mit drei Schräubchen fest gemacht wurde und den Tonarm hielt.Es gab zwei Ausfürungen einen aus Metall in Form einer Gabel was zwischen Dose und Arm griff so ein Teil werde ich da anbauen.
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joha
Do Nov 08 2012, 16:16
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Beiträge: 985



Doppelfederwerk Grubu S6

Das Triebwerk ..:-)) Die Gummis sind wie immer auch verschlissen.



Hier als Cabrio ohne Deckel...


Ein Blick in den Kühlergrill ...;-))


Ruhepause gereingt und spielt..:-))
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Rundfunkonkel
Do Nov 08 2012, 17:37
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Beiträge: 1170
Also mit ohne Schmutz sieht sowas gleich schon anders aus :). Der Tonarm will gar nicht so recht zum restlichen Gerät passen finde ich, der sieht so "neu" aus im Verhältnis zum Rest. Wie ist denn der Klang?
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Gast
Do Nov 08 2012, 18:10
Gast
Ich muß grammofar recht geben, ich hätte vermutlich den Stoff versucht zu retten indem ich ihn von hinten mit einer Lage dünnen ähnlich farbenen Stoffes beklebt hätte.
Vermutlich hätte das auch mit Fliegengaze funktioniert.
Dieses neue "Gerippe", hätte den alten Stoff wieder gestützt, und die Optik wäre erhalten geblieben.

Eine Nylonstrumpfhose kann ich mir beim besten Willen als Ersatz für diesen glatten mittelgroben Leinen nicht vorstellen.

Aber das ist lediglich meine persönliche Meinung, und soll dich nicht abhalten so zu handeln wie du das möchtest.

Ich kaufe ab und an ein altes Radio, und ich bevorzuge immer die mit dem originalen Stoff und wo auch sonst noch alles Original ist. Fehlt nur ein Knopf geht mein Interesse schon fast gegen null, da er kaum wieder zu beschaffen ist.

Da gibt es Reparateure, die die alten Radios gerne wie neu erstrahlen lassen, und auch den Stoff wechseln weil der alte Stoff evtl angeschmutzt ist. Aber sie finden den Originalstoff nicht, kein Wunder, er wird ja auch nimmer produziert, und das Radio hat dann dadurch, für mein Empfinden, sein Design ab Werk verloren.

Daher prägte sich meine Meinung, lieber Original, und leicht kaputt, oder mit einem Fleck lassen, als zu gut reparieren und ersetzen.

Gruß, Gerhard
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joha
Do Nov 08 2012, 18:10
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Beiträge: 985
Der Tonarm mit Dose gehört so auf dieses Gerät,wenn er schön mit Möbelöl mal abgewischt wird,dann sieht man auch die Schönheit und er hebt sich vom übrigen richtig ab,aber das sollte so sein.
Hier mal eine Auswahl verschiedener Holztonarme die damals zum Einsatz kamen.




Musikinstrumentenhersteller waren meist die Zulieferer für Grammophonhersteller bis die Holztonarme ganz verschwanden und nur noch Metall zum Einsatz kam.
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joha
Do Nov 08 2012, 18:17
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Beiträge: 985
Hier die VOX - Ausführung

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joha
Do Nov 08 2012, 18:51
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Beiträge: 985
@Exelsior,
der Stoff ist leider tot da er von innen an die Streben mit Holzleim aufgeklebt war.Er zerfällt in Fasern das ist halt nun mal so.Ich verstehe voll und ganz was du meinst, aber es soll ja noch ein par Jährchen machen.Materialproben hab ich ja und werde sehen ob ich was ähnliches finde.Ich betreibe ja kein Museum und ich glaube da gibts einen Unterschied.Der Kurator sieht es sicherlich anders als die Privatperson,werde mal meine Freunde in den Kustsammlungen ansprechen,die benutzen ähnliches Material zum Ölgemälde festigen auch eine Art Leinengage.Irgendwas findet sich damit das Desin nicht aus dem Rahmen fällt.
Gruss joha
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RF-Musiker
Do Nov 08 2012, 22:01
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Sep 15 2011, 11:21
Wohnort: Berlin
Beiträge: 352
Also ich finde, durch die "Restaurierung" (in Anführungszeichen, weil sie in den Augen der Fachleute keine ist) kommt das Gerät dem ursprünglichen Neuzustand doch erheblich näher, als wenn man es im defekten Zustand belässt. Es wird ja auch nicht irgendwie gemacht, sondern so, dass auch der Experte ein wenig Mühe hat, die Abweichungen vom Originalzustand zu erkennen.
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GrammophonTeam
Fr Nov 09 2012, 11:43
Seitenbetreiber

⇒ Mitglied seit ⇐: So Sep 04 2011, 14:54
Wohnort: Köln
Beiträge: 1828
Admin:

Zu den verschobenen Einträgen bitte unter

Restauration; Reparatur - Wie weit kann und darf man gehen? Link - Hier klicken diskutieren - Danke ;)

[ Bearbeitet Sa Jan 06 2018, 18:55 ]
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grammofar
Sa Nov 10 2012, 08:50
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Aug 02 2012, 23:11
Wohnort: 24364 Holzdorf
Beiträge: 267
Ich habe eine andere Variante des Gerätes...

gleiche Technik nur etwas anderes Gehäuse...das ganze in Eiche schwarz.
Ich musste hier allerdings tatsächlich den Stoff ersetzen...der alte war fast gänzlich weg.
Beste Grüße

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Limania
Sa Nov 10 2012, 16:31

⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Mai 21 2012, 15:14
Beiträge: 1105
Hallo,

auch ein sehr schönes Grammophon. Der Schriftzug wirkt richtig modern :-) Diese Schalldosen aus Holz sind wirklich schön :-)

LG Limania
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