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AEG Tonbandgerät aus dem Jahr 1940!!!
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Autor Eintrag
Barnabás
Sa Jan 26 2013, 14:35 Druck Ansicht
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jul 04 2012, 20:37
Beiträge: 650
Hallo Leute,

ich möchte Euch hier eine sehr interessante Entdeckung vorstellen.
In einer Zeitschrift, aus dem Jahr 1940 bin ich auf einen kleinen Artikel gestoßen, der sich mit dem Einsatz eines Tonbandgerätes beschäftigte.

Mir war bisher nicht bekannt, daß diese Technik schon 1940 in Serie hergestellt wurde.

Da ich mit der Technik im allgemeinen nicht gerade „auf Du und Du“ stehe möchte ich nur die Bilder vorstellen und den originalen begleitenden Text.


Bild 1: Das Magnetofon in betriebsfertigen Zustand

Bild 2: Das Magnetofon im transportfähigen Zustand

Bild 3: Das Gerät im Fronteinsatz

Gruss B.





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Rundfunkonkel
Sa Jan 26 2013, 15:24
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Beiträge: 1140
Hallo Barnabas!

Eins meiner Lieblingsthemen :). Guckst Du hier:

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Speziell hier:
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Ab 1941 war fast - für damals - Hifi möglich, was den größeren Einsatz auch im Rundfunk und Tonstudios ermöglichte. Viele weitere Infos auf den genannten Seiten .

Berühmt auch die Weihnachtsringsendung, die vor der eigentlichen Sendung auf Magnetophonband vorbereitet wurde, und dann Front und Heimat (angeblich) live verband.
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RF-Musiker
Sa Jan 26 2013, 16:15
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Sep 15 2011, 11:21
Wohnort: Berlin
Beiträge: 352
Aber man verwendete noch keine 8 mm Filmspulen, sondern welche, die auch auf ein Tellergerät passen, oder?
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Gast
Sa Jan 26 2013, 16:48
Gast
Wenn Du dann mal so ein Gerät findest, kannst Du es im Original an mein Telefunken-Radio anschließen. (Baujahr 1941-44)





Dieses Radio wurde in Casinos und Lazaretten eingesetzt





Es hat hinten einen speziellen "Klein Tuchel" Anschluß (Bildmitte), an welchen dann ein solches transportables Gerät angeschlossen werden konnte. Auch zur Wiedergabe von aufgezeichneten Sendungen der Truppenbetreuung etc.





Gruß, Nils
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Rundfunkonkel
Sa Jan 26 2013, 16:59
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Beiträge: 1140
Tonschreiber in Aktion, bzw. zum anschauen:

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Ich meine eine K4:

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Die kommerzielle Version, AEG Magnetophon K7, scheint nicht überlebt zu haben, aber es gibt noch ein paar des sehr ähnlichen Modelles K8 / T8, welches nach Kriegsende offenbar teilweise aus Restbeständen zusammengebaut worden zu sein scheint. Hier eine in Aktion:

Link - Hier klicken

Irgendwann einmal, in fernen Tagen, wird auch meine wieder laufen... .

[ Bearbeitet Sa Jan 26 2013, 17:14 ]
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Willi-H-411
So Jan 27 2013, 10:26
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Beiträge: 1302
RFO, waren diese Geräte wirklich so kompliziert zu bedienen, wie in dem ersten Video gezeigt wurde?

Ich meine das Anfahren mit der Geschwindigkeitseinstellung? Ich meine, daß das erste Magnetophon bereits einen nomalen Druckknopf für "Wiedergabe" hatte.

VG Willi
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Rundfunkonkel
So Jan 27 2013, 12:28
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Beiträge: 1140
Willi, die normalen Geräte hatten zu Beginn einen hauseigenen Staubsaugermotor als Antrieb (Wechselstrom, lief netzsynchron). Das gezeigte Gerät war vielleicht als Abhörgerät gedacht würde ich vermuten, um die Sätze langsamer hören zu können (oder Band zu sparen?). Angeblich gab es auch schon ein Gerät mit rotierendem Tonkopf a la Videorecorder, um die TonHÖHE bei Verlangsamung beizubehalten.

[ Bearbeitet So Jan 27 2013, 12:28 ]
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Willi-H-411
So Jan 27 2013, 13:20
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Beiträge: 1302
Ja, dieser rotierende Schrägspurkopf wurde, soweit ich weiß, in der ersten Hälfte der 1930er Jahre ebenfalls von Schüller erfunden.

Ich meinte aber, daß man bei dem gezeigten Gerät erst einmal den Motor auf "volle Kanne" stellen mußte, um ihn dann, wenn er diese Geschwindigkeit erreicht hatte, auf die Normalgeschwindigkeit wieder runterzuregeln. Man mußte doch diesen "Booster-Knopf" drücken.

VG Willi
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