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Foren > Firmengeschichte, Labels, Hüllen, und Matrizen > LABELKUNDE - Deutschsprachige Labels und Firmengeschichte > Labels E-F
Electromusik G.m.b.H Vaihingen Stuttgart - Label u. Testaufnahmen
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
SchellackFreak
So Jan 27 2013, 16:03 Druck Ansicht

Dabei seit: Mi Sep 16 2009, 22:06
Einträge: 478
Hallo,
wie die Platten bereits hier vorgestellt Festkantate 23.september.1936 - Bosch.

Finden sich auch noch weitere Aufnahmen dieser Firma in meiner Sammlung.
Es handelt sich allesamt um eher nicht so geläufige Stücke. Hat einer weitere Infotmationen zu dieser Firma? Auch für Informationen über die einzelnen Musikstücke wäre ich dankbar. Weiß leider nicht ganz unter was ich sie einordnen soll.

1







Hierbei hört es sich eher um einen Mitschnitt oder Testaufnahme an. Da es keinen richtigen Anfang und auch kein Ende gibt. Die Aufnahme fängt erst nach 20 Rillen Leerlauf an zu spielen.



2

Hier eine weitere Platte aus dem gleichen Bestand. Auffallend ist hier das keine Beschriftung vorhanden ist. Auch finde ich den Inhalt der Platte recht interessant. In was für eine Musikkategorie könnte man den Inhalt einordnen? Wie normale Klassik hört sich das für mich nicht an.

Anzumerken ist hierbei, dass hier eine Matrize mit eingepresst wurde: [2311]




3

Hier noch eine unübliche Aufnahme für die Zeit. Wie heißt dieser Gesangsstil? Ich komme gerade nicht auf den Namen. Wozu hat man soetwas gebraucht? Gab es dafür auch einen Markt? Zum anhören habe ich nur die erste Seite überspielt.











4

Und die letzte Platte bzw. Aufnahme ist auch eine ganz interessante wie ich finde. Zwei Aufnahmen die zweite ist mit kurzer Ansage. Besonders interessant finde ich den Aufkleber auf dem Label. [Welliger Rand! Nur weil v. abgedrehten Schell gepresst werden musste]. Und ja es stimmt, der Rand ist sehr wellig. Nur was genau meinen die jetzt mit dem Aufkleber bzw. wie kam es dazu. Kann mir das einer genauer erklären? Es müssen wohl allesamt Testaufnahmen sein, da die andere Seite kommplet gepresst mit Rillen ist aber dafür leer (keine Musik).










Also wer hat weitere Informationen über Firma, Label und Aufnahmen?


Liebe Grüße
Yannick


[ Bearbeitet So Jan 27 2013, 16:33 ]
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Webseite
joha
So Jan 27 2013, 16:13
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004
@ Yannick Frag doch mal die Robert Bosch Stiftung an,wenn die Platten aus dem Bestand der Bosch-Werke stammen sollten, dann erhälst du dort sicherlich genaue Infos.Vieleicht gibts noch mehr davon im Archiv.
Gruss joha
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Starkton
So Jan 27 2013, 16:25
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Dahinter steckt die Elektromophon A.G. von Albert Ebner. Wir hatten zu der Firma schon mal einen Thread: Link - Hier klicken
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Rundfunkonkel
So Jan 27 2013, 16:27
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1073
Link - Hier klicken

Zitat eines der Beiträge (alle lesenswert!):

1929/30 gründete Albert Ebner die Firma AECO in Bad Cannstatt und die Firma Electromusik GmbH Vaihingen a.F, die sich mit der Herstellung von Schallplatten befasste. Die Firma AECO baute elektrische Plattenspieler, elektrische Antriebsmotoren und elektrische Tonabnehmer, elektrische Pneumatikpumpen, Staubsauger, Ventilatoren und Fotoapparate. Die Firma Electromusik experimentierte zunächst auf dem Gebiet der Herstellung unzerbrechlicher Schallplatten. Hierbei handelte es sich mehr oder weniger um Kunststoff-Tonfolien mit 25cm Durchmesser, die biegsam waren.


Zu Beginn der 30er Jahre wurden auch Platten in Schellack gepresst und zunächst unter der Bezeichnung Electromusik, später auch unter Elton veröffentlicht. Unter Elton erschienen Eigenaufnahmen. Teilweise wurden auch Aufnahmen aus Electromusik-Beständen übernommen. Das Repertoire der preiswerten Elton-Platte, die für nur 1RM verkauft wurden, war überwiegend volkstümlich. Im Jahre 1936 wurde die Herstellung von Electromusik und Elton Platten endgültig eingestellt.


Quelle:
„Der Schalltrichter“, Mai 1998 Herausgeber: Deutscher Grammophon-Club

Quelle des Zitat-Zitates: siehe Link oben.

Und das fand sich noch:

Link - Hier klicken
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SchellackFreak
So Jan 27 2013, 16:35

Dabei seit: Mi Sep 16 2009, 22:06
Einträge: 478
Hallo,
ihr habt Recht.

Das muss mir damals entgangen sein.

Hier haben wir auch schon etwas im Hauptmenü davon: Elton - Electromusik GmbH Vaihingen

Könnt ihr denn noch etwas zu den Aufnahmen sagen? Woher könnten sie stammen?

Gruß Yannick
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Webseite
joha
So Jan 27 2013, 17:07
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004
Ich gehe davon aus,dass sich Bosch und Ebner gut kannten und Bosch den Ebner für sein Jubileum mit dem Sonderauftrag bedachte,zu solchen Feierlichkeiten war das doch schon eine Ehre unter Geschäftleuten gerade im schwäbischen Lande.


[ Bearbeitet So Feb 18 2018, 11:54 ]
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berauscht
Mo Jan 28 2013, 11:08
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1340
Die Matrizen mit "0" beginnent, könnten von den Albert Vogt-Firmen Clausophon bzw. Tonographie GmbH stammen.

Hier gibt es auch schon einen Thread zur Electromusik GmbH:
Link - Hier klicken
Leider noch ohne genaue Informationen.
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Musikmeister
Mo Jan 28 2013, 19:13
Autor
Dabei seit: So Aug 21 2011, 21:23
Wohnort: Hamburg
Einträge: 914
Hier eine flexible Platte mit Matrizen der Tonographie GmbH aus Berlin.
Vor der Matrizennummer kann man leider auf dem Scan nur noch ganz schwach "Tono" lesen.


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RF-Musiker
Mo Jan 28 2013, 20:15
Dabei seit: Do Sep 15 2011, 11:21
Wohnort: Berlin
Einträge: 363
Es handelt sich um gregorianische Mönchsgesänge.
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berauscht
Di Jan 29 2013, 11:07
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1340
Zu flexiblen Platte ist vielleicht die Tatsache interessant, daß Ebner an der Phonycord GmbH beteiligt war.

Siehe: Phonycord-Flexible Thread
Link - Hier klicken
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_-_-_
Sa Feb 02 2013, 19:01
Dabei seit: Do Mai 12 2011, 09:46
Einträge: 267

Puppe Und Hampelmann / Das Wetterhäuschen




Gruß
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bavariola
Mo Jan 06 2014, 00:30
Dabei seit: Sa Jan 12 2013, 00:38
Einträge: 132
Hallo zusammen,

das Etikett "Elektro-Musik" ist zwar in seiner Grundform bereits vorgestellt worden ( Link - Hier klicken ), doch ist mir vor einiger Zeit eines mit einer Abweichung in die Haende gefallen: Es hat den zusaetzlichen Eindruck "Die Platte der Betriebsapelle"; damit wurde offensichtlich Propaganda-Liedgut gekennzeichnet.
Inhalt, Bild oder Datei nur fuer angemeldete Mitglieder

Discographische Angaben: Diese Seite: Matrizennummer A111 (im Spiegel). Umseitig: 11043 (ganz schwach im Wachs unterm Etikett); interessant ist, dass die Rueckseite (Jaegerchor aus Freischuetz, Chor mit grossem Orchester) mit einer Tri-Ergon-Matrize gepresst wurde.

Eine Lizenzmarke befindet sich nur auf der 1. Seite. Zwar waere der optische Eindruck besser, wenn ich das Etikett der anderen Seite abgebildet haette, aber da es den einen oder anderen Spezialisten unter uns gibt, der auch aus den Lizenzmarken etwas herauslesen kann, habe ich diese Seite abgebildet.

Die Huelle zu dem guten Stueck - ein wenig Ordnung muss schon sein - findet sich im Huellen-Forum: Link - Hier klicken

Zur Beachtung: Ich habe bisher darauf verzichtet, meine Bilddateien mit einem Wasserzeichen zu schuetzen, denn dadurch werden sie in aesthetischer Hinsicht unansehnlich bis unbrauchbar, und ich wuerde auch weiterhin gerne so verfahren. Umso mehr bitte ich die werten Leser/Nutzer, sollten sie beabsichtigen, meine Bilddateien weiterzuverwenden (gleichgueltig ob gewerblich oder nicht), zuvor mit mir Ruecksprache zu nehmen (PN), zumal ich, sollte ich erstmalig meine Arbeiten an anderer Stelle (Dissertation, Chronik, Fachbuch oder was auch immer) wiederfinden, augenblicklich die unschoene Wasserzeichen-Methode verwenden oder - was wahrscheinlicher ist - meine Arbeit konsequent ganz einstellen wuerde, und das ginge dann zu Lasten aller. Ich bitte um Verstaendnis und Beachtung. Herzlichen Dank!

Beste Gruesse an alle!


[ Bearbeitet Mo Jan 06 2014, 00:41 ]
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pcardine
Sa Jan 23 2016, 14:00
Gast
Hallo,

I can identify these Shellacs, test discs, I suppose:

Unbekannte Gesänge auf Electromusik G.m.b.

It is a gregorian chant recording by the Benedictine monks of Sant'Anselmo abbey in Rome, about 1933:

Christschall 167

Caligaverunt oculi mei RESP ( [4:49] mx.0430

Link - Hier klicken

Pascha nostrum Communio mx. 0410

Christschall?

Can you share the mx. 0430, Caligaverunt responsorium, please?

Jerome F. Weber compiled several recordings of these monks in his famous Gregorian Chant early recordings:

Link - Hier klicken

Best regards

Alberto

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Konezni
Sa Jan 23 2016, 15:05
Dabei seit: Do Aug 20 2015, 18:23
Wohnort: Berlin
Einträge: 111
Die in Rom aufgenommenen Electromusik-Matrizen 0386 - 0452 wurden erst 1934 aufgenommen. Nummer 2311 mit der pseudo-asiatischen Musik sieht mir nach Clausophon aus. 11043 (DER FREISCHUETZ Jägerchor) kommt von Artiphon, nicht von Tri-Ergon. Es singt der Berliner Männer-Gesangsverein unter Hanns Mießner.
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