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Elektrola Tisch-Grammophon
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Autor Eintrag
berauscht
So Jul 24 2011, 11:33 Druck Ansicht
"Urgestein" Autor

⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 06 2010, 21:59
Beiträge: 2044
Vor einigen Tagen erwarb ich preiswert ein Elektrola-Tischgrammophon. Neben ein paar leichten Schönheitsfehlern am Gehäuse hatte die Sache jedoch einen Hacken, oder, um es genauer zu sagen, keine Kurbel. Nun bin ich auf der Suche nach einer passenden. Es ist der Motor Nr. 426 von HMV eingebaut. Wie muß die Kurbel hierfür sein? Passt jede Elektrola / HMV Kurbel? Welche Maße muß sie haben?

Wenn die Sonne mal wieder scheint kann ich auch ein paar Fotos machen.
Bis dahin kann ich nur sagen es ist baugleich mit diesem HMV-Gerät:
http://www.grammophon.ch/tisch_grammophone/hmv/hmv_details.htm

[ Bearbeitet So Jul 24 2011, 11:34 ]
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Gast
So Jul 24 2011, 12:08
Gast
Hallo berauscht,

das ist (für mich) nicht so einfach zusagen. Im Prinzip gab es etwa ab 1932 Kurbeln zum einfachen Einstecken. Davor hatten sie ein Gewinde, wurden also wie eine Schraube in den Motor eingedreht.

Sehr wahrscheinlich hat Dein Grammophon eine Kurbel mit Gewinde. Das siehst Du aber auch an Deinem Motor, nämlich ob er ein Gewinde in dem Teil hat, wo die Kurbel zum Aufziehen hineinkommt.

Maße für so eine Kurbel habe ich nicht. Allein der Durchmesser des Gewindes wird Dir auch nichts nützen. Die englischen Gewinde haben eine andere "Steigung" als die deutschen Normmaße.

Es steht zu befürchten, daß Dir nur eine Kurbel für Motor 426 hilft.

Und es muß wahrscheinlich eine Kurbel von einem Tischgerät sein. Die Kurbel eines Koffergrammos ist eventuell zu kurz, weil das Gehäuse drumherum viel kleiner ist als beim Tischgerät.

Vielleicht hat aber noch einer eine andere Idee!

Gruß, Nils
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brillantspecial
So Jul 24 2011, 12:32
Gast
Hallo berauscht,

ich habe das Standgerät und kann Dir die Maße der Kurbel wie folgt angeben:

Die Kurbeldicke ist 1 cm
Der Teil der Kurbel die ins Gerät ragt muss 14 cm lang sein und am Ende ein Feingewinde haben.
Ich hoffe du kannst damit was anfangen? ;-)
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berauscht
So Jul 24 2011, 12:36
"Urgestein" Autor

⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 06 2010, 21:59
Beiträge: 2044
Danke Nils!

Ich habe nochmal nachgeschaut. Es ist ein Schraubgewinde.
Ein 10mm Bolzen lässt sich mit der Hand leicht 3 - 4 Umdrehungen hineindrehen. Notfalls ließe sich da also noch etwas basteln.

Gruß
Hendrik
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Formiggini
So Jul 24 2011, 12:43

⇒ Mitglied seit ⇐: Di Dez 28 2010, 19:20
Beiträge: 1578
Hmmm - wenn gar nichts hilft, eine der länge passende Kurbel besorgen (Maße von Gewindeaufnahme bis zum "Einführungsloch" lassen sich ja ausmessen), und von einem älteren Werkzeugmacher das passende Gewinde darauf schneiden lassen.

Dürfte noch bezahlbar sein, und vermutlich einfacher als die Suche nach einem passenden Stück.

Es dürfte sich bei deinem Gerät um die Serie HMV 109, ab 1927 bis 1929 handeln





Dieses Gerät müsste bereits einen "gefalteten", längeren Trichter haben:




Zusammen mit der No.4 Dose (Wenn diese neue Membrandichtungen bekommen hat), spielt das Gerät auch die "neuen", elektrisch aufgenommen Platten in recht guter Klangqualität ab.
Glückwunsch zu diesem schönen Grammophon!
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Webseite
berauscht
So Jul 24 2011, 12:44
"Urgestein" Autor

⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 06 2010, 21:59
Beiträge: 2044
Vielen Dank Frank!

Ich werde mal schauen ob ich noch was passende finde.

Danke Uli!

So schauts aus. Nur mit dem goldenen Schild Elektrola Geselschaft Nowawes und Berlin innen. Es hat den Trichter, und auch die Dose Nummer 4 ist dran. Mit der Restspannung der Feder hatte ich noch kurz etwas gehört. Klang gar nicht schlecht.

Gruß
Hendrik

[ Bearbeitet So Jul 24 2011, 12:55 ]
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berauscht
Mo Jul 25 2011, 10:54
"Urgestein" Autor

⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 06 2010, 21:59
Beiträge: 2044
Eine Frage an die Experten:
Was für ein Gewinde braucht man denn da? So etwas:
Whitworth Feingewinde 1 DIN 239
Gewindekennung W 99 x 1/4"
Bolzen Durchmesser 98 mm
4 Gänge je Inch
6,35 mm Steigung

Gruß
Hendrik
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_-_-_
Mo Jul 25 2011, 11:24
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Mai 12 2011, 09:46
Beiträge: 255
Man könnte auch einen Abdruck von dem Innengewinde machen, dann kann das der "Meister" ausmessen ;)
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Calle
Di Jul 26 2011, 00:08
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Apr 18 2011, 10:57
Wohnort: Emmerich am Rhein
Beiträge: 294
Hallo berauscht !
ich müßte noch so einen originalen Kurbel haben... Falls Interesse kannst Du mich gerne mailen.
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berauscht
Do Aug 04 2011, 16:20
"Urgestein" Autor

⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 06 2010, 21:59
Beiträge: 2044
Ich habe jetzt von einem Forumsmitglied eine passende Kurbel bekommen.
Vielen Dank!
Jetzt habe aber noch ich ein anderes Problem, hierfür starte ich aber ein neues Thema.
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Nowawes
Di Aug 09 2011, 13:41
Gast
Ich besitze seit kurzem selbst ein ähnliches Modell, von der deutschen Electrola GmbH in Nowawes und Berlin, etwa 1927-1930 gebaut, und möchte es etwas restaurieren. Meine Mutter hat es mir vererbt, ihr Schwiegervater (mein Opa) hat es gekauft, als mein Vater geboren wurde.
Es gibt ein Untergestell dazu, da sind die Platten drin gewesen.
Vielleicht kennt auch jemand eine Adresse in Süddeutschland oder der Schweiz, wo man mit diesen Apparaten umgehen kann?
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Formiggini
Di Aug 09 2011, 18:06

⇒ Mitglied seit ⇐: Di Dez 28 2010, 19:20
Beiträge: 1578
Hallo Nowawes - schön ein neues "Gesicht" hier zu sehen

Was stimmt den mit deinem Grammophon nicht?

Mach doch dazu bitte einen neuen thread auf - auch Bilder können zur Bestimmung und weiterem hilfreich sein.

Schreib doch mal das Mitglied "Mareko" an - vielleicht kennt er jemand in deiner Nähe?
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Webseite
grammofar
Di Okt 23 2012, 20:01
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Aug 02 2012, 23:11
Wohnort: 24364 Holzdorf
Beiträge: 265
Aufgrund des kleinen Motors handelt es sich hier um das kleine Modell 103, mehr gibt es dazu hier:

Link - Hier klicken
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Webseite
grammofar
Di Okt 23 2012, 20:08
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Aug 02 2012, 23:11
Wohnort: 24364 Holzdorf
Beiträge: 265
Das Modell 109 habe ich hier beschrieben:

Link - Hier klicken

Hier noch einmal der direkte Vergleich:
links das Modell 103, rechts das Modell 109

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