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Gakken Grammophonmodell Nr.2 Bausatz
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Rundfunkonkel
Di Dez 24 2013, 20:57 Druck Ansicht
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Beiträge: 1164
Vor einigen Jahren tauchte beim Suchen in Ebay plötzlich ein Bausatz eines japanischen Herstellers auf. Diese Firma (Gakken) scheint so etwas ähnliches zu sein für Erwachsene, wie wir das von früher aus dem "Yps" Heft noch kennen. Es gibt einiges an Bausätzen, unter anderem auch damals zwei Grammophone (oder wie man sie so nennen möchte). Ich habe nacheinander beide Hefte bestellt. Hier geht es um den zweiten Bausatz. Der erste ist zwar in einigem einfacher gehalten - allerdings ist bei diesem die Aufnahmedauer um einiges länger, da man dort eine Spindel zur Schalldosenführung einsetzte. Beim hier vorgestellten Modell wird diese durch eine kleine Platte mit Rille vollbracht, was leider zu einer sehr kurzen Aufnahmedauer führt. Nun erst einmal ein paar Bilder.















Seinerzeit hatte unser Co-Admin Formiggini mich darum gebeten, das Teil hier vorzuführen. Da er nun ja wieder zurück ist, sei dies mein Weihnachtsgeschenk an´s Forum, und speziell an ihn.

Und nun wird es interessant. Ein Versuch einer Audio-Aufnahme! Ein kleines Adapter ermöglicht die Auflage einer normalen CD, DVD oder ähnlich, als Rilleträger. Um Gleichlaufschwankungen zu verringern, lege ich eine Schellackplatte als vergrößerte Schwungmasse unter - also nicht wundern was auf dem Bild zu sehen ist.











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Und das schönste am Gerät ist, dass es, trotz Plastik-Aufbau, doch recht robust konstruiert ist. Es hat nämlich schon einige Betriebsstunden auf dem Buckel, ohne dass es gleich kaputt gegangen ist.

[ Bearbeitet Di Dez 24 2013, 21:01 ]
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Willi-H-411
Do Dez 26 2013, 18:06
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Beiträge: 1305
Ich hätte mal eine Frage: Wie funktioniert das denn bei Aufnahme mit der Tonarmführung?

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Charleston1966
Do Dez 26 2013, 18:20
Moderator

⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Nov 12 2012, 11:19
Wohnort: Im Schwabenländle
Beiträge: 428
Hallo Willi,
schau mal das 4. Bild, an da ist eine schwarze Scheibe mit Rillen drauf, sie sorgt für den Vortrieb, wenn auch sehr grob. Ist eben nur als Gag gedacht.
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Starkton
Fr Dez 27 2013, 18:19
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Beiträge: 1879
Es fasziniert mich immer wieder, wie genial einfach die Technik der Tonaufnahme und -wiedergabe doch ist.

Problematisch ist immer nur das Aufnahmemedium. Weich genug, um mit möglichst wenig Kraft die Schallrille hineinschneiden zu können, und hart genug, um die Rille, bzw. die Toninformation, zumindest ein paar Mal ohne große Beschädigung wieder abtasten zu können.
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Formiggini
Sa Dez 28 2013, 11:17

⇒ Mitglied seit ⇐: Di Dez 28 2010, 19:20
Beiträge: 1578
Vielen Dank für die Weihnachtsgrüße!

Wie Starkton schon schrieb, erstaunlich mit welch einfachen Mitteln eine Tonaufnahme möglich ist.

Hast du dich mal näher mit der Schalldose beschäftigt oder diese auf ein "normales" Grammophon gesteckt um die Klangeigenschaften zu vergleichen?
Von den Bildern her ist sie ja recht ordentlich aufgebaut - bei einem erheblich reduzierten Gewicht im Vergleich zu den üblichen (alten) Schalldosen. Es wäre wirklich interessant mit dieser Schalldose weiter zu experimentieren...

Danke & Viele Grüße





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