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Selbstaufnahme leicht gemacht und ohne besondere Ausrüstung - Autophon Tonpost
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gramofan
Mo Jan 27 2014, 23:10 Druck Ansicht
⇒ Mitglied seit ⇐: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Beiträge: 1211
Nachfolgende Abbildung spricht eigentlich für sich. Offenbar wurde diese "Schneidefolie" auf Postkarte kommerziell angeboten und sollte durch umgekehrte Nutzung eines akustischen bzw. elektrischen Grammmophons/Plattenspielers beschriftet werden. Bei der akustischen Variante ist das theoretisch funktionsfähig. Bei der elektrischen wird sicher durch Sprechen in den Lautsprecher auch ein Strom induziert, inwieweit der aber die Verstärkerschaltung sozusagen rückwärts passieren kann, vermögen diejenigen, die etwas von Elektronik verstehen, besser zu beurteilen als ich. Selbst wenn, hätte ich Zweifel, ob er stark genug wäre die Nadel in der elektrischen Schalldose ausreichend auszulenken.
Schleierhaft bleibt mir auch, wie das Problem des Vortriebs des "Schneidtichels" hier gelöst wurde. Um das zu erfahren, brauchen wir dann wohl doch noch das erwähnte Buch "Die Schallplattenfabrik im Heim".



[ Bearbeitet Di Jan 28 2014, 15:38 ]
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GrammophonTeam
Mo Jan 27 2014, 23:20
Seitenbetreiber

⇒ Mitglied seit ⇐: So Sep 04 2011, 14:54
Wohnort: Köln
Beiträge: 1828
Wie der Vortrieb erledigt wurde....???

Die elektrische Aufnahme ist relativ einfach: Man vertauscht einfach die Ein- bzw. Ausgänge am Radio/Verstärker.
Der Lautsprecher wird in den Eingang gesteckt in den normalerweise der Tonabnehmer/Pickup/Schalldose kommt. Nun funktioniert dieser (recht oder schlecht) als Mikrophon.
Die Sprechmaschine/Schalldose kommt wiederum an den Lautsprecherausgang des Radios.

Man spricht in den Lautsprecher, das Radio verstärkt das Signal und gibt dieses am Lautsprecherausgang aus. Damit wird die Schalldose angetrieben.
Je nach verwendetem Lautsprecher und Radio dürfte die Qualität trotzdem nur sehr mittelmäßig gewesen sein.

Grüße
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snookerbee
Mo Jan 27 2014, 23:35
"Urgestein"

⇒ Mitglied seit ⇐: Fr Apr 15 2011, 20:12
Beiträge: 1687
Eine interessante Methode der Aufzeichnung.

Was den Vortrieb angeht, vermute ich, dass der von der Karte selbst geliefert wurde. Es könnte im Aufnahmematerial eine unmodulierte Rille eingepresst gewesen sein. Da das Material weich genug war, wurde in die Rillenflanke durch die "Schneidnadel" ein Signal eingedrückt. Wahrscheinlich konnte die Botschaft nur ein oder zweimal abgehört werden, weil sich diese Nachricht bei der Wiedergabe selbst zerstörte. Ideal für Spione...

Die elektrische Aufnahme könnte so funktionieren: Externer Lautsprecher an den Plattenspielereingang des Rundfunkgeräts bzw. Verstärkers und Plattenspieler an dessn Kopfhörerausgang/Lautsprecheranschluß anschließen.

Schade, daß auf der Karte nicht die Adresse der Firma Huth steht. Dann hätte ich mal in Berlin-Altglienicke bei mir umme Ecke vorbeigeschaut und nachfragen können.
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Musikmeister
Di Jan 28 2014, 00:03
Autor
⇒ Mitglied seit ⇐: So Aug 21 2011, 21:23
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 1128
snookerbee schrieb ...


Schade, daß auf der Karte nicht die Adresse der Firma Huth steht. Dann hätte ich mal in Berlin-Altglienicke bei mir umme Ecke vorbeigeschaut und nachfragen können.


Rudower Straße 28, steht heute ein VW-Autohaus.
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snookerbee
Di Jan 28 2014, 00:25
"Urgestein"

⇒ Mitglied seit ⇐: Fr Apr 15 2011, 20:12
Beiträge: 1687
*was Ach da ist das. Danke für die Adresse.
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