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Woran erkennt man eine seltene Platte?
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Autor Eintrag
Malte
So Mär 16 2014, 17:30 Druck Ansicht
⇒ Mitglied seit ⇐: So Feb 17 2013, 19:48
Beiträge: 52
Hallo,

wahrscheinlich gibt es für meine Frage keine pauschale Antwort, aber evtl. gibt es ja doch Merkmale, an denen man erkennt, dass es sich um ein seltenes Schätzchen handelt.

MfG
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Hedensö
So Mär 16 2014, 17:35
⇒ Mitglied seit ⇐: Fr Jan 06 2012, 11:09
Beiträge: 881
Hallo,

ich würde sagen, je mehr Rillen vorhanden sind

Nein, im Ernst. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Das ist auch bei Schellackplatten so. Je seltener eine Platte ist und je besser der Zustand, um so höher ist in der Regel auch der Wert. Wobei der Wert, bzw. das was jemand dafür zu zahlen bereit ist, natürlich auch unterschiedlich sein kann.
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Malte
So Mär 16 2014, 17:39
⇒ Mitglied seit ⇐: So Feb 17 2013, 19:48
Beiträge: 52
Danke.
Aber meine Frage bezog sich eher auf das Szenario, wenn ich auf dem Flohmarkt an einer Platte "vorbeilaufe" ohne sie zu kennen.
Sorry, hätte ich dazuschreiben sollen.

Wahrscheinlich nützt da doch nur die Erfahrung?!

MfG
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Klangwolke
So Mär 16 2014, 18:00
⇒ Mitglied seit ⇐: Sa Jan 04 2014, 13:54
Beiträge: 242
Meiner laienhaften Meinung nach ist ein sicheres Indiz für eine alte (seltene) Schellack, wenn sie nur einseitig bespielt ist.....
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Gast
So Mär 16 2014, 18:00
Gast
Da hilft wirklich nur, dass man Erfahrung hat. Mein Tipp wäre, sich beim Sammeln auf gute Qualität zu konzentrieren. Im Laufe der Zeit wirst du dann merken welche Platten man häufig findet und welche eher selten sind.
Gruß Gerhard
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Starkton
So Mär 16 2014, 19:34
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Beiträge: 1881
Malte schrieb ...

wahrscheinlich gibt es für meine Frage keine pauschale Antwort, aber evtl. gibt es ja doch Merkmale, an denen man erkennt, dass es sich um ein seltenes Schätzchen handelt.

Ich gehe mal davon aus, dass "Schätzchen" einen hohen Geldwert bedeutet.

Die meisten seltenen Tonaufnahmen sind nicht teuer, da sich für den Inhalt keiner interessiert und/oder der Zustand zu schlecht ist. Die bereits angesprochenen einseitigen Schallplatten mögen vergleichsweise selten sein, sind in den meisten Fällen aber keine Schätzchen.

Natürlich gibt es wertsteigernde Merkmale, und zwar unzählige. Die zu erkennen, und richtig einschätzen zu können ist wie das Erlernen einer komplizierten Sprache für die es keine Wörterbücher gibt. Erfahrene Sammler sind nach jahrelangem Training virtuos im Umgang damit.

Wenn ich Dir als Unkundigem ein Wort dieser fremden Sprache nenne, z.B. "einseitig," wirst Du wenig damit anfangen können, da Dir die Zusammenhänge fehlen.

[ Bearbeitet Mo Mär 17 2014, 13:35 ]
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Willi-H-411
So Mär 16 2014, 20:14
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Beiträge: 1291
"Selten" ist eine Platte, von der es nur wenige Exemplare gibt. Ob sie deswegen für dich auch "wertvoll" ist, ist eine andere Sache.

Um es mal mit dem Essen zu vergleichen: Wenn du herausfinden willst, was dir alles schmeckt, mußt du dich durchfuttern. Für manche ist Hummer und Kaviar ein Leibgericht, für mich ist es Pommes mit Currywurst.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zu seinem eigenen Sammel-Stil zu kommen. Wenn man das Glück hat, in seinem Umfeld Sammler mit einer guten Auswahl zu haben, kann man sich dort durchhören. Ich persönlich kaufe gerne für wenig Geld Konvolute und sortiere dann die Platten für mich aus, die mir gefallen. Die anderen werde ich vielleicht irgendwann bei Ebay anbieten.

VG Willi
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joha
So Mär 16 2014, 23:30
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Beiträge: 986
Malte du solltest dich auf deinen ganz persönlichen Musikgeschmack verlassen.
Um die Seltenheit oder Wertigkeit einer Platte zu bestimmen,braucht man schon viele Jahre Erfahrung ,das geht nicht im vorbeigehen am Flohmarkt, im Hinterkopf braucht man da ein gutes Gedächnis sowie einen 7.Sinn um aus dem was vor einem liegt,das für sich gute herrauszufiltern.
Vor allem sollte man die Orchester und Sänger kennen sowie die Label etwas zeitlich einordnen.
Ob eine Platte nun selten war,kann man nur schwer beurteilen,weil es auch regionale Unterschiede gab.
Platten die durch Filme berühmt wurden,haben meist den höheren Preis weil sie im Gedächnis des Händlers auch bekannt sind.
Interessant sind die von denen heute keiner mehr Notiz nimmt, da völlig unbekannt und längst vergessen.
Aber ich glaube das muss jeder selbst mit sich ausmachen,was er sammelt und in welchem Zustand die Platten noch aufzufinden sind.
Man ist auch manchmal entäuscht, wenn einem die Einspielung nicht zusagt,auch das gibt es.
Seltenes liegt kaum rum,es ist meist schon bei den Sammlern in den Archiven,aber es gibt durch Sammlungsauflösungen immer noch genügend gutes Material zu finden.
Der Preis sollte trotzdem immer mit bedacht werden.
Gruss Joha
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78erhortig
Mo Mär 17 2014, 07:36
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Apr 04 2013, 12:53
Wohnort: Graz
Beiträge: 175
Joha hat es wieder einmal auf den punkt gebracht. in jeder sparte gibts was seltenes, ob einseitig vor 1914 hin bis in die 5oer jahre. dazu kommen trends, örtliche gegebenheiten und natürlich auch das internet. durch ebay sind plötzlich riesenraritäten wie manche der comedian harmonists platten ( nur als beispiel) plötzlich mehrfach aufgetaucht, was den preis natürlich auch entsprechend gesenkt hat. andere sachen, wie seltene albers, lilly & emy schwarz, weitraubs wird man auch im internet vergeblich suchen. aber diese dinge kann man schon auf flohmärkten finden, wenn man glück hat.
es ist halt so wie in jedem sammlerbereich. wenn man was bestimmtes sammelt, in unserem fall gewisse orchester, sänger , kommt man eh recht schnell drauf, was selten ist.
der erhaltungszustand ( je besser desto seltener) ist aber kein hinweis. es gibt platten, die nur in einem exemplar bekannt sind und die total abgefahren sind.
wie auch joha schon sagt, was heute uninteressant ist, kann morgen schon selten sein, weil sich keiner darum kümmert. gutes beispiel , um wieder bei den C.H.`s zu landen. in deren hochphase mitte der 9oer bis mitte dieses jahrtausends hat sich kaum jemand um die anderen vocal-gruppen wie Kardosch Sänger, Humoresk Melodios, Boheme Quartett gekümmert, die waren , obwohl schon selten für wenig geld zu haben. heute ist das schon anders, jetzt muß man schon ein vielfaches von dem wie seinerzeit für eine gute Kardosch Platte hinlegen.
regional: da sind die sachen am krassesten, wenn es sich um aufnahmen lokaler künstler handelt. hier in der steiermark hats im vorigen jahrhundert einen wunderdoktor gegeben, zu dem die menschen am wochenende scharenweise gezogen sind. in den 2oern hat dann ein obscurer steirischer musiker ein lied über diesen doktor geschrieben und für Odeon aufgenommen. da denkt man, die müsste es ja hier zu finden geben, nein, nicht wirklich, ich hab die nur einmal hier auf einem flohmarkt gesehen, und neulich in deutschland bei einer auktion gekauft..

gruß aus der steiermark
michl
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Grammo-Klaus
Mo Mär 17 2014, 08:04
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Jan 27 2014, 11:46
Wohnort: Im sonnigen Westfalenland
Beiträge: 501
Hallo Malte, ich kann mich meinen Vorrednern auch nur anschliessen.
Nochmals ein Beispiel, hier mal nicht die Comedian Harmonists.
Als Beispiel: Enrico Caruso - La Donna e mobile einseitig-gepresst von 1908 und daneben Elvis Presley-Jailhouse Rock deutsche-RCA-Schellack von 1957. Welche Platte ist wohl seltener bzw. wertvoller.??
Hier sind folgende Kriterien erstmal zu sehen: Enrico Caruso Platte (sehr alt, 106 Jahre genau, daneben Elvis Presley (bekannt als King of Rock.-n-Roll auf Schellack, 1957 noch keine 60 Jahre alt). Weitere Tatsache: Beide Titel waren in ihren Zeiten grosse Hits gewesen, d.h. die Auflagen der Platten müssten dann ja recht hoch sein, bei der Carusoplatte ist das so, bei der Elvis Presley RCA-Schellack ist es nicht so, da zu diesem Zeitpunkt die Schellackplatte an sich ein Auslaufmodell war. Die Elvis Fans kauften Jailhouse rock zuhauf auf 45-rpm-Vinyl-SIngle und kaum noch als 78er Platte. Ergo: die Elvis Schellack Jailhouse Rock auf deutscher RCA-Schellack ist heute mehr wert als die alte Caruso-Platte. Preisvergleich in der E-Bucht: Elvis ging mal für 500Euro weg, Caruso wird von Händlern so bei 20-30Euros angeboten. Dies soll auch nur als eines von vielen Beispielen dienen, um zu zeigen was es bedeuten kann, welche Platten selten oder dementsprechend wertvoll werden können. Die Kriterien sind immer das ausschlaggebende.
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Willi-H-411
Mo Mär 17 2014, 08:40
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Beiträge: 1291
Passend zu dem Thema "selten" - gerade gefunden:







VG Willi


[ Bearbeitet Di Jan 02 2018, 16:08 ]
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Starkton
Mo Mär 17 2014, 08:55
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Beiträge: 1881
Grammo-Klaus schrieb ...

Als Beispiel: Enrico Caruso - La Donna e mobile einseitig-gepresst von 1908 und daneben Elvis Presley-Jailhouse Rock deutsche-RCA-Schellack von 1957. Welche Platte ist wohl seltener bzw. wertvoller.??

Gegenbeispiel: Enrico Caruso, Celeste Aida, einseitige G&T von April 1902, und daneben Elvis Presley, Hound Dog, deutsche RCA Schellack von 1956.

Die deutsche Presley kostet im guten Zustand 50 Euro, die Caruso 500 Euro. Warum? Auch auf Schellack war Hound Dog ein Hit und ist deshalb bis heute leicht zu finden. Caruso hat die berühmte Romanze aus Aida sehr oft aufgenommen. Seine Platten haben sich gut verkauft. Die erste Aufnahme der Celeste Aida von April 1902 war sehr schön, aber im "altmodisch" lyrischen Stil gesungen und wurde wohl deshalb nach wenigen Monaten ersetzt. Es gibt davon nur noch eine Handvoll Exemplare.

[ Bearbeitet Mo Mär 17 2014, 09:40 ]
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joha
Mo Mär 17 2014, 09:35
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Beiträge: 986
Nun was Willi da zeigt, hat absolut nichts mit der Realität zutun,die Verkaufsplattformen sind nicht der Nagel der Welt.
Hier geht es um reine subjektive Verkaufsäußerungen,die müssen weder stimmen noch sind sie fundiert.
Hier gehts ums Verkaufen mit möglichst gutem Gewinn.

Einem Anfänger der Ernsthaft sich eine Sammlung zu heutigem Preisen aufbauen will,zahlt viel Lehrgeld für wenig gute Ware.

Verkaufsfördernde Äußerungen, selten ,einzigste,rare,top erhaltene, sind nur für den Überprüfbar, der die Kataloge kennt oder besitzt und ein großes Wissen entweder in der Erfahrung,oder im lesen Diskographien hat.

Für einen unerfahrenen Käufer so gut wie nicht überprüfbar,demzufolge Finger weg und Geld sparen,manches Konvolut mit 40 Platten unter 100,-€ hat mehr an Raritäten zu bieten als eine Einzelplatte.

Helidor brachte eine vielzahl Platten auf den Markt,in der Wirtschaftswunderzeit,bis in die 60iger Jahre auch als 45er Singel also nichts besonderes. Ob nun Lill Babs oder Udo,die Platten erschienen in Friedenszeiten demzufolge ohne Verluste und deshalb auch noch häufig zu finden bei Haushaltsauflösungen nicht so selten wie hier angegeben wird.

Nun was sagt uns das, Augen und Ohren offen halten,sich selbst ein fundiertes Wissen aneignen und sich vor Käufen genau informieren,so dass man kein sauer verdientes Geld verliert, sondern es in wirklich gute Platten anlegt.
Wer zu blauäugig an die Sache ran geht, ist schnell der gelackmeierte.
Also Augen auf beim Plattenkauf!!!!!
Gruss Joha
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berauscht
Mo Mär 17 2014, 11:19
"Urgestein" Autor

⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 06 2010, 21:59
Beiträge: 1784
Ich habe am vergangenen Wochende eine mit Sicherheit seltene, wenn nicht einmalige, Platte auf dem Flohmarkt gefunden. Es ist eine Decelith-Platte die im Direktschnitt hergestellt wurde.

Ich habe auch schon Raritäten und auch teuer gehandelte Platten auf dem Flohmarkt liegen gelassen, die ich billig hätte kaufen können, weil sie mich nicht interessieren. Wenn man die dann nicht schnell wieder los werden kann, belegen die nur kostbaren Regalplatz.

Die oben genannte Platte habe ich z.B. nur mitgenommen, da ich den Komponisten der Lieder kannte. Ob es ein Schätzchen ist hört man dann erst beim Hören.
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Willi-H-411
Mo Mär 17 2014, 11:30
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Beiträge: 1291
joha schrieb ...
manches Konvolut mit 40 Platten unter 100,-€ hat mehr an Raritäten zu bieten als eine Einzelplatte.

Da kann ich dir nur zustimmen.

Meine beiden Ebay-Beispiele sollten eigentlich nur zeigen, was so alles als "selten" angeboten wird. Also keine Kaufempfehlung von mir.

VG Willi
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Grammo-Klaus
Mo Mär 17 2014, 13:13
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Jan 27 2014, 11:46
Wohnort: Im sonnigen Westfalenland
Beiträge: 501
Ich denke Beispiele gibt es genug. Starkton: auch interessantes Beispiel für "the other way around". Gut ne G&T-Schellack aus der Musikalischen-Frühzeit ist natürlich eine Kostbarkeit und Elvis Presleys Hound Dog war seine erfolgreichste Platte in den 1950er Jahren, die ist als Deutsche Schellack-Pressung dementsprechend auch noch des Öfteren auffindbar, im Gegensatz zu der deutschen Jailhouse rock-Schellack von 1957. (Ich glaube es wurden von Hound-Dog so ca. 7 Millionen Exemplare abgesetzt). Zum Thema Heliodor: dieses Label wurde ja von DGG als Nachwuchsförderungs-Label 1956 eingestielt und Udo Jürgens recordete dort seine ersten, allerdings noch nicht selbstgeschriebenen Songs. Die kamen alle nicht in die Charts, deshalb sind die 78er Versionen m.E. zwar noch auffindbar, klar, aber eben auch nicht mehr in Massen. Interessant wurde Heliodor erst als US-amerikanische Stars wie Everly Brothers, Fabian, Johnny and the Hurricanes, Johnny Tillotson usw. in Deutschland veröffentlicht wurden.
Die gab es allerdings dann nicht mehr als deutsche Schellackpressungen. Mein Beispiel und auch das der anderen Forumskollegen sollte mal darstellen, das unter bestimmten Kriterien jüngere Platten manchmal mehr wert sein können als ältere oder halt auch umgekehrt. Das ist aber alles den marktwirtschaftlichen Regularien unterworfen. Speziell an Malte: mach dir selbst klar, unter welchen Kriterien du sammeln möchtest, das fängt schon mal beim Musik-Genre und deren Interpreten an, dann die Veröffentlichungen aus welchen Ländern, welche Pressungen sind dir dann wichtig, dann auch noch die gegenwärtige Erhaltung der jeweiligen Platte. Natürlich regelt auch die Zeit den Markt, z.B. wie viele Jahre, Jahrzehnte gehen ins Land und wie viele Exemplare sind noch erhalten, egal ob bei einer hohen oder geringeren Auflage. Durch Krieg ist bekannterweise ja auch vieles vernichtet worden, auch durch Desinteresse oder Modernisierungs-Gründe (Kauf der Lieder auf moderneren Tonträgern usw.). In meiner fast zwanzigjährigen Sammelleidenschaft habe ich in der Bevölkerung bestimmt schon millionenmale folgende Aussage gehört:" Oh, Schellackplatten, die haben wir auch gehabt und wir haben sie weggeschmissen." Soviel dazu.
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RF-Musiker
Mo Mär 17 2014, 15:52
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Sep 15 2011, 11:21
Wohnort: Berlin
Beiträge: 353
Mein Beispiel und auch das der anderen Forumskollegen sollte mal darstellen, das unter bestimmten Kriterien jüngere Platten manchmal mehr wert sein können

Ein Beispiel wären doch die indischen Beatlesplatten auf Schellack.
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78erhortig
Mo Mär 17 2014, 17:26
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Apr 04 2013, 12:53
Wohnort: Graz
Beiträge: 175
und es gibt eine Anzahl von Händlern, mit denen man auch stundenlang, ohne was zu kaufen quatschen kann, die einem gerne Auskunft über Platten und Preise geben, bis auf die legendären zwei Deutschen
sind mir keine negativen Erlebnisse bekannt ( Namen möchte ich keine hier nenne, aber Malte, wenn du mir ein privates email schickst kann ich Dir da gerne einpaar mailen)

Gruß aus Graz
michl
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Arto
Di Mär 18 2014, 00:11
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Jan 07 2014, 01:33
Wohnort: z.Z. Dänemark
Beiträge: 185
Ich schliesse mich dem Gesichtspunkt an, dass nur Erfahrung wirklich hilft. Aber man kann auch dazulernen. Möglichst viele Diskographien durchlesen (und hoffen, dass die Details steckenbleiben), und besonders bemerken welche Plattenmarken (besonders seltene Plattenmarken) für einen Künstler am wenigstens vorkommt. Dort verbergen sich häufig begehrte Seltenheiten. Nachschauen, ob Künstler beim Besuch in einem anderen Land lokale Aufnahmen gemacht haben (Rosita Serrano, Max Hansen oder Zarah Leander in Schweden, Greta Keller sowie Arthur Young (“and his Danish Friends”) in Dänemark, Mark Hambourg in Deutschland, usw., usw..

Bei Trödlern habe ich früher gut argumentieren können, dass wenn ich etwas unbekanntes kaufen sollte, dann nur an niedrigen Preisen. Ich habe privat von Erbschaften ganze Sammlungen gekauft oder wurde dazu gezwungen, weil sonst konnte ich nicht die wenigen, für mich damals seltenen Platten, erwerben. Die überflüssigen Platten wurden ohne Hüllen abgestaubt und meterhoch gestapelt. Das war vor 30 Jahren, als die Platten noch häufig waren. 10 Jahre später habe ich diese Stapel (mitunter 3Mal 1,5 m) durchgearbeitet, und ich konnte tatsächlich 70-80 recht seltene Platten finden. Ich hatte einfach dazugelernt.

Die für mich objektiv seltenste und eigentlich auch dadurch begehrtesten Platten sind einseitig mit einer Leerrille mit normalem Rillenabstand bespielt. Testpressungen haben mitunter eine Rückseite dieser Art, aber leider sind die eben weil es Testpressungen sind, nicht häufig. Was sich künstlerisch auf der “anderen” Seite befindet, spielt für mich keine Rolle. Daher kann ich teure Preise vermeiden. Ich bin wahrscheinlich der einzige auf der Welt mit einer solchen Interesse. Ich verwende das Hintergrundsgeräusch als Signalquelle.

Grüsse, Arto

[ Bearbeitet Di Mär 18 2014, 15:33 ]
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