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VOX
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Moderatoren:SchellackFreak, berauscht, GrammophonTeam, Charleston1966, DGAG, Der_Designer, LoopingLoui, pks
Autor Eintrag
berauscht
Mi Okt 15 2014, 14:38
"Urgestein" Autor

⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 06 2010, 21:59
Beiträge: 2085
Das Ende des Namens Vox. Im August 1931 wird die Firma in Deuco Deutsche Cordy-Company mit beschränkter Haftung umbenannt.

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Calle
Mo Apr 06 2015, 00:07
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Apr 18 2011, 10:57
Wohnort: Emmerich am Rhein
Beiträge: 297
Dies habe ich noch in meiner Bildergalerie gefunden bezüglich Vox...


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vox.grammophon
Sa Jan 09 2016, 18:37
Gast
RF-Musiker schrieb ...

Formiggini schrieb ...

Zu dieser "Sünde" (wie so viele...) gibt es auf Wumpus Radioseite eine virtuelle Gedenktafel: Link - Hier klicken

Auch findet sich dort eine sehr ausführliche Geschichte des VOX Hauses: Link - Hier klicken

Inzwischen umgezogen auf eigene deutschsprachige Domain
Link - Hier klicken



Hier noch ein Foto des Vox-Hauses von 1926 mitsamt Firmenwagen (übrigens braun lackiert), der damals die Platten in Berlin und Umgebung auslieferte.


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vox.grammophon
Mo Jan 11 2016, 21:14
Gast
Eine Vox-Aktie der "Reihe B" von Februar 1928, als die Gesellschaft bereits in schweren finanziellen Nöten steckte.
Als Aufsichtsrat zeichnete auf dem Wertpapier Mitbegründer August Strauch.



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Formiggini
Mo Jan 11 2016, 22:20

⇒ Mitglied seit ⇐: Di Dez 28 2010, 19:20
Beiträge: 1578
Die (General) Vertretung in Prag hatte das Vox-Haus Emil Schmelkes.


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Webseite
Almöhi
Di Apr 19 2016, 13:06
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Apr 18 2016, 09:29
Wohnort: Luzern, Schweiz
Beiträge: 17
Die "Herstellerin der VOX-Erzeugnisse" (15 cm)


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somberrecords
So Feb 01 2026, 15:33
⇒ Mitglied seit ⇐: Fr Mai 01 2020, 14:40
Wohnort: Emden
Beiträge: 69
Es gibt etwas Neues zu den Matrizen-Suffixen bei Vox:

Durch eigene Nachforschungen und Auswertung der Matritzennummern bei Vox bin ich darauf gestoßen, dass die bisher verbreiteten Informationen zu den Buchstaben-Suffixen "-F" (30 cm) und "-G" (25 cm) als elektrische Aufnahmen im bzw. für das Ausland so nicht stimmen.
Vielmehr gab es im Januar/Februar 1928 eine Umstellung bei Vox, bei der plötzlich bei das Suffix "AA" durch "F" ersetzt wird und dementsprechend "BB" durch "G". Die Nummernfolgen setzen sich fort:
auf "1750 AA" (Vox 08593) folgt "1752 F" (Vox 08625), auf "2272 BB" (Vox 8595) folgt "2275 G" (Vox 8624).
Es handelt sich dabei also nicht um Aufnahmen, die im oder für das Ausland gefertigt wurden, sondern lediglich um eine Umstellung, warum auch immer.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Serien "AA" und "BB" bis zur Matrize 1343 gemeinsam liefen, also keine doppelten Matrizennummern mit Suffix "AA" oder "BB" auftreten.
Wenn es also eine Matrize "809 BB" gibt, kann es keine "809 AA" geben. Ohne Rücksicht auf den Plattendurchmesser erfolgten die Aufnahmen zeitlich aufeinander. Andererseits kann man nicht sagen, ob eine bislang ggf. unbekannte Matritze "810" das Suffix "AA" oder "BB" hat, also für eine 25- oder eine 30-cm-Platte verwendet wurde.
Nach der letzten bekannten Matrize "1343 BB" (Vox 30060), Aufnahme ca. Januar 1927, fangen mit einem Sprung zu "1500-2 AA" und "1502 BB" getrennte Serien mit den Suffixen "AA" und "BB" an, bei denen es wieder zu doppelten Nummern mit verschiedenen Suffixen kommt, die sich nun aber wieder zeitlich auseinander entwickeln, wie es bereits bei den akustischen "A- und "B"-Matrizenserien der Fall war.

Viele Grüße!

Günther


[ Bearbeitet So Feb 01 2026, 15:42 ]
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Konezni
Mo Feb 02 2026, 00:02
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Aug 20 2015, 18:23
Wohnort: Berlin
Beiträge: 266
Ich gehe von der Einführung zweier getrennter BB- und AA-Serien zum exakten Jahreswechsel 1926/7 aus, ebenso wie derjenige 1927/8 den Uebergang von BB zu G und von AA zu F bezeichnet. Ueberdies sind nicht alle AA- und BB-Matrizen elektrisch aufgenommen, wie gemeinhin angenommen; Noch die 1924 entstandenen (etwa die Weihnachts-Platten des "Künstler-Orchesters Tino Valeria" 292 AA, 293 BB, 294 AA & 295 BB) wurden vermittels herkömmlicher Technik eingespielt. Demgegenüber entstanden die späten A- und B-Matrizen bereits mit Mikrofon (ab spätestens Alfred Strauß 3291 B, bzw. Marcel Wittrisch 2798 A).
Nebenbei bemerkt ist eine ähnliche Umstellung der Electrola Matrizen zu beobachten: bis Ende 1944 liefen beide Plattengrößen (10 & 12 Zoll) in derselben Reihe - beim Neuanfang nach dem Krieg nummerierte man dann 0RA und 2RA separat.
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somberrecords
Mo Feb 02 2026, 13:37
⇒ Mitglied seit ⇐: Fr Mai 01 2020, 14:40
Wohnort: Emden
Beiträge: 69
Hallo Raoul,
danke für deine Ausführungen! Es wäre natürlich verlockend, die Umstellung der Suffixe auf den 1. Januar zu legen. Ich muss mal sehen, ob sich das mit den überlieferten Aufnahmedaten in Einklang bringen lässt.
Da ja genaue Aufnahmedaten für VOX fehlen und auf den überlieferten Testplatten ein Datum steht, dass bei Lotz als "Prüfdatum" bezeichnet wird, muss darüber wohl noch eine Diskussion im Forum geführt werden.
Auf die Frage akustische/elektrische Aufnahme bin ich lieber noch nicht eingegangen, denn da ist einiges bei Vox (und nicht nur da) durcheinandergeraten. Bei bestimmten Aufnahmen wird z. B. schon in der Discographie von Rainer Lotz darauf hingewiesen, dass es sich trotz Vermerk "elektrisch" um akustische Aufnahmen handelt. Scheint ein lustiges Völkchen in der Plattenproduktion gewesen zu sein, die sich über die Probleme, die wir heute mit ihrer Schludrigkeit haben, wahrscheinlich köstlich amüsiert hätten.

Viele Grüße aus Emden!

Günther
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Konezni
Mo Feb 02 2026, 16:41
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Aug 20 2015, 18:23
Wohnort: Berlin
Beiträge: 266
Hallo Günther,
ich habe noch keine Belege gefunden, die gegen den jeweiligen Jahreswechsel sprächen, und ein zweimaliger Zufall ist, glaube ich, unwahrscheinlich.
Testpressungen enthalten meiner Erfahrung nach tatsächlich Prüfdaten (wie auch bei der DGG in den 20er Jahren) - wenn der Tag der Aufnahme bekannt ist (etwa bei Emil von Sauer), liegt er immer einige Zeit vor dem auf dem Label angegebenen.
Der Vermerk "elektrisch" (bzw. "Electro-Vox") gelangt wohl erst bei späteren Auflagen versehentlich auf die Platten (was auch bei Artiphon vorkommmt)...

Beste Grüße aus Berlin
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somberrecords
So Feb 08 2026, 08:01
⇒ Mitglied seit ⇐: Fr Mai 01 2020, 14:40
Wohnort: Emden
Beiträge: 69
Konezni schrieb ...

Hallo Günther,
ich habe noch keine Belege gefunden, die gegen den jeweiligen Jahreswechsel sprächen, und ein zweimaliger Zufall ist, glaube ich, unwahrscheinlich.
Testpressungen enthalten meiner Erfahrung nach tatsächlich Prüfdaten (wie auch bei der DGG in den 20er Jahren) - wenn der Tag der Aufnahme bekannt ist (etwa bei Emil von Sauer), liegt er immer einige Zeit vor dem auf dem Label angegebenen.
Der Vermerk "elektrisch" (bzw. "Electro-Vox") gelangt wohl erst bei späteren Auflagen versehentlich auf die Platten (was auch bei Artiphon vorkommmt)...

Beste Grüße aus Berlin


Das ist ein interessanter Hinweis! Aus welchen Quellen kann ich denn genauere Aufnahmedaten bekommen, wie zum Beispiel die für Emil von Sauer?
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Konezni
So Feb 08 2026, 17:10
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Aug 20 2015, 18:23
Wohnort: Berlin
Beiträge: 266
somberrecords schrieb ...

Konezni schrieb ...

Hallo Günther,
ich habe noch keine Belege gefunden, die gegen den jeweiligen Jahreswechsel sprächen, und ein zweimaliger Zufall ist, glaube ich, unwahrscheinlich.
Testpressungen enthalten meiner Erfahrung nach tatsächlich Prüfdaten (wie auch bei der DGG in den 20er Jahren) - wenn der Tag der Aufnahme bekannt ist (etwa bei Emil von Sauer), liegt er immer einige Zeit vor dem auf dem Label angegebenen.
Der Vermerk "elektrisch" (bzw. "Electro-Vox") gelangt wohl erst bei späteren Auflagen versehentlich auf die Platten (was auch bei Artiphon vorkommmt)...

Beste Grüße aus Berlin


Das ist ein interessanter Hinweis! Aus welchen Quellen kann ich denn genauere Aufnahmedaten bekommen, wie zum Beispiel die für Emil von Sauer?


Quellen sind die Aufschriften meiner eigenen Testpressungen, derjeniger befreundeter Sammler, im Netz gefundener Abbildungen sowie die Vox-Zeitschrift, welche mitunter datierte Bemerkungen zu Aufnahmesitzungen enthält.
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somberrecords
Mo Feb 09 2026, 12:27
⇒ Mitglied seit ⇐: Fr Mai 01 2020, 14:40
Wohnort: Emden
Beiträge: 69
Konezni schrieb ...

somberrecords schrieb ...

Konezni schrieb ...

Hallo Günther,
ich habe noch keine Belege gefunden, die gegen den jeweiligen Jahreswechsel sprächen, und ein zweimaliger Zufall ist, glaube ich, unwahrscheinlich.
Testpressungen enthalten meiner Erfahrung nach tatsächlich Prüfdaten (wie auch bei der DGG in den 20er Jahren) - wenn der Tag der Aufnahme bekannt ist (etwa bei Emil von Sauer), liegt er immer einige Zeit vor dem auf dem Label angegebenen.
Der Vermerk "elektrisch" (bzw. "Electro-Vox") gelangt wohl erst bei späteren Auflagen versehentlich auf die Platten (was auch bei Artiphon vorkommmt)...

Beste Grüße aus Berlin


Das ist ein interessanter Hinweis! Aus welchen Quellen kann ich denn genauere Aufnahmedaten bekommen, wie zum Beispiel die für Emil von Sauer?


Quellen sind die Aufschriften meiner eigenen Testpressungen, derjeniger befreundeter Sammler, im Netz gefundener Abbildungen sowie die Vox-Zeitschrift, welche mitunter datierte Bemerkungen zu Aufnahmesitzungen enthält.


Das ist Toll, dass du solche Unterlagen und Platten hast... Ich habe leider keinen Zugriff auf solche Quellen. Bitte nicht böse sein, aber ich möchte den Rahmen hier in diesem Thread nicht sprengen, daher werde ich hier jetzt Funkstille halten und mich ggf. im Forum "Kaffeklatsch" melden.
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Grammophon-Mini
Di Feb 17 2026, 20:03
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jan 18 2026, 14:55
Wohnort: Ettlingen
Beiträge: 118
Im Wikipedia Artikel zur VOX steht, dass es auch 15,5 cm Platten ohne Mittelloch gab,die man auf einem Metallteller legen musste, um diese abzuspielen. Gibt es dafür ein Beleg, ich habe diese noch nie gesehen.


[ Bearbeitet Mo Mär 02 2026, 09:44 ]
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somberrecords
So Feb 22 2026, 13:42
⇒ Mitglied seit ⇐: Fr Mai 01 2020, 14:40
Wohnort: Emden
Beiträge: 69
Grammophon-Mini schrieb ...

Im Wikipedia Artikel zur VOX steht, dass es auch 15,5 cm Platten ohne Mittelloch gab,die man auf einem Metallteller legen musste, um diese abzuspielen. Gibt es dafür ein Beleg, ich habe diese noch nie gesehen.



Über diesen Eintrag bei Wikipaedia habe ich mich auch gewundert! Macht doch überhaupt keinen Sinn! Die einzigen Platten ohne Mittelloch, von denen ich gehört habe, stammen von der Grammophon vor dem Ersten Weltkrieg (U. a. mit dem Kaiser als Relief, den wollte man nicht lochen!) und die absonderlichen Geschichten um Patente zu umgehen, wie das zweite Loch bei Busy Bee, sollten 1921 auch kein Thema mehr gewesen sein.
Auch andere Hinweise in dem Artikel stimmen so nicht, wie ich nach intensiver Beschäftigung mit den Matrizen erkannt habe. Ich bin gerade dabei, die VOX-Discographie auch mit Hilfe der Autoren der beiden online verfügbaren Discographien komplett zu überarbeiten und zu ergänzen.
Brauche aber noch etwas Zeit.

[ Bearbeitet So Feb 22 2026, 14:00 ]
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somberrecords
Mo Mär 23 2026, 16:43
⇒ Mitglied seit ⇐: Fr Mai 01 2020, 14:40
Wohnort: Emden
Beiträge: 69
Zur Firma Vox bin ich bei Online-Recherchen auf den folgenden Artikel in dem Buch "Technik einst und jetzt - Das Deutsche Museum" von 1925 gestoßen, welches sich in der Bibliothek des Polytechnikums von Wroclaw bzw. Breslau befindet. Ich finde es übrigens ganz toll, dass das Buch dort digitalisiert wurde und kostenfrei heruntergeladen werden kann! Die sind offenbar weiter als wir!








Viele Grüße -

Günther
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