Automatic translation in English

‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾

‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾

‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾

‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾


Grammophone in BildernGrammophongalerie


International Gramophone Board
Participate?

Foren

Foren > Künstler > Orchesterleiter und Musiker
Egon Kaiser
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
berauscht
Mo Aug 18 2014, 21:28 Druck Ansicht
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1507
Egon Kaiser,

wurde am 25. August 1901 in Berlin geboren. Er besuchte das Leibnitz Gymnasium und die XI. Realschule.
Egon Kaiser erhielt Geigenunterricht bei Alexander von Cieminski und bei Prof. Immay Barmas. Er besuchte die Dirigentenklasse von Theodor Müngersdorf.
Nach seiner Ausbildung war er als Lehrer am Kaiser'schen und am Scharwenka Konservatorium tätig. Von 1923 - 1925 war Egon Kaiser Mitglied des Orchesters der Berliner Staatsoper. 1926 war er Dirigent am Metropol-Theater. Bis 1929 war er Mitglied des Berliner Philharmonischen Orchesters, und gründete dann ein eigenes Tanzorchester mit dem er Tanzmusik im Berliner Rundfunk spielte.


Egon Kaiser, 1936


Seit 1926 war Egon Kaiser mit Anny, geborene Orzechowski verheiratet. Er wohnte in Berlin-Mariendorf, Aeneastraße 4, Tel. 752808.

Egon Kaiser wirkte mit seinem Orchester auch in einigen Tonfilmen mit, und machte Schallplattenaufnahmen für die Deutsche Grammophon

Egon Kaiser verstarb am 11.Juli1982 in Berlin
Nach oben
humoresk
Di Aug 19 2014, 10:32
Autor

Dabei seit: So Jun 10 2012, 16:06
Einträge: 378
Danke, Hendrik, der Anfang ist gemacht. Ich kann nur ein paar Bilder beitragen:


ca. 1935


Ende der 1930er Jahre


Und zwei Bilder aus der unmittelbaren Nachkriegszeit, 1946/47:





Liebe Grüße

Josef
Nach oben
jitterbug
Di Aug 19 2014, 11:45
Dabei seit: Mi Mär 27 2013, 16:49
Wohnort: Berlin
Einträge: 386
...Weiteres zu EGON KAISER:

Egon Kaiser hatte bereits ab 1927 bis 1929 unter dem Pseudonym MARIO ELKI (s. LOTZ) etliche Tanzmusik- und sogar jazzrelevante Hot-Aufnahmen für die Gast gemacht.

Es folgte 1930 der Wechsel zu ARTIPHON (spätere Übernahmen von Titeln auf CLANGOR).

Nach einem kurzen Plattenintermezzo 1932 mit vier Titeln auf KRISTALL (darunter ein Slowfox mit LONI HEUSER, der ihre erste Platte darstellt: "Willst du heut mein Kavalier sein" Best.-Nr. 3283) kam es Ende 1933 zur Kooperation mit der DEUTSCHEN GRAMMOPHON, wo etliche EGON KAISER-Aufnahmen zunächst auf dem billigen "Braun-Etikett" als HARRY HILLER, bzw. "GRAMMOPHON" TANZ-ORCHESTER angeboten wurden, um dann den Namen EGON KAISER letztendlich auf dem "Rot-Etikett" zu vermarkten.

Ende der 30er Jahre kam es wieder zu Veröffentlichungen populärer Tanzmusik auf dem "Braun-Etikett", u. a. mit der Sängern ISKA GERI unter dem Pseudonym HILDE MARTIN, auch Rheinische Karnevalslieder und bekannte Schlager wie "Lambeth Walk", "Das Fräulein Gerda" und die "Penny Serenade" gehörten dazu.

Nach dem Krieg erscheint EGON KAISER auf dem weißen IMPERIAL-Label, meist mit Unterhaltungsmusik, aber auch mit einer Bigband-Aufnahme vom November 1947 ("Sentimental Journey" IMPERIAL 17471). Bei dem Youtube-Upload fälschlicherweise als "1944" angegeben.
Link - Hier klicken

Auch dirigierte er in den 50er und 60er Jahren noch häufiger bei Unterhaltungsaufnahmen auf ODEON-Schellack, später Vinylpressungen.

EGON KAISER erschien noch häufig bei Berliner Veranstaltungen im Messe- und Untzerhaltungsbereich, begleitete bis in die 70er Jahre hinein u. a. Operettenaufnahmen von BRIGITTE MIRA und JEAN LÖHE.

Weitere Ergänzungen sind freudig erwünscht!














Nach oben
jitterbug
Di Aug 19 2014, 11:59
Dabei seit: Mi Mär 27 2013, 16:49
Wohnort: Berlin
Einträge: 386
...nochmals EGON KAISER aus der frühen Nachkriegszeit
Nach oben
Barnabás
Di Aug 19 2014, 14:16
Dabei seit: Mi Jul 04 2012, 20:37
Einträge: 659
Hier noch eine Autogrammkarte um das Jahr 1935.

Nach oben
berauscht
Di Aug 19 2014, 18:59
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1507
Die große Frage ist: Ist Egon Kaiser wirklich Mario Elki?
Nach eigenen Angaben hatte Kaiser erst ab 1929 ein eigenes Orchester. Die Mario Elki-Aufnahmen wurden aber schon ab 1927 gemacht.

Nach oben
Musikmeister
Do Aug 28 2014, 22:49
Autor
Dabei seit: So Aug 21 2011, 21:23
Wohnort: Hamburg
Einträge: 971
berauscht schrieb ...

Egon Kaiser,

1926 war er Dirigent am Metropol-Theater.


Ich konnte für 1926 nur Max Bertuch als Kapellmeister im Metropol-Theater (Direktion: Fritz Paul Jentz) finden. Egon Kaiser spielte Violine im Orchester (siehe Bildmarkierung). Ausserdem dabei waren der ganz junge Franz Grothe (kurze Zeit später bei Dajos Belá) und der Trompeter Fritz Pallmann (Orchestermitglied bei Fred Ross / Arno Lewitsch / Eric Borchard)


Nach oben
Formiggini
Do Aug 28 2014, 23:38


Dabei seit: Di Dez 28 2010, 19:20
Einträge: 1759
Es steht trotzdem noch die große Frage von berauscht im Raum: Ist Egon Kaiser wirklich Mario Elki?

Diese Behauptung geht auf die Discographien von Horst Lange zurück - anscheinend übernahm diese Herr Lotz. Hat irgendwer Belege/Dokumente für Egon Kaiser = Elki?

Diese Frage wird unter Sammlern schon seit vielen Jahrzehnten, teils kontrovers diskutiert. Belege fehlen bis dato in der Vermutung Kaiser=Elki! Die bisherig gesehenen Dokumente widersprechen der Vermutung die auf Lange basiert. Belege? Bis dahin ist Kaiser=Elki eine unbelegte Vermutung, außer es tauchen die originalen "Tri-Ergon" Aufnahmebücher auf und werden der weiteren Forschung der "Allgemeinheit" zur Verfügung gestellt...

Grüße

[ Bearbeitet Do Aug 28 2014, 23:42 ]
Nach oben
Webseite
Musikmeister
Fr Aug 29 2014, 21:24
Autor
Dabei seit: So Aug 21 2011, 21:23
Wohnort: Hamburg
Einträge: 971
berauscht schrieb ...

Egon Kaiser,

Er wohnte in Berlin-Mariendorf, Aeneastraße 4, Tel. 752808.



Die Mariendorfer Adresse gibt es erst seit 1932.
Vorher wohnte Egon Kaiser in der Oranienstrasse 88 in Berlin SO 26/36 seit 1923.
1922 wohnte in selbiger Anschrift ein Kapellmeister Richard Kaiser, Direktor des Kaiserlichen Konservatoriums der Musiker, wahrscheinlich der Vater von Egon Kaiser.

Berufsangaben Egon Kaisers:
1923 Musikmeister
1924 Kapellmeister
1925 Musiklehrer
1926-31 Kapellmeister

Also könnte Egon Kaiser schon um 1924 eine Kapelle geleitet haben.

Das Orchester Mario Elki veröffentlichte ja Platten auf Tri-Ergon von ca. März 1928 bis November 1929. Bei Exportplatten wurden Mario Elki-Aufnahmen wieder durch ein Pseudonym ersetzt (Gunnar Bobergs Dansorkester für Skandinavien).
Wer auch immer Mario Elki war, es ist wohl nur ein Pseudonym.

Hier noch ein schönes Beispiel für die Würdigung der Ausbildung Egon Kaisers im Philharmonischen Orchester Berlin aus November 1933:

Nach oben
Musikmeister
Sa Jul 11 2015, 18:47
Autor
Dabei seit: So Aug 21 2011, 21:23
Wohnort: Hamburg
Einträge: 971
Herbert Jäger mit der Kapelle Egon Kaiser, Mitte Juni 1945
Nach oben
snookerbee
Mo Jul 15 2019, 12:44
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1781

Kaiser oder Robrecht ???

Inhalt, Bild oder Datei nur fuer angemeldete Mitglieder
Nach oben
Swingfan
Di Jul 16 2019, 19:04
Dabei seit: So Mai 19 2019, 16:11
Wohnort: Berlin
Einträge: 47
In der Heftreihe "Fox auf 78" hatte Klaus Krüger im Heft 22, Frühjahr 2004, ein Kurzpotrait über den Kapellmeister Carl Robrecht verfasst. Dort steht u. a., ich zitiere:

"Mit seinem Orchester macht Robrecht eben für Clausophon als 'Charley' 1926 und 1927 eine Reihe von Plattenaufnahmen (Horst H. Lange schreibt ihm zudem das Tri-Ergon-Pseudonym 'Mario Elki' zu, aber hinter diesem verbirgt sich definitiv Egon Kaiser!), ..."







Gruß, Michael

[ Bearbeitet Di Jul 16 2019, 19:29 ]
Nach oben
berauscht
Mi Jul 17 2019, 11:25
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1507
Die Frage ist: Warum sollte ein junger, aufstrebender Kapellmeister wie Kaiser Aufnahmen unter einem Pseudonym machen, wenn er noch bei keiner anderen Firma einen Exklusivvertrag hatte? Mit dem eigenen Namen auf den Platten hätte man schnell europaweit bekannt werden können.

Nach oben
Polyfar41
Mi Jul 17 2019, 12:29
Dabei seit: Fr Feb 24 2017, 11:27
Wohnort: Frankfurt am Main
Einträge: 59
Man kann natürlich über den Grund hier nur spekulieren, aber vielleicht hatte Kaiser sich zu dieser Zeit noch nicht entschieden, ob er zukünftig mit Tanzmusik oder Klassik sein Geld verdienen wollte und hat deshalb die Tanzmusik-Platten zunächst noch nicht unter seinem richtigen Namen veröffentlichen wollen?

Jens-Uwe Völmecke schreibt im Inlay zu einer Egon-Kaiser-CD (JUBE 010045):
"Kaiser war bereits mit 22 Jahren (1923) Mitglied der Berliner Staatsoper. Sein Instrument war die Violine. Zwischen 1925 und 1926 war er Kapellmeister am Berliner Metropol-Theater in der Behrenstraße.
Von der heiteren Muse wechselte er zunächst erneut ins seriöse Fach, indem er drei Jahre (1926 bis 1929) Mitglied der Berliner Philharmoniker wurde.
1929 erhielt er den Auftrag der Reichsrundfunk-Gesellschaft, ein eigenes Unterhaltungs- und Tanzorchester aufzubauen. Diese Kapelle war jedoch nicht nur auf Funkauftritte beschränkt, sie trat in vielen Berliner Tanzlokalen auf..."

Hiernach sieht es so aus, als ob erst 1929 die Weichen endgültig in Richtung Tanzmusik gestellt waren und Kaiser nun in diesem Genre unter seinem richtigen Namen arbeitete. Einen Exklusiv-Vertrag hatte er ab 1933 bei der DG, die allerdings anfangs noch Aufnahmen von ihm auf dem braunen Billigetikett als "Harry Hiller-Tanzorchester" veröffentlichte.

Gruß
Klaus

[ Bearbeitet Mi Jul 17 2019, 12:36 ]
Nach oben
Swingfan
Mi Jul 17 2019, 14:14
Dabei seit: So Mai 19 2019, 16:11
Wohnort: Berlin
Einträge: 47
Hallo berauscht,
diese Frage sollte man doch bitte Dr. Krüger selbst stellen, wie er zu dieser Behauptung komme, Egon Kaiser sei Mario Elki. Nur, man darf nicht vergessen, auch ein Dr. Krüger hat sich seit den 80er Jahren intensiv mit der deutschen Tanzmusik auseinandergesetzt. Und zu dieser Zeit lebten auch noch die Zeitzeugen, die nun zwar inzwischen 80 oder 90 Jahre alt waren, aber doch schon in der Weimarer Republik-Zeit tanzen gingen, die entsprechenden Platten kauften und einige dann sogar Sammler wurden und sich mit der musikalischen Materie auseinandersetzten.

Nun kenne ich nicht die Clausophon-Aufnahmen von Carl Robrecht, aber er hatte in dem Buch "Das Goldene Buch des Kapellmeisters" von 1931, unter anderen Fachwissenden, einen Artikel verfasst, mit dem Titel "Der Arzt unserer musikalischen Zeitkrankheit".

Dort schildert er, dass zunehmend die ausländische Musik, besonders die moderne Jazzmusik, in dieser Zeit zu sehr präsent sei, und gerade dadurch die jungen Kapellmeister aufforderte, mehr deutsche Musik zu spielen. Er war ja auch der Ansicht, dass ein gewisses Repertoire an ausländischen Kompositionen gut seien, sollte ein Orchester im Ausland spielen um damit zeigen zu können, dass auch ein deutsches Orchester hervorragende Musik spielen könne. Doch, das war nicht sein Tenor.

Ein Beispiel, Zitat: "... Richtig groß und populär wurde (Bernhard) Etté erst, als er im Jahre 1925 auf seiner Deutschlandreise mein Kinderlieder-Potpourri spielte. Der große Erfolg brachte mir den Beweis, daß der Deutsche vor allem deutsche Musik haben will."

Auch beklagte er sich, dass einige Orchester seine Kompositionen dermaßen umarrangierten, dass das Publikum an dieser Musik völlig desinteressiert war. Zitat: " Es werden förmlich Operationen vorgenommen, so daß der Autor sein Stück fast nicht mehr wiederzuerkennen vermag."

Nein, selbst, wenn Carl Robrecht auf den Clausophon-Platten als "Charley" Jazzmusik spielen sollte, war es nur des Geldes wegen. Er war ein Verfechter der deutschen Musik. Darum sage ich persönlich, er scheidet als Mario Elki aus.

Hingegen, was Egon Kaiser betrifft, er war noch ein junger, aufstrebender Kapellmeister. Und die Jazzmusik war in den End-20er Jahren nun mal ganz groß angesagt. Und auch hier darf man nicht vergessen, spielte ein Orchester wirklich gut, fanden sich unter dem Publikum auch einige Reporter allein der Zeitschrift "Der Artist" oder "Melody Maker" und Agenten einiger Plattenfirmen. Wenn es denn zu einem Plattenvertag gekommen sein sollte, wäre es ein lukratives Nebeneinkommen für den Betreffenden.

Also, wer da Zweifel hat, sollte Dr. Krüger persönlich befragen.

Gruß, Michael



[ Bearbeitet Mi Jul 17 2019, 16:49 ]
Nach oben
livschakoff
Mi Jul 17 2019, 17:36
Dabei seit: Do Feb 21 2013, 13:55
Einträge: 83
Die in folgendem Link zu findende, auf Colorit erschienene Platte Nr. 3051 (Matr. 01760 und 02091) trägt beidseitig das Pseudonym "Harry Jackson", während die auf zwei verschiedenen Tri-Ergon-Platten erschienenen identischen Matrizen den Namen "Mario Elki" aufweisen (siehe Übersicht der TriErgon-Matrizen und Bestellnummern auf der Seite des Lotz-Verlages). Damit ist anzunehmen, daß die Vergabe von Pseudonymen inkonsequent war; folglich läßt sich die Urheberschaft dieser (und womöglich auch anderer) Aufnahmen wohl kaum jemals klären und verweist eindeutige Zuweisungen der Pseudonyme Jackson und Elki in den Bereich der Spekulation. Auch der Höreindruck wird hier kaum zur Erhellung des Rätsels beitragen können.
Link - Hier klicken
Nach oben
berauscht
Mi Jul 17 2019, 22:06
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1507
livschakoff schrieb ...

Die in folgendem Link zu findende, auf Colorit erschienene Platte Nr. 3051 (Matr. 01760 und 02091) trägt beidseitig das Pseudonym "Harry Jackson", während die auf zwei verschiedenen Tri-Ergon-Platten erschienenen identischen Matrizen den Namen "Mario Elki" aufweisen (siehe Übersicht der TriErgon-Matrizen und Bestellnummern auf der Seite des Lotz-Verlages). Damit ist anzunehmen, daß die Vergabe von Pseudonymen inkonsequent war; folglich läßt sich die Urheberschaft dieser (und womöglich auch anderer) Aufnahmen wohl kaum jemals klären und verweist eindeutige Zuweisungen der Pseudonyme Jackson und Elki in den Bereich der Spekulation. Auch der Höreindruck wird hier kaum zur Erhellung des Rätsels beitragen können.
Link - Hier klicken


Die Benennung war schon konsequent. Die Colorit-Platte ist erst im Sommer 1930 erschienen. Zu dieser Zeit war "Harry Jackson" das für Tanzorchester-Aufnahmen verwendete Pseudonym. Das Pseudonym "Mario Elki" war zu dem Zeitpunkt, meines Wissens, nicht mehr im Gebrauch.
Nach oben
Swingfan
Do Jul 18 2019, 20:53
Dabei seit: So Mai 19 2019, 16:11
Wohnort: Berlin
Einträge: 47
Ich habe mit zwei kompetenten Sammlerkollegen über das Thema "Mario Elki" gesprochen.

Es ist leider tatsächlich so, dass Kaiser = Elki immer ein ungelöstes Rätsel bleiben wird. Beide kennen, bzw. besitzen Zeitschriften aus dieser Zeit und es gibt bis heute keine schriftlichen Belege über dieses Thema. Es soll in den 60er Jahren ein Regional-Reporter ein Interview mit Egon Kaiser geführt haben, in dem Kaiser etwas davon erwähnte. Doch auch dieses Interview ist nicht mehr auffindbar. Also wird es wohl weiterhin unlösbar bei diesem Rätsel bleiben.

Gruß, Michael
Nach oben
 

Forum:     Nach oben