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Lenco L75 und Ortofon OM 78 / OM78 Tonabnehmer Schellack
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Janek55
Sa Dez 20 2014, 17:16
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Mär 13 2013, 22:47
Wohnort: Bielefeld
Beiträge: 145
Hallo Normann,
hättest Du für mich eine Schaltung für die Pegeleinstellung?
Gruß
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veritas
Sa Dez 20 2014, 17:46
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Jun 28 2012, 17:52
Wohnort: Allgäuer Provinzpampa
Beiträge: 543
Hi Janek,

schau mal hier, da wird dieser Fall ganz gut erklärt: Link - Hier klicken

Die Widerstandswerte hängen direkt mit dem Ausgangspegel des MM-Systems und dem max. Eingangspegel am Vorverstärker zusammen, müßten also ggf. angepaßt werden.

Aber wie gesagt: Versuche es erstmal ohne die Absenkung. Es ist sehr gut möglich, daß Du diese mit Deinem Vorverstärker überhaupt nicht brauchst.
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Monty-P.
Fr Aug 22 2025, 22:51
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Aug 05 2025, 18:00
Beiträge: 11
Hallo allerseits,

ich habe eine größere Menge von Schellackplatten geerbt und plane einen Teil davon zu digitalisieren. Zu diesem Zweck habe ich mir vor einiger Zeit eine Anlage von Rank Arena (MR15) mit einem Lenco L75 gekauft. Ob das für diesen Zweck so schlau war, weiß ich mittlerweile nicht mehr. Hat einer der Runde mit dieser oder einer ähnlichen Konstellation Erfahrungen gemacht und kann mir den einen oder anderen Tipp geben.

Viele Grüße
Micha
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Willi-H-411
Sa Aug 23 2025, 16:10
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Beiträge: 1300
Moin!

Prinzipiell ist jeder Plattenspieler, bei dem man 78UpM und ein Auflagegewicht von mehr als 3 Gramm einstellen kann, für Schellackplatten geeignet.

Vielleicht zwei Punkte, auf die man achten sollte:

1. Man sollte ein Abtastsystem wählen, für das es nicht nur die "normale" Schellacknadeln mit einem Verrundungsradius von 65µm gibt. Hier ist, soweit ich das beurteilen kann, das Shure M75 hervorragend geeignet. Auf ebay bei cleorec gibt es die Schellacknadeln mit Verrundungsradium von 65µm, 95 bzw. 100µm und sogar 120µm für dieses System. Wenn man vielleicht auch noch alte Mono-Vinylplatten bis Ende der 1950er Jahre sammelt, bekommt man für dieses System auch eine Nadel mit 25µm Verrundungsradius.

Ich habe hier mal ein Video hochgeladen, wo man den Unterschied zwischen der 65er und der 100er Nadel sehr gut hören kann:

Link - Hier klicken

2. Man sollte ein Abtastsystem wählen, bei dem es Nadeleinschübe gibt, die mit Auflagegewichten von mindestens 3 Gramm benutzt werden können. Ansonsten kann es durchaus vorkommen, daß, wenn die Schellackplatte einen Höhenschlag hat, auch wenn dieser nicht sehr groß ist, einem die Nadel aus der Rille fliegt. Hier fallen z.B. die Ortofon OM- bzw. OMB-Systeme schon mal weg, denn die Nadeleinschübe sind für maximal 2 Gramm ausgelegt. Auch hier ist das Shure M75 durchaus zu empfehlen. Das Auflagegewicht für die 65er Nadel liegt bei 2-4 Gramm und das für die 100er Nadel bei etwa 4-6 Gramm.


Soweit diese beiden Punkte. Ansonsten sollte man beim Abspielen und auch Überspielen von Schellackplatten die Kirche im Dorf lassen. Schellackplatten bis Mitte der 1940er Jahre waren noch meilenweit von der HiFi-Norm entfernt. Und das gilt sogar noch für die letzten Schellacks aus den 1950er Jahren. Hier mit einer Ausrüstung von etlichen hundert Euro aufzufahren, wäre, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.
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Monty-P.
Sa Aug 23 2025, 20:03
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Aug 05 2025, 18:00
Beiträge: 11
Hallo Willi, vielen Dank für Deine Antwort.

Zunächst ein kurzer Vorspann zum Hintergrund meiner Frage. Ich recherchierte vor längerer Zeit hinsichtlich eines geeigneten Plattenspielers und landete beim Lenco L75/78. Da ich mir einen separaten Entzerrervorverstärker ersparen wollte, recherchierte ich weiter und stieß auf die Rank-Arena-Anlage MR15 mit integriertem L75. Jedoch irritierte mich die Aussage im zitierten Text am Ende dieser Nachricht. Denn genau das hatte ich vor. Dann ruhte das Thema 2-3 Jahre.

Ich griff das Thema jetzt wieder auf und versuchte ein Set-up für diesen Zweck zu planen (ohne Arena MR15), einfach auf der grünen Wiese. Damit landete ich irgendwo im 4-stelligen Euro-Bereich, was mich dazu bewog, den alten Ansatz (MR15/L75) nochmals genauer zu betrachten. Ich hatte den L75 damals bereits mit Shure N 75-3 65μm versehen.

Ich kann leider nicht einschätzen, ob die im Zitat geschilderten Probleme eher eine akademische Sicht widerspiegeln oder ob da wirklich nur Käse dabei herauskommt. Hat jemand hier Erfahrungen oder eine Idee?

Viele Grüße
Micha

Quelle/Zitat: Schallplatten & Kassetten perfekt digitalisieren/Franzis/Andreas Hein & Thomas Schirmer

Die komplette Hi-Fi-Anlage am PC

Vielleicht haben Sie sich gewundert, class bishcr nie Rede davon war, einfach die komplette Hi-Fi Anlage mit dem PC zu verbinden. Schließlich ist ja eine Kabelverbindung vom Rec-Out-Ausgang des Hi-Fi-Verstärkers zum Line-In-Eingang des PCs kein Problem, und man könnte dadurch den Einsatz eines zusätzlichen Vorverstärkers bei der Schallplattendigitalisierung sparen.

Der Grund dafür, dass das Thema bisher kaum angesprochen wurde, ist einfach der, dass ein Anschluss einer Anlage an den PC nicht zu empfeh­ len ist. Häufig entstehen dabei Störgerausche oder Brummschleifen, deren Ursachen nicht oder nur schwer zu lokalisieren und oft noch schwerer zu beseitigen sind. Natürlich gibt es zusätzliche Erdungskabel, Mantelstromfilter und alle möglichen anderen Hilfsmittel, die Abhilfe venprechen. In den meisten Fällen lindern sie die Probleme jedoch nur, statt sie tatsächlich zu beheben.

Und selbst wenn die Verbindung störungsfrei erfolgt, sind die Aufzeichnungsergebnisse in den meisten Fallen hörbar schlechter. Wirklich gute Digitalisierungsergebnisse werden Sie nur dann erreichen, wenn Sie den PC direkt mit einem Plattenspieler oder einem Bandgerät verbinden.
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Willi-H-411
So Aug 24 2025, 23:05
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Beiträge: 1300
Ich bin mittlerweile sehr vorsichtig, wenn ich Beurteilungen lese. Auch wenn mir jemand sagt, daß das und das grottenschlecht klingt, glaube ich ihm das erst einmal nicht. Zu oft habe ich solchen Leuten dann einen Blindtest zugeschickt, den sie allerdings aus allen möglichen und unmöglichen Gründen nie anhören konnten. Da frage ich mich dann: Wieso nicht?

Daher sollte man auch die Aussage "Und selbst wenn die Verbindung störungsfrei erfolgt, sind die Aufzeichnungsergebnisse in den meisten Fallen hörbar schlechter." selber nachprüfen.

Was allerdings stimmt, ist die Sache mit dem Brummen. Da ich kein Techniker bin, kann ich nicht erklären, warum das so ist, ich habe nur selber erfahren, daß es so ist. Es ist also wirklich besser, die Stereoanlage nicht mit dem Computer zu verbinden. Meine Lösung hierfür: Ich habe einen älteren Laptop mit Linux. Daran angeschlossen eine USB-Soundkarte mit optischem Digitaleingang. An der Stereoanlage angeschlossen ist ein DAT-Recorder. Der optischen Ausgang des DAT-Recorders geht in den optischen Eingang der USB-Soundkarte. Wenn ich jetzt was auf den Computer überspielen möchte (Neudeutsch: digitalisieren), dann schalte ich den DAT-Recorder auf Aufnahme und nehme das über das optische Kabel mit dem Laptop auf. Der DAT-Recorder dient in diesem Fall also lediglich als Analog/Digital-Wandler. Ich habe mir unter Linux ein kleines Aufnahme-Script geschrieben, so daß ich noch nicht einmal ein extra Programm (z.B. Audacity) zum Aufnehmen starten muß. Da ich es von früher noch gewöhnt bin, zum Aussteuern an einem richtigen Regler drehen zu können, finde ich diese Art aufzunehmen und auszusteuern wesentlich besser, als mit der Maus irgendwelche virtuellen Regler "drehen" zu müssen. Aber das ist Geschmackssache. Vor allem muß hierbei nicht auch ein "richtiger" PC (Tower) an sein und Strom verbrauchen. Da ist ein Laptop sparsamer.

Eine andere Möglichkeit wäre, sich für die Aufnahme (das Digitalisieren) einen kleinen SD-Recorder zu kaufen. Diese Geräte gibt es schon für relativ wenig Geld, und man vermeidet auch hier eventuelles Brummen. Was mir persönlich bei diesen Geräte nicht so zusagt, ist, daß sie recht klein sind und ebenso auch die Bedienelemente. Auch sagt mir diese kleine Klinkensteckerbuchse nicht so zu. Normale Cinch-Stecker sind mir da lieber. Worauf man bei so einen SD-Recorder achten muß, ist, daß diese Klinkensteckerbuchse auch für Line-In zu verwenden ist. Es gibt einige Modelle, da kann man dort lediglich ein externes Mikrofon anschließen.
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Rundfunkonkel
Fr Sep 05 2025, 14:45
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Beiträge: 1124
Hallo zusammen,

nach meinem Dafürhalten genügt für den Einstieg bei 78ern in den allermeisten Fällen eine einzige, gut passende Nadel – mit 65 µm – völlig aus. Damit deckt man den Großteil der elektrischen Aufnahmen sauber ab, ohne unnötig viel Geld auszugeben.
Natürlich gibt es Spezialfälle, in denen eine andere Verrundung Vorteile bringt – das ist dann aber Feintuning für später, wenn alles zufriedenstellend läuft und man Lust hat, zu experimentieren. Aus Schrottplatten lassen sich auch mit der besten Nadel keine Wiedergaben wie bei guten Scheiben erzielen.

Einem Anfänger gleich zu Beginn mehrere teure Spezialnadeln zu empfehlen, ist ein bisschen so, als würde man jemandem, der gerade den Führerschein gemacht hat, sagen: ‚Du musst unbedingt Rennbenzin mit 102 Oktan tanken, sonst geht gar nichts.‘
Für den Alltag reicht der normale Sprit – und wenn man später mal auf die Rennstrecke will, kann man immer noch umsteigen.

Ein alter Shure M75 ist aber auf jeden Fall eine gute Wahl, weil es viel Angebot an Nadeln gibt. Allerdings gibt es vom M75 diverse Ausführungen, diese sind akustisch anscheinend nicht gleichwertig (mag auch sein, dass es Fertigungstoleranzen sind).

Ich selbst habe z. B. auch mit einer 50 µm Nadel (z. B. mit einem Ronette TO 284 Keramikssystem) bei bestimmten Platten sehr gute Ergebnisse erzielt, weil sie tiefer in der Rille tastet und so mehr Höhen herausbringt – aber das sind eben gezielte Ausnahmen, keine allgemeingültige Regel.

Das Brummproblem liegt oft an mehrfacher, falscher oder gar keiner Erdung. Normal sollte es nur einen Erdungspunkt geben, und zwar an der "empfindlichsten" Stelle. Also eher am Entzerrer (oder Plattenspieler selbst) als am Endverstärker. Es kommt heute aber auch gern vor, dass Lampen, Schaltnetzteile usf. stören, da hilft nur diese Komponente zu deaktivieren.

Für den Einstieg klein anfangen, und bei Bedarf langsam steigern wäre mein Vorschlag. Was man dann für einen Plattenspieler (ob aus der Hochzeit dieser Tonträger in den 1970er, oder ein gutes, aktuelles, neues Modell) kauft, hängt von den Vorlieben ab, das Ergebnis kann in beiden Fällen toll oder mies werden. Selbst mit manchen Drehern aus den 1950ern lässt sich ein akzeptabels bis gutes Ergebnis erzielen. Auch mit (gut funktionierendem, zeitgenössischem) piezoelektrischem Pickup. Eventuell folgt hierzu noch ein Beitrag zwecks Betrieb ohne die damals üblichen, sehr hochohmigen Abschlusswiderstände.

Zur Entzerrung ist einiges im Forum zu finden, das hatte damals Uli schon weitläufig erklärt. Ohne die bringt selbst die teuerste Ausrüstung nichts. Ein direkter Anschluss eines MM Tonabnehmers ohne vernünftigen Abschluss mit seinen heute üblichen 47kOhm und ca. 250pF (Datenblatt des Tonabnehmers beachten, ältere wollen gern mehr pF, z. B. 470) verändert ggfls. den Frequenzgang oder ergibt Resonanzen. Neben Rausch- und/oder Brummpegel. Ein linearer Vorverstärker kann helfen den Pegel anzuheben - die nötigen, parallelen 47kOhm und besagte Kapazität (mit deren Wert man etwas spielen kann) nicht vergessen.

Eventuell verfasse ich noch einen Beitrag über mein aktuelles Setup. Der heilige Gral ist für mich jedenfalls gefunden. Wenn auch ein eher unüblicher...


Gruß

RFO
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Charleston1966
Sa Sep 06 2025, 14:30
Moderator

⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Nov 12 2012, 11:19
Wohnort: Im Schwabenländle
Beiträge: 425
Hallo zusammen,
hier meine Erfahrungen mit unterschiedlichen Nadelverrundungen:

Für die meisten in Europa elektrisch aufgenommenen und geschnittenen Platten nutze ich einen elliptischen Diamant mit 2,8mil was ungefähr einer 68µ Verrundung nahekommt. Bei amerikanischen Matritzen kommt auch schonmal eine 80er oder 100µ Nadel zum Einsatz da diese oft breitere Rillen haben, das gilt natürlich dann auch für europäische Pressungen von amerikanischen Matritzen. Auch bei stark abgenutzten Platten können größere Verrundungen ein etwas besseres Ergebnis erzielen. Akustische Platten und Tiefenschriftplatten brauchen meist eine größere Verrundung als die 68µ.

Für Platten ab den 40iger Jahren und später reicht in der Regel der 68µ Diamant vollkommen aus da ja immer mehr genormt und die Rillen immer feiner wurden.

Ich denke die Anschaffung von verschiedenen Verrundungen ist meist erst bei größeren Plattensammlungen notwendig. Oder wenn man Platten aus den unterschiedlichsten Epochen und Herkunftsländern hat. Auch ob man die Platten nur ab und zu mal anhören, oder bestmöglich digitalisieren möchte - muß letztlich jeder für sich entscheiden.

Grundsätzlich sollte die Nadelverrundung so passend wie möglich zur Rille sein um ein gutes Ergebnis zu erlangen. Falsch eingesetzte Nadeln führen immer zu keinem guten Ergebnis.
Man kann ja wenn man merkt daß eine 68er Verrundung nicht mehr ausreicht ja immer noch andere Verrundungen kaufen oder machen lassen.

Im Buch "PC-gestützte Restaurierung von Audiosignalen" von Horst Zander ISBN 3-7949-0778-6, findet sich auf Seite 102 eine Liste von den unterschiedlichsten Verrundungen und deren Einsatzzweck - mal so zum Nachlesen.

Liebe Grüße Karlheinz

[ Bearbeitet Mo Sep 08 2025, 12:00 ]
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Willi-H-411
So Sep 07 2025, 11:37
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Beiträge: 1300
Rundfunkonkel schrieb ...

Hallo zusammen,

nach meinem Dafürhalten genügt für den Einstieg bei 78ern in den allermeisten Fällen eine einzige, gut passende Nadel – mit 65 µm – völlig aus. Damit deckt man den Großteil der elektrischen Aufnahmen sauber ab, ohne unnötig viel Geld auszugeben.
Natürlich gibt es Spezialfälle, in denen eine andere Verrundung Vorteile bringt – das ist dann aber Feintuning für später, wenn alles zufriedenstellend läuft und man Lust hat, zu experimentieren.


Das Thema "Nadelverrundung" wurde bereits vor 10 Jahren von Formiggini erklärt:

Link - Hier klicken

Bei der Wahl der passenden Nadel muß man den Zusammenhang zwischen der Rillengeometrie (die das Ergebnis der Form des Schneidstichels ist) und der Nadelverrundung berücksichtigen. Die Nadel muß immer von den Rillenflanken geführt werden (wie auch Formiggini in besagtem Beitrag geschrieben hatte). Auch ein Schneidstichel hat eine Nadelverrundung. Diese ist höchstens halb so groß, wie die, die die Abtastnadel haben muß. Eine Rille, die eine Nadel von 65µm erfordert, wurde also von einem Schneidstichel geschnitten, der höchstens eine Nadelverrundung von 32µm hatte. Wurde die Rille von einem Schneidstichel geschnitten, der eine Nadelverrundung von ca. 50µm hatte, benötigt man zum Abtasten eine Nadel mit einer Nadelverrundung von 100µm.

Ich habe mal nachgeschaut, wie es sich bei meinen Schellackplatten mit der Nadelverrundung verhält. Mein Ergebnis dazu:

Die Anzahl der Schellackplatten, bei denen ich eine Nadel mit 65µm benötige liegt bei ca. 39%, die, die ich mit einer 100µm abspielen muß, jedoch bei ca. 61%. Daraus dürfte deutlich werden, daß es sich beim Erwerb einer 100er Nadel keineswegs um "Spezialfälle" oder "Feintuning" handelt. Bei diesen Platten, die die 100er Nadel erfordern, wird, wie schon Formiggini in seinem Beitrag geschrieben hatte, von der 65er Nadel lediglich das Plattenknistern abgetastet, da sie nicht von den Rillenflanken geführt wird, und gerade die Feinheiten der Musik gehen dabei verloren.

Und etwa 50 € für eine solche Nadel auszugeben, ist nun wirklich kein Beinbruch.

Hier noch einmal der Link zu meinem Vergleich zwischen einer 65er und einer 100er Nadel, wenn es sich um eine Schellackplatte handelt, die eine 100er Nadel benötigt:

Link - Hier klicken

Das erste Beispiel ist von 1923 und das zweite von 1932.
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Monty-P.
Di Sep 16 2025, 17:21
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Aug 05 2025, 18:00
Beiträge: 11
Hallo allerseits, anbei die Gebrauchsanleitung für den Lenco L75 als *.pdf. Vielleicht hilfts... VG Micha

[ Bearbeitet So Okt 05 2025, 18:05 ]
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Monty-P.
Di Sep 16 2025, 17:25
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Aug 05 2025, 18:00
Beiträge: 11
PS.: ... Hier noch ein Diagramm zu den Antiskating Einstellungen ... (letzte Seite der Datei)


[ Bearbeitet So Okt 05 2025, 18:04 ]
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