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Foren > Grammophone > Koffergeräte und Spielzeuggrammophon
HMV 102 E - Custom-Version in schwarzem Echtleder
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
Hedensö
So Apr 05 2015, 22:58 Druck Ansicht

Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
HERSTELLER: The Gramophone Company Ltd.
MODELL: HMV 102 E
SERIENNUMMER:
JAHR: 1950´s
DAMALIGER PREIS:
GEHÄUSE: Schwarzes Echtleder, geprägt
PLATTENTELLER: 20"
TRICHTER:
MOTOR: HMV 270 D
SCHALLDOSE: HMV No. 5B

INTERESSANTE DETAILS: Koffer ist mit schwarzem Echtleder bezogen. Das Leder weist aufwendige Präge bzw. Punzierarbeiten auf. Ringsherum ist das Leder edel verziert; nur die Kofferunterseite ist unbearbeitet bzw. glatt. Die Deckelinnenseite ist ebenfalls mit Echtleder bezogen. Das Leder bzw. die Ornamente sind 1a an den Koffer bzw. die Fittings angepasst.
Ein HMV-Emblem ist nicht vorhanden. Teilemäßig ist alles HMV. Der geographische Ursprung des Koffers bzw. der Lederarbeiten ist unbekannt.

Ich habe diesen Koffer letzte Woche in Rüdesheim mitgenommen. Er war vglw. günstig und weil er eben was besonderes im vergleich zu Standard-Koffern ist und mich interessierte, nahm ich ihn mit.

Weil ich davon ausging, dass im engl. Forum ggf. Informationen erhalten könnte, hatte ich dort einen Thread eröffnet. Bezüglich der geographischen Einordnung kam der mittlere Osten, vielleicht Damaskus ins Gespräch, was aber nur eine Vermutung blieb.
Europa fällt m.E. erstens wegen der Ornamente aus und zweitens stammt ein HMV 102 E aus den 50er Jahren. Daher fällt auch eine Custom-Ausführung, Made in Hayes aus. Es kann also nur aus einem Land stammen, wo das Grammophon in den 50er Jahren noch hoch im Kurs war. Ich habe zwar keine Ahnung von Lederbearbeitung. denke mir aber, dass man das icht gerade in 5 Minuten so hinbekommt.

Vielleicht kann hier jemand was zu den Mustern und Ornamenten im Leder sagen. es würde mich jedenfalls freuen, zu erfahren, woher das Teil kommt.




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Klangwolke
Mo Apr 06 2015, 09:57
Dabei seit: Sa Jan 04 2014, 13:54
Einträge: 228
Die mandala-artige Ornamentik läßt mich doch eher den indischen Raum vermuten und die genaue Anpassung der Prägung an den Nadelbehälter legt eine, wenn auch kleine, Serienproduktion nahe.
Würde in die Aussparung der Prägung für das Schloß auch das original eckige passen?
Irgendwie erscheint mir das vernickelte, ovale Schloß nicht ganz stimmig. Aber das kann auch dem orientalischen Geschmack entsprochen haben...
Jedenfalls werde ich noch meine Bücher über Ornamentik und Muster studieren, ob ich dort vieleicht einen Hinweis über die genauere Herkunft finden kann.
Aber Gratulation zu diesem ausgefallenen Stück! Ich hätte da auch sofort zugeschlagen.

Gruß Wolfgang
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Starkton
Mo Apr 06 2015, 12:57
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Sehr schönes Stück und eine wunderbare Ergänzung Deiner Sammlung. Ich bin erstaunt, dass so etwas "Exotisches" in Rüdesheim aufgetaucht ist.

Es ist schwierig den geprägten bzw. punzierten Neubezug zu datieren. Das wird heute ja noch genauso gemacht. Eventuell kommt man über Benutzungsspuren auf der Lederoberfläche weiter. Ein heißer Kandidat für die Herstellung wäre Marokko.
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Hedensö
Mo Apr 06 2015, 13:09

Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Klangwolke schrieb ...

Die mandala-artige Ornamentik läßt mich doch eher den indischen Raum vermuten und die genaue Anpassung der Prägung an den Nadelbehälter legt eine, wenn auch kleine, Serienproduktion nahe.
Würde in die Aussparung der Prägung für das Schloß auch das original eckige passen?
Irgendwie erscheint mir das vernickelte, ovale Schloß nicht ganz stimmig. Aber das kann auch dem orientalischen Geschmack entsprochen haben...
Jedenfalls werde ich noch meine Bücher über Ornamentik und Muster studieren, ob ich dort vieleicht einen Hinweis über die genauere Herkunft finden kann.
Aber Gratulation zu diesem ausgefallenen Stück! Ich hätte da auch sofort zugeschlagen.

Gruß Wolfgang


Hallo Wolfgang,

das wäre nett, wenn du noch etwas herausfinden würdest.
Das Schloss war so dabei und auch die Bohrlöcher zeigen, dass dort vorher kein anderes saß...
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Hedensö
Mo Apr 06 2015, 13:20

Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Starkton schrieb ...

Sehr schönes Stück und eine wunderbare Ergänzung Deiner Sammlung. Ich bin erstaunt, dass so etwas "Exotisches" in Rüdesheim aufgetaucht ist.

Es ist schwierig den geprägten bzw. punzierten Neubezug zu datieren. Das wird heute ja noch genauso gemacht. Eventuell kommt man über Benutzungsspuren auf der Lederoberfläche weiter. Ein heißer Kandidat für die Herstellung wäre Marokko.


Danke für deinen Post.

Das Stück wurde von einem jungen, norddeutschen Sammler angeboten. Schade, dass ich mich nicht seine Kontaktdaten habe geben lassen...

Ich bin eher drüber gestolpert; er hatte einige Koffer, auch einen 105 sowie ein HMV 113. Auf Grund der eher ungewöhnlichen Geräte, bin ich dort stehen geblieben...
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Starkton
Mo Apr 06 2015, 13:45
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Ist es möglich festzustellen welches Holz sich unter dem Leder befindet? Wenn es Teak ist könnte auch Indien in Frage kommen.
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Hedensö
Mo Apr 06 2015, 14:38

Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Starkton schrieb ...

Ist es möglich festzustellen welches Holz sich unter dem Leder befindet? Wenn es Teak ist könnte auch Indien in Frage kommen.


Ich würde auf Mahagoni tippen...
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