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Marketing anno dazumal
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Autor Eintrag
ralefsaab
Do Nov 03 2011, 11:22 Druck Ansicht
Gast
Anbei einige interessante Aufdrucke auf Musikhaushüllen.
So wurde versucht sich den raren Rohstoff SCHELLACK zu sichern.

Ferner Interessant zu welcher Produktgruppe seinerzeit das Grammophon zählte.






[ Bearbeitet So Jan 21 2018, 16:26 ]
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Willi-H-411
Do Nov 03 2011, 14:12
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Beiträge: 1300
Durch dieses Verbrauchsverhalten sind allerdings auch viele Platten vernichtet worden. Also quasi eine Art "wiederverwertbare Einwegplatte". Interessant auch, daß man sich damals Platten ausleihen konnte.

Na ja, die Rubrik: Fahrräder, Nähmaschinen, Grammophone... *grins

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Starkton
Do Nov 03 2011, 15:38
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Beiträge: 1879
Nur in den größten Städten gab es auf Sprechmaschinen spezialisierte Geschäfte. Meistens waren Grammophone und Phonographen für den Händler nur ein Zubrot in den Wochen vor Weihnachten. Fahrräder verkauften sich dafür im Dezember eher schlecht ;) - eine ideale Ergänzung also.

Die Deutsche Grammophon A.G. verkaufte ihre hochpreisigen Waren dagegen bevorzugt über Musikalienhändler, besonders Klavierläden.
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Odeon89
Do Nov 03 2011, 20:38
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Mär 22 2011, 12:19
Beiträge: 338
Hier noch ein kleines Etikett einer wiener Schallplatten Leih-Anstalt, um 1930. Das Unternehmen befand sich mit der Adresse "Marc Aurelstr. 2" gleich beim Hohen Markt, also mitten im Herzen der wiener Altstadt.




Gruß,
Kai
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snookerbee
Do Nov 03 2011, 21:39
"Urgestein"

⇒ Mitglied seit ⇐: Fr Apr 15 2011, 20:12
Beiträge: 1688

Hallo Kai, dein Foto passt ja auch gut zu diesem Thema:

Schallplatten-Geschäfte

Und ich möchte gleich noch mit einem Foto von Dir selbst antworten.



Grüße
Claus


[ Bearbeitet Mo Mär 26 2012, 21:14 ]
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gramofan
Fr Nov 04 2011, 19:22
⇒ Mitglied seit ⇐: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Beiträge: 1193
Die Rückgabe von alten Platten war zwar in Friedenszeiten freiwillig und es gab "nur" Geld dafür. Während der beiden Weltkriege musste man aber 2 alte Platten abgeben, um eine neue kaufen zu können. Da Schellack aus (britisch) Hinterindien (Feindstaat) importiert wurde, hätte man sonst kein Rohmaterial gehabt. Bei der Wiederverwertung wurde die Mitte der Platte mit dem Etikett ausgestanzt, weil das Papier gestört hätte und nicht simpel abgelöst werden konnte. Trotzdem gab es einen Materialüberschuss von ca. einer halben Platte. Daraus wurden dann Platten für den Export ins neutrale Ausland gepresst, um im Gegenzug Rohmaterial einzukaufen. z.B. schwedisches Eisenerz. Also deutsche Plattenkäufer als unfeiwillige Beschaffer von Panzern usw.
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