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Foren > Grammophone > Trichtergeräte
Concert-Grammophon „MONARCH
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
PONOPHON
Do Aug 18 2016, 07:38 Druck Ansicht
Dabei seit: Sa Dez 12 2015, 17:45
Wohnort: Österreich
Einträge: 152
HERSTELLER: Deutsche Grammophon Aktien- Gesellschaft
MODELL: Concert-Grammophon „MONARCH“
SERIENNUMMER: D.G.A.G. 8927 Rev.K.
JAHR: ab 1901 (lt. Werbeanzeige der Phonographischen Zeitschrift von 1901 – z.B. Seite 250)
DAMALIGER PREIS: ?
GEHÄUSE: Eiche mit gepressten Profilleisten aus Buchenholz
PLATTENTELLER: 25 cm
TRICHTER: Messing Hexenhut, Länge 52 cm, Durchmesser 32,5 cm
MOTOR: 1 Feder Motor
SCHALLDOSE: Concert

INTERESSANTE DETAILS:

Sehr schöner Originalzustand, durch den Lichtschutz des vollständig geschlossenen Gehäuses blieb das Eichenholz der Innenseite, abgesehen von Öl- und Fettverschmutzungen, beinahe so hell erhalten, als wäre es erst kürzlich hergestellt worden.












































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Fehlmann1960
Do Aug 18 2016, 08:49
Dabei seit: Do Dez 19 2013, 15:39
Wohnort: CH- 4492 Tecknau
Einträge: 357
Das ist mal eine super Präsentation!!
Herzliche Gratulation zu diesem so toll erhaltenen Grammophon!

Gruss Thomas
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Fehlmann1960
Do Aug 18 2016, 09:29
Dabei seit: Do Dez 19 2013, 15:39
Wohnort: CH- 4492 Tecknau
Einträge: 357
Hier noch Werbeanzeigen zum Monarch von 1903 aus österreichischen Zeitungen.


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alang
Do Aug 18 2016, 14:10
Dabei seit: Di Jun 12 2012, 19:52
Wohnort: Delaware, USA
Einträge: 605
Gratuliere zu diesem supertoll erhaltenem Monarch. Das ist immer ein besonderer Gluecksfall, wenn man solche Geraete findet. Wo hat sich der nur in den letzten 115 Jahren versteckt, dass er noch so gut aussieht? Selbst der Lederellbogen sieht perfekt aus. Vielen Dank fuers Vorstellen.

Andreas
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PONOPHON
Do Aug 18 2016, 15:49
Dabei seit: Sa Dez 12 2015, 17:45
Wohnort: Österreich
Einträge: 152
Es freut mich sehr wenn das Grammophon gefällt!
Die letzten 30 Jahre hat es sich bei mir versteckt, zu den 85 Jahren davor kann ich leider nichts sagen.
Der Erwerb ist jedenfalls mit einer besonderen Geschichte verbunden: Ich habe es, kaum 20 Jahre alt, in Wels (Oberösterreich) gekauft. Es war ein Tipp eines Sammler Freundes, der es bei einem „renommierten Antiquitäten Händler“ entdeckt hatte und der es zu diesem Zeitpunkt nicht kaufen konnte.
Es war nämlich unverschämt teuer, wer sich noch an die Grammophon Preise in den 80er Jahren erinnert, kann das nachvollziehen.
Der Händler war außerdem ein richtiges A…, er ließ absolut nicht mit sich reden, war frech und hat mich noch auf den Arm genommen, weil er meinte, „er hätte ganz andere Kunden als mich“.
Mein Stolz ließ mir dann keine andere Wahl als das Grammophon zu seinem Preis zu kaufen – was andererseits bedeutete, dass seine Masche ist bei mir voll aufging.
Es war mir aber eine Genugtuung die gewünschte Summe auf den Tisch zu legen und ohne zu grüßen den Laden mit meinem neuen Schatz zu verlassen.
Trotzdem war es ein sehr guter Kauf, um das Geld war mir niemals leid, aber das Grammophon erfreut mich berits 30 Jahre!
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veritas
Do Aug 18 2016, 16:52
Dabei seit: Do Jun 28 2012, 17:52
Wohnort: Allgäuer Provinzpampa
Einträge: 494
Ein wirklich herrliches Gerät! Das Gehäuse wirkt mit dem Trichter auch absolut stimmig. Diese frühen Grammophone finde ich um Längen schöner anzuschauen als die etwas späteren Modelle den kitschigen Protz-Verzierungen. Das ganze Design wirkt wertig aber auch glaubhaft.

Und die Concert-Schalldose kann schon einen ganz beachtlichen Klang produzieren.
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Webseite
Starkton
Fr Aug 19 2016, 00:37
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Wunderbares und ausserordentlich seltenes Grammophon im Traumzustand. Besser kann es nicht mehr werden. Ein wenig Abstauben, das war's. Man sieht sehr schön, dass man in Deutschland, anders als in den USA, helle Eiche und dünne "blonde" Schellacküberzüge bevorzugte.

Du hast beim Kauf alles richtig gemacht. Würde mich natürlich schon interessieren was man früher für so ein Gaststück bezahlt hat.

Die DGAG hatte diesen Typ etwa vier Jahre im Programm. Vielleicht wurde die Seriennummer erst beim Verkauf vergeben. Mein Monarch No. 15 von 1903-04 hat die Nummer 2319 Rev. K. Es könnte sein, dass Dein Grammophon mit der Nummer 8927 Rev. K. erst 1904 oder 1905 verkauft wurde, obwohl ich die Herstellung 1903 oder früher ansetzen würde. Mein No. 15 hat nämlich schon das HMV Firmenschild, während Deines noch das rechteckig goldene besitzt.

Hattest Du die Holzart der Profilleisten bestimmen lassen? Habe ich bisher noch nicht gehört, dass sie aus Buche bestehen.

Den Messingtrichter finde ich von der Form her etwas ungewöhnlich für einen DGAG Trichter. Der Konus ist sehr schlank mit weit ausschwingender Glocke. Die historischen Abbildungen des Monarch No. 11, wie dieses Grammophon ab 1903 hieß, passen jedoch dazu, obwohl man den Trichter leider nur von hinten sieht. Der Trichter in der obigen Anzeige von A. von Zabern ist anders proportioniert. [PS: Ist es überhaupt das identische Modell??!]

Die Länge des Messingtrichters für den Monarch wird im Katalog von April 1903 mit 55 cm angegeben. Die Angabe des Durchmessers fehlt.

Hier ist eine Abbildung aus dem DGAG Katalog von April 1903 mit interessantem Begleittext und Preisangabe. Stimmt die angegebene Gesamtgröße 78 x 34 x 55 cm mit Deinem Grammophon überein?




[ Bearbeitet Fr Aug 19 2016, 17:40 ]
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kropton
So Feb 09 2020, 14:11
Dabei seit: So Feb 09 2020, 08:25
Einträge: 1
Hello PONOIPHON,
I will try to made decal for my Concert-Grammophon „MONARCH“.
Can you take high resolution photo of the decal (DRP No. 45048) and provide dimensions?
Thank you in advance.
Peter
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Grammo-ab-60
So Feb 09 2020, 15:02
Dabei seit: Sa Feb 09 2019, 12:07
Wohnort: Herford
Einträge: 25
PONOPHON schrieb ...


GEHÄUSE: Eiche mit gepressten Profilleisten aus Buchenholz



Wie man auf dem sechsten Bild gut erkennen kann handelt es sich bei der Profilleiste nicht um Buchenholz, sondern um Eiche. Außerdem wurden die Leisten nicht gepresst (wie soll das auch gehen), vielmehr wurde das Profil in Handarbeit herausgearbeitet. Sieh dir das Profil mal in der Vergrößerung an, da ist nicht ein Bogen wie der Andere. Sehr schönes Stück was du da hast.
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Telraphon
So Feb 09 2020, 17:34
Dabei seit: Mo Apr 03 2017, 18:57
Einträge: 166
Außerdem wurden die Leisten nicht gepresst (wie soll das auch gehen), vielmehr wurde das Profil in Handarbeit herausgearbeitet. Sieh dir das Profil mal in der Vergrößerung an, da ist nicht ein Bogen wie der Andere.


Was eher an den handgefertigten Formen liegen dürfte. Das Pressen von derartigen Sockel/Kantenleisten wird seit weit über 100 Jahren praktiziert, und geschieht unter hohem Druck und mit Wasserdampfeinsatz.Eine Handfertigung wäre auch damals schon kaum zu bewerkstelligen gewesen.
Speziell bei billigen, unzureichend beschichteten Parlophon-Weichholzgehäusen, welche z.b. auf Dachböden längere Zeit Feuchtigkeit ausgesetzt waren, sieht man manchmal sehr gut, wie die Pressformen "aufgehen", d.h. die eingepressten Formen und Verzierungen sich wieder herauswölben und langsam verschwinden/schlechter sichtbar werden.

LG
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DGAG
So Feb 09 2020, 18:52
Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 347
Ganz richtig. Auch wenn die DGAG in ihrem Katalog, siehe oben, von "reicher Holzbildhauerarbeit" schrieb und damit offenbar bis heute durchkommt, sind das lediglich "Pressleisten." Diese Bezeichnung wird auch im Musterregister, z.B. bei der DGAG-Gerätelinie von 1907, verwendet. Die Fertigung erfolgte in großen Stückzahlen in einer Möbelfabrik, entsprechend effektiv ging man vor. Nur bei den Luxusgrammophonen zum mehrfachen Preis fiel der Anteil der Handarbeit bei der Gehäusefertigung größer aus.
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DGAG
So Feb 09 2020, 19:55
Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 347
Hier ist eine historische Abbildung dieses Modells in der Seitenansicht. Der Trichterkonus ist tatsächlich sehr schlank.

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PONOPHON
Mo Feb 10 2020, 12:16
Dabei seit: Sa Dez 12 2015, 17:45
Wohnort: Österreich
Einträge: 152
Hallo Stephan, vielen Dank für das Bild, es freut mich dass es den Trichter bestätigt. Ich habe aber nie daran gezweifelt, es war nur merkwürdig, dass die Katalog-Maße einen anderen Trichter vermuten ließen.
Die Leisten sind übrigens definitiv aus Buche.
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PONOPHON
Mo Feb 10 2020, 18:12
Dabei seit: Sa Dez 12 2015, 17:45
Wohnort: Österreich
Einträge: 152
Hello Peter, the decal measures 62 x 31 mm.

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