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Foren > Elektrisches Grammophon und anderes > Was sonst noch so tönte
Symphonion Resonanzverstärkung/mehr Lautstärke
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Simon78
Do Dez 22 2016, 19:40 Druck Ansicht
Dabei seit: Mo Aug 22 2016, 13:41
Einträge: 7
Hallo miteinander,

ich habe eine Frage zur Lautstärke bei einem Symphonion:
Gibt es eine Möglichkeit, die Klang- bzw. Lautstärkeentwicklung zu verbessern?

Mir ist klar, dass die Geräte für den Gebrauch innerhalb von vier Wänden konzipiert wurden und meine Frage zielt darauf ab, ob es nicht möglich wäre, auch draußen einen auf weitere Entfernung hörbaren Klang zu erzeugen?
Gibt es vielleicht Trichterkonstruktionen, oder spezielle Resonanzkörper aus Metall?


Ich bin für jede Antwort dankbar und wünsche euch schöne Weihnachten,

Simon
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gramofan
Do Dez 22 2016, 21:51
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 1011
Aus simplen physikalischen Gründen kann ein mechanisch/akustisches Grammophon nicht mehr Schallenergie abstrahlen, als durch die Umsetzung der Nadelbewegung in das System eingebracht wird - es sei denn, man führt zusätzlich Energie zu. Diesen Umstand haben sich schon um die Jahrhundertwende Geräte zunutze gemacht, die mit Pressluftverstärkung bzw. mit Friktionsvertstärkung gearbeitet haben. Beide System brauchen speziell konstruierte Schalldosen und natürlich den zusätzlichen Energie-Input (in einem Fall Pressluft aus der Flasche oder vom Kompressor, im anderen Fall den Antrieb des Friktionssystems). Eine rein passive Verstärkung (ohne zusätzlichen Energie-Input) gibt es nicht, das wäre Zauberei.

[ Bearbeitet Fr Dez 23 2016, 06:47 ]
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Starkton
Fr Dez 23 2016, 06:48
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Hier ist offenbar ein Symphonion mit metallenen Zungen und Lochplatten aus Metall gemeint. Prinzipiell waren damals die Möglichkeiten, den Klang ein wenig zu verstärken, sehr dürftig. Das war ja einer der wesentlichen Gründe, warum das Grammophon mit dieser Art der Tonerzeugung so gründlich und schnell aufgeräumt hat.

Die Möglichkeiten der mechanischen Klangverstärkung hat man auch damals schon genutzt, zuallererst durch ein entsprechendes Gehäuse, das als Resonanzkörper wirkte. Andere Methoden waren: Zwei Stimmenkämme statt einem, gleichzeitiges Anreißen von zwei oder drei Lochplatten und Erhöhung der Härte des Anreißens.

Man müsste mit Hilfe eines Tonabnehmers die Vibration der Zungen übertragen und elektrisch verstärken können. Forsche doch auf dieser Schiene mal weiter.
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veritas
Fr Dez 23 2016, 14:58
Dabei seit: Do Jun 28 2012, 17:52
Wohnort: Allgäuer Provinzpampa
Einträge: 536
Daß die Begriffe Verstärkung und Anpassung fortwährend wild miteinander verwechselt werden, halte ich auch für sehr problematisch. Infolge dessen ließt selbst heute noch immer wieder, daß ein Trichter den Ton verstärken würde.

Auf dieser Seite gibt es zum Thema schon seit geraumer Zeit einen guten und leicht verständlichen Artikel, der damit gründlich aufräumt: Link - Hier klicken
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Webseite
Simon78
Fr Dez 23 2016, 21:28
Dabei seit: Mo Aug 22 2016, 13:41
Einträge: 7
Vielen Dank für eure schnellen Antworten.

Vielleicht wäre dann eine elektronische Verstärkung, zum Bespiel mit einem sog. Knochenschallmikrofon, möglich?
Insofern, dass man den Schall direkt am Gussteil des Kamms abgreift und dann über einen Lautsprecher elektronisch ausgibt?

Grüße,
Simon
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Starkton
Fr Dez 23 2016, 21:55
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Es käme auf einen Versuch an. Würde mich sehr interessieren wie ähnlich die Schwingungen, welche ein Kontaktmikrofon aufzeichnet, den sich in der Luft ausbreitenden Schallwellen sind.
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