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Foren > Phonographen > Geräte, Werbung und Schriftmaterial
Amberola 30
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Da_Anda
Sa Jan 21 2017, 16:06 Druck Ansicht
Dabei seit: Fr Jan 06 2017, 19:24
Wohnort: Starnberger See
Einträge: 116
HERSTELLER: Edison
MODELL: Amberola 30
SERIENNUMMER: 72097
JAHR: ab 1915
DAMALIGER PREIS: 30,- US$
GEHÄUSE: Eiche furniert
PLATTENTELLER: Walze
TRICHTER: Metall
MOTOR:
SCHALLDOSE: Diamond C

Servus beinand,

Ich stelle hier mal kurz mein restauriertes Amberola 30 vor. Neben dem Furnier mussten aufgrund eines Transportschadens auch ein Pin für die Aufnahme des Geschwindigkeitsreglers und das Rohr der Tondose, das in das Horn geht, erneuert werden. Dabei halfen mir dankenswerterweise zwei gute Freunde. Der ein restaurierte das Furnier und frischte das komplette Gehäuse auf und der zweite, ein gelernter Werkzeugmacher, drehte mir einen neuen Pin und ein neues Rohr für die Tondose.

Ich selbst habe den Motor komplett zerlegt, gereinigt, neu gefettet, zusammengebaut und eingestellt, damit er rund und gleichmäßig läuft. In der Tondose habe ich die Korkmembran mit neuen Dichtungsgummis gelagert.













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Da_Anda
Sa Jan 21 2017, 16:09
Dabei seit: Fr Jan 06 2017, 19:24
Wohnort: Starnberger See
Einträge: 116
Ich habe gerade gesehen, dass einige Bilder um 90° verdreht sind. In allen Grafikprogammen, die ich habe, werden sie jedoch richtig angezeigt. Was mache ich da falsch?
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veritas
Sa Jan 21 2017, 16:18
Dabei seit: Do Jun 28 2012, 17:52
Wohnort: Allgäuer Provinzpampa
Einträge: 460
Der Amberola 30 ist besonders hier in Europa ein beliebtes Modell, da er sich ob der Größe noch gerade versenden läßt.

Bei der Schalldose wird es sich um eine Diamond C handeln. Die Membran besteht aus Verbundmaterial, bei dem eine mittlere Korkscheibe nur als Dämmstoff aufgeleimt ist. Das eigentliche Membranmaterial ist dickes Reisstrohpapier. Wenn der Kork Risse zeigt, dann sollte er auch getauscht werden.

Wichtig ist vor allem, daß der Link aus Seide noch intakt und schön flexibel ist. Die Versiegelung des Buttons auf der Oberseite der Membran wird mit den Jahrzehnten auch gern undicht und kann z.B. mit etwas Schellack wieder abgedichtet werden. Mit den Diamond-Schalldosen spiele ich meine neuen Walzen am liebsten ab. Der Klang einer solchen Schalldose kann ausgezeichnet sein.

Das Eichenholzgehäuse scheint den Weg immerhin noch gut überstanden zu haben. Ich hatte vor vielen Jahren einen Amberola X mit sehr ähnlichem Sachen erhalten, was aber an der unzureichenden Verpackung und mangelnden Sicherung der inneren Teile lag.

ps.: Die Fotos werden nur in den EXIF-Daten mit Ausrichtungsinfos versehen, das Betrachterprogramm muß dann selbst drehen. Viele Programme (wie auch das CMS dieser Seite) können solche Daten aber gar nicht auslesen. Da hilft nur, die Bilder mit einem Grafikprogramm oder erweiterten Bildbetrachter manuell zu drehen. Ich nehme für schnelle Arbeiten gern XnView.
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Da_Anda
Sa Jan 21 2017, 18:04
Dabei seit: Fr Jan 06 2017, 19:24
Wohnort: Starnberger See
Einträge: 116
Ok. Vielen Dank für die Erklärung mit dem Kork. Ich hab schon gesehen, dass um den Kork herum Reispapier ist, wusste aber nicht, dass es sich bei dem Kork um eine Dämmung handelt; sehr interessant. Der Seiden-Link zwischen Membran und Stylus ist noch in Ordnung. Der Kork ist nicht gerissen und auch ansonsten scheint m.E. alls dicht und ok zu sein. Die Schalldose ist in der Tat eine Diamond C, hatte ich aber auch geschrieben.

Ich habe mir das Gerät zusammen mit 24 Blue Amberol Walzen aus den Staaten schicken lassen. Die Verpackung war schlecht und scheinbar ist das Paket oder der ganze Container, in dem es transportiert wurde, mal runtergefallen. Denn m.E. sind die beiden Teile nur deswegen gebrochen, da offenbar Scherkräfte aufgetreten sind.

Vielen Dank auch für den Hinweis zu den Fotos; werde ich zukünftig versuchen zu beachten.
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