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Foren > Firmengeschichte, Labels, Hüllen, und Matrizen > LABELKUNDE - Deutschsprachige Labels und Firmengeschichte > Labels U-V
Ultraphon (Kuechenmeister Konzern)
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Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
Rundfunkonkel
Di Apr 26 2016, 23:18
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1073
Wikipedia-Auszug:

Die Aufnahmen zeichnen sich durch eine ungewöhnlich gute Klangqualität aus. Sie ist das Verdienst der Ultraphon-Tontechniker Hans-Karl von Willisen (* 1906 Berlin-Charlottenburg, † 1966 Wuppertal) und Paul-Günther Erbslöh (* 1905 Düsseldorf, † 2002) Als Tonstudio nutzte die Aufnahmeabteilung der Ultraphon den Tanzsaal des Gartenlokals „Victoria-Garten“ (auch „Viktoria-Garten“) in Berlin-Wilmersdorf, Wilhelmsaue 114-115.

Quelle: Link - Hier klicken

Dazu noch: Deutsche Ultraphon AG / Tonographie GmbH[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwa 1926 wurden Willisen und Erbslöh auf Vermittlung von Friedrich Trautwein als Elektrotechniker im neu eingerichteten Tonstudio der Berliner Hochschule für Musik angestellt, das von Herbert Grenzebach geleitet wurde. Hier entwickelten sie ein eigenes Verfahren zur elektrischen Aufnahme von Schallplatten, das sich in einem Test dem damaligen Verfahren der Deutschen Grammophon Gesellschaft als überlegen erwies. 1929 richteten sie das erste Aufnahmestudio der Deutschen Ultraphon AG ein. Die dort entstandenen Schallplatten gelten für die damalige Zeit als technisch überragend. Bis zum Konkurs der Firma Anfang 1932 arbeiteten sie dort als Tontechniker und betreuten mehrere Tausend Aufnahmen. Anschließend, im Februar 1932, wurden Erbslöh und von Willisen Geschäftsführer der Tonographie GmbH in Berlin-Wilmersdorf. Hier produzierten sie erfolgreich Werbeplatten und machten Lohnaufnahmen für Schallplattenfirmen.

Quelle: Link - Hier klicken

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Hat vielleicht jemand ein Foto von Willisen und Erbslöh?




[ Bearbeitet Di Apr 26 2016, 23:23 ]
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berauscht
Mi Apr 27 2016, 10:26
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1331
Rundfunkonkel schrieb ...

Hat vielleicht jemand ein Foto von Willisen und Erbslöh?


Siehe Tonographie-Thread: Link - Hier klicken
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Grammophonteam
So Jul 10 2016, 12:37
Seitenbetreiber

Dabei seit: So Sep 04 2011, 14:54
Wohnort: In den tiefen des Netzes ;)
Einträge: 2068
Die Telegraphen, deren Gesamtkapital 600.000 RM beträgt, besitzt Patente für die elektrische Aufnahme von Grammophonplatten. Sie sichern ihr ein prakisches Monopol, das um so wichtiger ist, als diese Aufnahmeart der Schallplatten gegenwärtig fast ausschließlich angewandt wird.


Sehr interessant: Unter dem "Dach" befindet sich auch die Telegraphon (GmbH, später AG) Berlin, welche Lizenzen (Erfindungen) auf das (ein) elektrisches Aufnahmeverfahren hält. Lizenznehmer (Anwender der Erfindung) bei der Telegraphon sind u.a. der Lindström-Konzern und die Polyphon-Werke AG (Deutsche Grammophon). Die Telegraphon hatte (ab 1919) verschiedene Patente rund um die elektrische Aufnahme auf Tonträgern.
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Grammophonteam
Mo Jul 11 2016, 13:55
Seitenbetreiber

Dabei seit: So Sep 04 2011, 14:54
Wohnort: In den tiefen des Netzes ;)
Einträge: 2068
Organisation des Küchenmeister Konzern (mit Ultraphon) - August 1929
zur vollen Auflösung Bild anklicken




Auch hier wird deutlich: Das "Verlustgeschäft", alleine schon wegen dem eingesetzten Kapital, lag im Geschäft mit dem neuen Tonfilm. Der Schallplattenzweig des Konzern (inkl. Ultraphon) hätte wohl ohne die Verluste beim Tonfilm überlebt.
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jitterbug
Do Okt 25 2018, 11:53
Dabei seit: Mi Mär 27 2013, 16:49
Wohnort: Berlin
Einträge: 356
Hier eine der skurrilsten deutschen ULTRAPHON-Platten, die mir begegnet sind:

Noch niemals zuvoe sah ich eine ULTRAPHON-Platte in rot-braunem Material. Es handelt sich um eine Einspielung vom Sommer 1930, unter dem Etikett im Wachs finden sich die Daten 9.6.30, resp. 19.7.30.

Diese zeigen offenbar das Datum der technischen Bearbeitung (Galvaniesierung) an, da sie immer wieder von belegten Aufnahmedaten aus den wenigen zugängigen Unterlagen, bzw. auch Aufzeichnungen in Discographien, abweichen.

Hierbei handelt es sich um Teil 3 und 4 eines "Historischen Marschpotpourris" unter CARL WOITSCHACH, Teil 1 und 2 besitze ich nicht. In den Abbildungen ist nur eine Seite zu sehen.

Sind Sammlerkollegen weitere andersfarbige ULTRAPHON-Platten bekannt?

Viele Grüße, Stephan

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