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Foren > Grammophone > Tischgeräte
Specialophon Christbaum-Untersatz
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Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
Limania
Do Nov 30 2017, 22:30
Dabei seit: Mo Mai 21 2012, 15:14
Einträge: 1082
Das ist ja echt toll
So ein Weihnachtsbaum hat ja doch ein gewisses Gewicht, aber anscheinend ist das wohl keinerlei Problem für dieses außergewöhnliche Grammophon

LG Limania
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Nostalphon
Fr Dez 01 2017, 07:26
Dabei seit: So Apr 06 2014, 08:02
Wohnort: Landkreis Ludwigsburg, Württ.
Einträge: 155
Einfach nur schön!
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snookerbee
Fr Dez 01 2017, 10:07
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1690
Jetzt verstehe ich auch, warum auf manchen Flohmarktplatten Spuren von Kerzenwachs drauf sind.

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alang
Fr Dez 01 2017, 20:18
Dabei seit: Di Jun 12 2012, 19:52
Wohnort: Delaware, USA
Einträge: 548
Genial! Das will ich auch...

Andreas
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PONOPHON
Sa Dez 02 2017, 10:17
Dabei seit: Sa Dez 12 2015, 17:45
Wohnort: Österreich
Einträge: 113
Liebe Sammlerfreunde,
den Baum haben wir wie jedes Jahr aus dem Wald unseres Nachbarn geholt. Das ist nicht unser richtiger Weihnachtsbaum, den gibt es erst am 24. Im Wohnzimmer. Dieser im Vorzimmer dient zur Dekoration, der Schmuck ist weitgehend alt (dem Grammophon angepasst) und der Baum ist bewusst nicht übervoll und etwas kahl gehalten, so wie es früher eben war. Meine Frau bringt mit ihren Dekorationen in der Vorweihnachtszeit gas ganze Haus in Weihnachtsstimmung. Im Laufe unseres Sammlerlebens haben sich unzählige Dinge angesammelt, die je nach Jahreszeit (von meiner lieben Frau) in Scene gesetzt werden.
Ich habe eben eine Umdrehung gestoppt, für die Baum eine Minute und 13 Sekunden braucht.
Er dreht recht langsam, und das wirkt sehr feierlich.
Übrigens hat nach einmal „Stille Nacht“ spielen, die Platte bereits einen Wachsfleck abbekommen!
Liebe Grüße, Christian
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Vogtländer
Sa Dez 02 2017, 15:58
Dabei seit: Do Dez 24 2015, 00:14
Wohnort: Vogtland
Einträge: 112
Sehr, sehr schön.
Stimmungsvoll und traditionell, so stell ich mir Weihnachten vor.

...aber nicht das jetzt noch einer anfängt, die alten Wachstropfen von den Platten zu sammeln und ´ne original Kerze aus der Zeit rekonstruiert

Einen schönen, ruhigen 1ten Avent wünscht allen,
der Mario
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Mammut
So Dez 03 2017, 17:00
Dabei seit: Di Aug 16 2016, 17:27
Wohnort: 01445 Radebeul
Einträge: 50
Hier ein paar Bilder vom Innenleben des Specialophon Christbaum-Untersatzes:















Die Umdrehungsgeschwindigkeit bei diesem Modell ist 2:30 min. Bis auf den nachlackierten Christbaumhalter, ist es in einem sehr schönen Originalzustand. Interessant ist, dass das Gerät mit einem Einfedermotor läuft.


Hier noch die Start-Stop Mechanik.

[ Bearbeitet So Dez 03 2017, 18:20 ]
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Webseite
Starkton
So Dez 03 2017, 18:49
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Interessant, dass sich bei Deinem Modell der Christbaum nur halb so schnell dreht wie bei demjenigen von @Ponophon. In diesem Zusammenhang vielen Dank für die Detailaufnahme mit den Übersetzungszahnrädern. Zwischen beiden Modellen gibt es noch weitere Unterschiede, z.B. die vorhandene bzw. fehlende Endabschaltung und die Art der Drehzahleinstellung. Entweder liegen die Baujahre einige Zeit auseinander oder es sind Modelle verschiedener Hersteller.

Die Idee für ein "Grammophon mit sich drehendem Weihnachtsbaumhalter" hatten Lorenz Döhla und Nicolaus Wohlfahrt aus der oberfränkischen Stadt Hof schon einige Zeit vor Wilhelm Dietrich. Bereits am 25. Mai 1907 meldeten sie ein Gebrauchsmuster dafür an.

Es gab noch eine völlig andere Antriebsmethode als die bisher vorgestellte, erfunden von dem Berliner Oskar Fuchs, der sein Patent für einen "Drehbaren Weihnachtsbaumständer" am 7. Januar 1912 anmeldete. Das Datum läßt aufhorchen, offenbar hat er, inspiriert von seinem eigenen (stillstehenden?) Weihnachtsbaum, während der Feiertage des Jahres 1911 intensiv getüftelt. Durch die Verwendung einer biegsamen Welle läßt sich ein bereits vorhandenes Grammophon verwenden. Die Idee hat eine Menge Charme ...


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Telraphon
Mo Dez 18 2017, 10:36
Dabei seit: Mo Apr 03 2017, 18:57
Einträge: 102
Naja - die Idee der biegsamen Welle ist nicht neu, denn schon 1906 stellte die Berliner Firma "Roto" ein ganz ähnliches Gerät in der phonographischen Zeitung vor - und bewarb es auch mit dem möglichen Einsatz von Etageren, wohl um die Nutzbarkeit über das ganze Jahr (und damit den höheren Nutzen einer Anschaffung) aufzuzeigen.

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Starkton
Di Dez 19 2017, 17:14
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Telraphon schrieb ...

Naja - die Idee der biegsamen Welle ist nicht neu, denn schon 1906 stellte die Berliner Firma "Roto" ein ganz ähnliches Gerät in der phonographischen Zeitung vor

Das ist nicht nur eine ganz ähnliche Vorrichtung, das ist die Erfindung von Oskar Fuchs, der sie, wie ich oben schon schrieb, am 7. Januar 1912 anmeldete. Patent Nr. 256359 wurde erst am 7. Februar 1913 ausgegeben. Es ist daher ganz unmöglich, dass die obige Anzeige von 1906 ist. Sie passt allerdings sehr gut in diesen Thread.
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DGAG
So Jul 08 2018, 21:11
Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 155
Hier ist eine hübsche, zeitgenössische Grafik von einer Werbemarke zum "Drehbaren Christbaumfuß" der "ROTO" GmbH


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