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Foren > Elektrisches Grammophon und anderes > Elektro Schalldosen, Tonabnehmer und Plattenspieler
Reperatur ELA a 107/1 Schallfolienschneidmaschine
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
Rücklaufrille
So Mai 20 2018, 12:08 Druck Ansicht
Dabei seit: Do Mär 10 2016, 17:56
Einträge: 28
Hallo,

Derzeit restauriere ich zwei ELA a 107/1. Die Maschinen wurden ca. 1938 hergestellt und sind in gutem und fast identischem Zustand. Dem Alter entsprechend müssen ein paar bröcklige Kabel ausgetauscht werden. Die Dämfungslager des Motors habe ich ausgetauscht und einen neuen Antriebsteller für den gedämpften Reibantrieb an der Drehbank aus Stahl neu gedreht. Soweit alles super.







Der Tonabnehmer funktioniert einwandfrei, nachdem ich ein neues Kabel verlegt habe. Auch der Schreiber funktioniert noch. Ich habe erste Signale direkt auf den Schreiber geschickt - also direkt an das Kabel vom Scheibarm. Funktioniert! Original sind die Kabel vom Schreiber noch an ein anders größeres Bauteil (ich vermute ein Trafo oder ähnliches .. ) durchgeleitet. Kann mir jemand einen Tipp geben, wozu dieses Bauteil da ist? Es handelt sich um eine große Spule, welche unter einem U-Förmigen Rahmen angebracht ist. Darüber befindet sich ein Kondensator mit 2000nF .




Auf der Rückseite des Gerätes befinden sich die Eingänge/Ausgänge, welche mit Bananensteckern benutzbar sind. Für den Schreiber stehen verschiedene Anschlüsse mit verschieden Ohm-Zahlen zur Auswahl. Wofür sind diese verschiedenen Widerstände / Impedanzen(?) zuständig?




Derzeit warte ich noch auf Literatur, welche Ende der Woche eintreffen sollte. [Helmut Güttinger - Schallaufzeichnung auf plattenförmigen Laufträgern]. Vielleicht kann mir bis dahin schon jemand helfen und mir meine zwei Fragen beantworten.




Der Schreiber ohne Abdeckung.




Der Tonabnehmer ohne Abdeckung
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Charleston1966
So Mai 20 2018, 14:14
Dabei seit: Mo Nov 12 2012, 11:19
Wohnort: Im Schwabenländle
Einträge: 374
Hallo Alexander,
das könnte ein Eingangsübertrager sein. Ich gehe mal davon aus, daß es verschiedene Schreibköpfe dafür gab, die dann an den entsprechenden Anschluss anzuschiessen waren. Du kannst ja die Spule im Schreibkopf mal durchmessen.

LG Karlheinz
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Rücklaufrille
Fr Mai 25 2018, 23:13
Dabei seit: Do Mär 10 2016, 17:56
Einträge: 28
Vielen Dank für dein Kommentar: Charleston1966!

Nach meinen Recherchen kann es sich auch um einen "Schreiberentzerrer" handeln - sowas wie eine "Frequenzweiche". Also ein Bauteil, welches eine Bassabsenkung zwischen Schneidverstärker (externe Quelle) und Schneidkopf durchführt. Eine frühe RIAA-Kurve, sozusagen :D

Aber eventuell ist das gesammte Bauteil (große Spule mit dem Kondensator (2000pF) oben drauf) für zwei Dinge zuständig?
Zum einen lässt der Kondensator nur die höheren Frequenzen zum Schneidkopf durch, während die große Spule da drunter als Eingangsübertrager mit wählbarem Widerstand dient.

Ich werde das mal Durchmessen.
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Rücklaufrille
Sa Mai 26 2018, 09:29
Dabei seit: Do Mär 10 2016, 17:56
Einträge: 28
Hier nochmal zwei Nahaufnahmen:

Scheint entweder:
A) ein AÜ (Anpassübertrager) oder:
B) ein Schreiberentzerrer zu sein. Oder vlt. sogar:
C) beides zusammen.

Kann jemand helfen?





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televox
Sa Jun 02 2018, 10:37
Dabei seit: Fr Jun 01 2018, 13:15
Einträge: 1
Den Teerkondensator solltest du auf jedenfall ersetzen. Entweder durch einen komplett neuen Kondensator oder in dem du den alten Kondensator neu befüllst. (sieht dann orginal aus)
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