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Foren > Musik, Tanz, Theater und Tonfilm > Tänze, Noten und Textblätter
Tanzplatten: Sichtweisen aus dem Jahr 1924 vor allem über Jazz
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
Da_Anda
Mo Jun 18 2018, 10:06 Druck Ansicht
Dabei seit: Fr Jan 06 2017, 19:24
Wohnort: Starnberger See
Einträge: 74
Servus beinand,
ich habe mir vor etwa einem Jahr das antiquarische Büchlein "Die Sprechmaschine - Ein technisch-ästhetischer Versuch" von Rudolf Lothar aus dem Jahr 1924 gekauft und neulich gelesen. Vor allem das letzte Kapitel "Tanzplatten", das sich ausführlich mit dem Jazz beschäftigt, hat es mir besonders angetan. Ich möchte es Euch nicht vorenthalten, habe das Kapitel daher gescannt und als pdf eingestellt. Viel Spaß bei der Lektüre.

tanzplatten-lr1.pdf
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gramofan
Mo Jun 18 2018, 12:08
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 882
Herzlichen Dank fürs einstellen. Hatte schon länger versucht das Büchlein einzusehen, aber vergeblich.
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Webseite
DGAG
Di Jun 19 2018, 22:18
Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 132
Das Buch von Rudolf Lothar suche ich auch. Einmal ist mir ein Widmungsexemplar durch die Lappen gegangen, das auf einem Flohmarkt in meiner Nähe angeboten wurde. Es steht jetzt in den USA. Eigentlich soll ich seit 7 Jahren eine Kopie davon bekommen. Hab's völlig vergessen. Muss mal wieder nachfragen.

Zum Thema des Kapitels im Buch: Jazz interessiert mich erst als man danach nicht mehr tanzen konnte.
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Da_Anda
Mi Jun 20 2018, 08:22
Dabei seit: Fr Jan 06 2017, 19:24
Wohnort: Starnberger See
Einträge: 74
gramofan schrieb ...

Herzlichen Dank fürs einstellen. Hatte schon länger versucht das Büchlein einzusehen, aber vergeblich.

Gern geschehen.
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Da_Anda
Mi Jun 20 2018, 08:26
Dabei seit: Fr Jan 06 2017, 19:24
Wohnort: Starnberger See
Einträge: 74
DGAG schrieb ...

Das Buch von Rudolf Lothar suche ich auch.

Wenn Du noch etwas Geduld hast, biete ich gerne an, das ganze Buch einzuscannen und Dir die Scans zuzumailen. Kann aber wie gesagt noch etwas dauern und es werden die einzelnen jpg-Datein sein. Zusammenbauen müsstest Du es selber.
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Da_Anda
Mi Jun 20 2018, 08:31
Dabei seit: Fr Jan 06 2017, 19:24
Wohnort: Starnberger See
Einträge: 74
DGAG schrieb ...

Zum Thema des Kapitels im Buch: Jazz interessiert mich erst als man danach nicht mehr tanzen konnte.

Mich im Prinzip auch, dennoch interessiert mich die Geschichte des Jazz. Interessant ist,dass man bereits 1924 der Meinung war, dass der Jazz von den Negern stamme, was ja nachweislich Quatsch ist.
Zur Erheiterung hier noch ein Zitat aus der Chicagoer Zeitschrift Vaudeville von Anfang 1917, welche schrieb, dass „die Jass Band (gemeint ist die Original Dixieland Jass Band, die die erst Jazzplatte eingespielt hat) wie ein Wirbelwind war und die wildeste Musik darbot, die man außerhalb eines Komanchen-Massakers gehört“ habe :-)
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berauscht
Mi Jun 20 2018, 10:00
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1306
Da_Anda schrieb ...

DGAG schrieb ...

Das Buch von Rudolf Lothar suche ich auch.

Wenn Du noch etwas Geduld hast, biete ich gerne an, das ganze Buch einzuscannen und Dir die Scans zuzumailen. Kann aber wie gesagt noch etwas dauern und es werden die einzelnen jpg-Datein sein. Zusammenbauen müsstest Du es selber.


Ist der Autor der Rudolf Lothar, geboren 1865 in Budapest, verstorben 1943 ebenda?
Falls dem so ist, kannst du das komplette Werk auch hier hochladen, da die Urheberrechte dann bereits seit 2014 erloschen sind.
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Da_Anda
Mi Jun 20 2018, 12:13
Dabei seit: Fr Jan 06 2017, 19:24
Wohnort: Starnberger See
Einträge: 74
berauscht schrieb ...

Ist der Autor der Rudolf Lothar, geboren 1865 in Budapest, verstorben 1943 ebenda?
Falls dem so ist, kannst du das komplette Werk auch hier hochladen, da die Urheberrechte dann bereits seit 2014 erloschen sind.

Ich habe jetzt etwas rechererchiert und glaube, dass es sich um einen anderen Rudolf Lothar als den von Dir angesprochenen handelt. Im Buch "Paradigmenbildung zwischen 1918 und 1968" herausgegeben von Wolf Gerhard Schmidt und Thorsten Valk wird auf Seite 197, viertletzte Zeile der Autor des besagten Büchleins zitiert und als Akustik-Ingenieur beschrieben.

Wovon hängt das Erlöschen der Urheberrechte ab? Vom Erscheinungsjahr, vom Todesjahr?

Aber sollte ich das Buch hier hochladen, dann würde ich mir die Arbeit machen und es nur als eine pdf-Datei abspeichern. Dann brauche ich aber deutlich mehr als die zur Verfügung stehenden 1MB pro Datei. Wäre das möglich?
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berauscht
Mi Jun 20 2018, 17:16
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1306
Es handelt sich beim Autor, wie meine Recherche ergeben hat, um den von mir genannt Rudolf Lothar. Du kannst dir die Arbeit sparen. Die Deutsche Nationalbibliothek hat das Buch schon digitalisiert.

Hier geht es zum Digitalisat: Die Sprechmaschine - Ein technisch-ästhetischer Versuch

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Da_Anda
Mi Jul 04 2018, 07:37
Dabei seit: Fr Jan 06 2017, 19:24
Wohnort: Starnberger See
Einträge: 74
berauscht schrieb ...

Es handelt sich beim Autor, wie meine Recherche ergeben hat, um den von mir genannt Rudolf Lothar.


Ich hab diesbezüglich die Deutsche Nationalbiblithek angemailt und folgende Antwort erhalten:

"vielen Dank für Ihre Anfrage.
Wie folgende Quelle belegt, handelt sich in der Tat um dieselbe Person.

https://www.jewishvirtuallibrary.org/lothar-rudolf

"LOTHAR, RUDOLF (Pseudonym von Rudolf Spitzer ; 1865-1943), österreichischer Dramatiker und Journalist. Lothar, gebürtiger Budapester, war Mitwirkender bei der Neuen Freien Presse in Wien . Er schrieb viele Dramen und Komödien, einige in Versen. Erotisch im Inhalt zeigen sie clevere psychologische Einsichten. Am beliebtesten waren Koenig Harlekin (1900), Casanovas Sohn (1920) und Der Werwolf (1921). Lothar schrieb auch Opern und das Libretto für D'Albert's Tiefland (1904). Sein historisches Werk, Das Wiener Burgtheater , wurde von 1899 bis 1934 in mehreren Auflagen erweitert. Seine Aufsätze zur Dramatik, zu denen Henrik Ibsen (1902) und Das deutsche Drama der Gegenwart (1905) gehören, vertreten die Auffassung, dass Drama angewandte Psychologie ist. Lothars Interesse an den Aufnahmetechniken inspirierte Die Sprechmaschine (1924) und seine Arbeit als Herausgeber des Jahrbuchs für Phonotechnik und Phonokunst (1925). Ein Reisebuch, Zwischendrei Welten (1926), enthält einen Bericht über seine Reise nach Palästina und ein Studium der jüdischen Kultur ..."

Mit freundlichen Grüßen der Titeldatenredaktion der Deutschen Nationalbibliothek
"
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DGAG
Mi Jul 04 2018, 10:47
Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 132
Herzlichen Dank, dass Du der Sache nachgegangen bist und die Identität des Autors ("Rudolf Spitzer") geklärt hast. Ich bin beeindruckt vor dessen Lebensleistung und werde das Buch jetzt mit anderen Augen lesen.
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