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Gerngross
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
bavariola
Mi Nov 28 2018, 00:13 Druck Ansicht
Dabei seit: Sa Jan 12 2013, 00:38
Einträge: 132
Gruess Gott allerseits,

"nicht gut, aber selten" - so lautete der Komentar eines Kollegen, als ich diese Platte vor ein paar Tagen in Fuerstenried in der Hand hielt. Er hatte recht.

Eine Schallplatte nur zu kaufen, weil das Etikett selten/schoen/alt... ist, kommt mir normalerweise nicht in den Sinn, es sei denn der Preis ist maessig. Diese Bedingungen waren erfuellt, und somit ist mein Bestand um eine weitere Platte gewachsen, die ich eigentlich nicht brauche:



Zur Aufnahmequalitaet: Extrem (!) bassarmes Klangbild, ansonsten sehr klar und uebersichtlich.

Zur Musik: Das grosse Jazz-Orchester ist weder gross, noch jazzig. Es ist eher ein Kammer-Orchester; das aufnahmetechnisch bedingte Klangbild unterstuetzt diesen Charakter. Lediglich beim letzten Titel auf der zweiten Seite kommt Leben in die Bude. Weder Orchester, noch Saenger kann ich klanglich irgendwie einordnen. Die in dem Potpourri verarbeiteten Titel (z.B. "Flieger. gruess mir die Sonne") lassen mich die Platte ins Jahr 1932 einordnen.

Zur Platte: Ich vermute, dass diese Schallplatte aus Oesterreich stammt, und ich meine, gewisse Parallelen zu Paloma zu erkennen - aber ich ergehe mich ungern in Spekulationen. Wer Genaueres weiss, ist herzlich eingaelden, meine Aussagen rechtzuruecken. Am Rande sei bemerkt, dass es keine Gravuren im Wachs gibt.

Zur Beachtung: Ich habe bisher darauf verzichtet, meine Bilddateien mit einem Wasserzeichen zu schuetzen, denn dadurch werden sie in aesthetischer Hinsicht unansehnlich bis unbrauchbar, und ich wuerde auch weiterhin gerne so verfahren. Umso mehr bitte ich die werten Leser/Nutzer, sollten sie beabsichtigen, meine Bilddateien weiterzuverwenden (gleichgueltig ob gewerblich oder nicht), zuvor mit mir Ruecksprache zu nehmen (e-mail siehe Profil), zumal ich, sollte ich erstmalig meine Arbeiten an anderer Stelle (Dissertation, Chronik, Fachbuch oder was auch immer) wiederfinden, augenblicklich die unschoene Wasserzeichen-Methode verwenden oder - was wahrscheinlicher ist - meine Arbeit konsequent ganz einstellen wuerde, und das ginge dann zu Lasten aller. Ich bitte um Verstaendnis und Beachtung. Herzlichen Dank!

Beste Gruesse an alle!
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Polyfar41
Mi Nov 28 2018, 08:07
Dabei seit: Fr Feb 24 2017, 11:27
Wohnort: Frankfurt am Main
Einträge: 22
Für Oesterreich, namentlich Wien, spricht auch die Tatsache, dass die A.Gerngross AG das grösste Warenhaus Wiens in der Mariahilfer Str.48/ Ecke Kirchengasse betrieb. Man kann deshalb annehmen, dass die Platten für den dortigen Verkauf hergestellt wurden.

Viele Grüße
Klaus
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Pinetop
Mi Nov 28 2018, 14:58
Dabei seit: Di Okt 23 2012, 14:04
Einträge: 66
Die Gerngross-Platten gab es meines Wissens nach in zwei Katalognummernkreisen:
die 5000er Serie übernahm deutsche Aufnahmen; und die 6000er Serie waren österreichische Orcheste
r (vorwiegend Adolf Pauscher und David Mathe).

Die vorliegende Platte dürfte von Mathe stammen und Kalliope-bzw. Edison Bell-Aufnahmen beinhalten und aus 1933 stammen. Mathe war um diese Zeit in Paris und hat dort aufgenommen.
Sollten die mx-Nummern zu erkennen sein, dürfte es sich um PR 1724 und 1725 handeln.

LG
Herbert
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