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Foren > Grammophone > Trichtergeräte
Phonographe MUSICA Nr. 1 G. Dutreih 1910
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
PONOPHON
Sa Feb 02 2019, 17:39 Druck Ansicht
Dabei seit: Sa Dez 12 2015, 17:45
Wohnort: Österreich
Einträge: 135
HERSTELLER: Georges Dutreih
MODELL: MUSICA Nr. 1
SERIENNUMMER: keine
JAHR: Um 1910
DAMALIGER PREIS: 62 Francs
GEHÄUSE: Eiche
PLATTENTELLER: 25 cm
TRICHTER: Modêle L.C. (Fleur) (Torsade)
MOTOR: Einfeder Laufwerk mit Stahlplatinen
SCHALLDOSE: Diaphragme Dutreih Deux Usages

INTERESSANTE DETAILS:
Der Trichter trägt eine Marke „Modêle L.C. Paris Déposé“, er wird bei Dutreih „Fleur“ genannt, bei Pathé heißt diese Trichterform „Torsade“. Fleur heiß bei Pathé der gewöhnliche Blumentrichter.
Die sehr schön gearbeitete Schalldose spielt in Aufrechter Position Seitenschrift Platten, dreht man sie ca. 45° nach rechts, kann man mit einem in einer eigenen Bohrung einsetzbaren Saphir Tiefenschrift Platten spielen. Die einzige Nadelschraube kann beide Nadelvarianten spannen. Für den Saphir muss sie ganz tief eingedreht werden.

Aufgrund der Beiträge vom 1.2.2019 zu Musica G.D. wurde ich angeregt meine Musica Nr. 1 Sprechmaschine vorzustellen. Laut Katalog von 1910 könnte es jedenfalls das Modell sein, obwohl es zusätzlich gedrechselte Pilaster an den Gehäuseecken trägt. Im Katalog gibt es kein Modell 2. Auf der nächsten Seite geht es gleich weiter mit Nr. 3 dieses Modell hat auch diese Pilaster, zusätzlich aber aufwändiger verzierte Profilleisten. Vielleicht handelt es sich bei meinem Gerät wirklich um das Modell 2.

















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alang
Sa Feb 02 2019, 18:35
Dabei seit: Di Jun 12 2012, 19:52
Wohnort: Delaware, USA
Einträge: 579
Schoenes Geraet! Besonders der Trichter ist wirklich aussergewoehnlich. Von den Bildern her scheint es tatsaechlich zwischen den Modellen 1 und 3 zu liegen, also No 2 ist gut moeglich. Scahde, dass bei den Katalogen die Aufloesung so grob ist, dass man (oder zumindest ich) keine Details herauslesen kann, welche diese Annahme unterstuetzen koennten. Glueckwunsch zu diesem ungewoehnlichen Grammophon und vielen Dank fuers Vorstellen. Im Hintergrund sieht man ja auch noch einige andere tolle Geraete. Ist das links ein Melba? Und das daneben in der Mitte sieht ja auch praechtig aus. Insgesamt eine tolle Sammlung ansprechend praesentiert.

Viele Gruesse
Andreas
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PONOPHON
Sa Feb 02 2019, 22:06
Dabei seit: Sa Dez 12 2015, 17:45
Wohnort: Österreich
Einträge: 135
Leider habe ich den Katalog nicht, sondern nur Bilder davon, die wirklich nicht hoch auflösend sind. Das mittlere Grammophon im Hintergrund habe ich unter - Grammophon-Chatulle „De Luxe III“ - hier schon einmal vorgestellt. Da hatte ich den schwarzen Trichter drauf, den ich jetzt am Melba habe. Zu dem Gerät suche ich immer noch nach einem passenden Trichter.

[ Bearbeitet Sa Feb 02 2019, 22:07 ]
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DGAG
So Feb 03 2019, 11:19
Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 239
Der wunderbare Trichter in Originalfassung hebt dieses Gerät hervor. Schade, dass die DGAG sowas nicht im Programm hatte. Man sieht an den Katalogabbildungen, dass ursprünglich eine Schalldose nur für das Abspielen von Tiefenschriftplatten montiert war. Dutreih hat ja solche eine Zeitlang unter eigenem Namen gepresst.

Eine Idee für den Trichter: "L. C. Paris depose" steht als Verlagsangabe auf französischen Bildpostkarten. Vielleicht war dieses Modell ja eine Sonderausführung welche von G. Dutreih im Auftrag produziert und über den Verlag verkauft wurde.
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PONOPHON
Mi Feb 06 2019, 19:02
Dabei seit: Sa Dez 12 2015, 17:45
Wohnort: Österreich
Einträge: 135
Man kann in der Katalogbeschreibung lesen, dass bei Reproducteur „a deux usages“ steht. Die Schalldose mit dem mein Gerät ausgeliefert wurde ist schon die Originale. Die Katalogbilder stammen vermutlich noch von einer früheren, oder zumindest anderen Originalausstattung.
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PONOPHON
Mi Feb 06 2019, 19:08
Dabei seit: Sa Dez 12 2015, 17:45
Wohnort: Österreich
Einträge: 135

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