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Foren > Phonographen > Geräte, Werbung und Schriftmaterial
Lioret / Graphophone Phonograph verm. 1899
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
-Juergen-
Fr Jan 22 2021, 21:28 Druck Ansicht
Dabei seit: Di Dez 25 2018, 08:26
Wohnort: Rhein-Main
Einträge: 131
HERSTELLER: Graphophone mit Lioretmodifikation
MODELL: Graphophone A bzw. Lioret BT?
SERIENNUMMER: 77974
JAHR: Graphophoneanteil vermutlich 1899
DAMALIGER PREIS: ?
GEHÃUSE: Eiche
TRICHTER: Aluminium Witchhad
MOTOR: 1 Feder
SCHALLDOSE: Aluminium
MANDREL/ Walze: Standardgröße

Um 1901 wurde die Produktpalette von Lioret um „Fremdfabrikate“ erweitert. Diese Geräte anderer Hersteller wurden entweder:
- lediglich mit der Plakette Lioret versehen
- mit anderen Gehäusen versehen
- oder auch technisch modifiziert.

Das hier vorgestellte Gerät ist ein Graphophone A das um ein Schwungrad ergänzt wurde. Interessanterweise bringt das Schwungrad neben dem optischen Effekt tatsächlich mehr Gleichlaufstabilität und kompensiert die Entspannprozesse der Feder.

Zum Aufsetzen des Deckels muss man das Schwungrad und die Bettini Type Schalldose (diese hier ist verm. von Pathe oder Graphophone gefertigt) abnehmen.
Den Trichter musste ich leider aufgrund des schlechten Fundzustandes neu lackieren.

Covid19 bedingt habe ich aktuell etwas Zeit mich meinem Hobby zu widmen und ich suche zu meinen Stücken nun Katalogauszüge, Patente oder Bilder von Exponaten die in Euren Regalen schlummern.
Schon mal vorab besten Dank für Euer Zutun.









[ Bearbeitet Mo Feb 08 2021, 19:12 ]
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Telraphon
Fr Jan 22 2021, 22:16
Dabei seit: Mo Apr 03 2017, 18:57
Einträge: 260
Ein faszinierendes und wirklich schönes Gerät!

Bezüglich des neu lackierten Trichters mit seiner (bitte entschuldige den Ausdruck) doch recht "störenden" Optik würde ich hier auf eine Patinierung des Lackes zurückgreifen.

Da man hier keine historische Lacksubstanz zerstören kann, würde ich wiefolgt vorgehen:
Den rot lackierten Teil per Hand mit Sand oder Staub abreiben (das schafft die Oberflächenspuren), anschließend mit Ballistol-Universalöl den roten Teil einstreichen und den Trichter im lackierten Bereich von innen heraus (sollte dort Originallack sein lieber von Außen) vorsichtig und kurz "abflammen", anschließend Staub über der abgeflammten Oberfläche verteilen, ein wenig mit einem Tuch verreiben (so setzt er sich in kleinsten ritzen, etc. ab) und dann das Öl wieder entfernen (geht mit dest. Wasser gut, da es eine Emulsion bildet).
Klingt erst einmal rabiat, schadet aber dem Material nicht und sieht danach dann doch besser aus als ein steriler, neu lackierter Trichter. Alternativ zu der Öl-Prozedur kann man Gebrauchsspuren auch mit Antikwachs simulieren.
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DGAG
Sa Jan 23 2021, 15:31

Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 535
Ungewöhnliches Modell, das eine selten gezeigte Variante von Henri Liorets Auseinandersetzung mit der Phonographentechnik zeigt. Dieses Exemplar wirft jedoch Fragen auf, die sich aus folgendem historischen Hintergrund ergeben:

Die Columbia Phonograph Company General, als europäische Vertriebsgesellschaft der American Graphophone Company, verkaufte ihre in den USA hergestellten Geräte seit Anfang 1897 in einem zentral gelegenen Geschäft in Paris. Graphophone kostete nur einen Bruchteil eines Lioretgraphen und zerstörte deshalb nach und nach Liorets Geschäftsgrundlage. Dieser musste zudem einsehen, dass er an der Standardwalze nicht vorbeikam, wobei er zunächst versuchte, Zelluloid als Walzenmaterial beizubehalten.

Ende 1899 stellte Lioret daher komplett um und verwendete die mechanischen Bauteile des 1898 eingeführten Graphophons Typ AT mit gekapseltem Doppelfedermotor für das neue Lioretgraph Modell Eureka, welches sowohl Zelluloid- als auch "Wachs"-Walzen abspielen konnte. Um den Hinweis auf den Konkurrenten zu beseitigen wurde das Typenschild auf der vernickelten Motorträgerplatte entfernt. Zur Stabilisierung der Umdrehungsgeschwindigkeit hatte es ein großes, sechsspeichiges Schwungrad. Anstatt eines Holzgehäuses erhielt das Modell Eureka vier vergoldete Tragsäulen auf einem massiven Brett aus Mahagoni. Es erschien erstmals im Jahr 1900 in Liorets Katalog.

Im Jahr 1901 folgte das Modell BT, ebenfalls unter Verwendung der mechanischen Teile des inzwischen schon in die Jahre gekommenen Graphophons Typ AT, ergänzt durch das vom Eureka bekannte Schwungrad. Das Modell BT hatte ein von Lioret entworfenes Gehäuse aus Walnuss, an dem er sein ovales Typenschild angebracht hatte.

Passt ein Graphophon Typ A von 1897 mit Eichengehäuse samt Graphophone-Aufkleber und Typenplatte der American Graphophone Co., aber Lioret-Schwungrad und -Typenschild in den historischen Zusammenhang? Jedenfalls nicht zur bekannten Modellgeschichte aus Liorets Produktion. Hast Du das Gerät mal Julien Anton vorgestellt? Vielleicht hat er eine gute Erklärung oder kennt sogar weitere Beispiele dieser Art.

Dieser Phonograph ist jedenfalls ein echter Hingucker über den man sich lange unterhalten kann. Deshalb finde ich die knallige Trichterfarbe auch gar nicht störend und würde mir diese Zusammenstellung gerne selbst jederzeit aufstellen.
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DGAG
Sa Jan 23 2021, 18:39

Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 535
Telraphon schrieb ...

Den rot lackierten Teil per Hand mit Sand oder Staub abreiben (das schafft die Oberflächenspuren), anschließend mit Ballistol-Universalöl den roten Teil einstreichen und den Trichter im lackierten Bereich von innen heraus (sollte dort Originallack sein lieber von Außen) vorsichtig und kurz "abflammen", anschließend Staub über der abgeflammten Oberfläche verteilen, ein wenig mit einem Tuch verreiben (so setzt er sich in kleinsten ritzen, etc. ab) und dann das Öl wieder entfernen (geht mit dest. Wasser gut, da es eine Emulsion bildet).
Klingt erst einmal rabiat, schadet aber dem Material nicht und sieht danach dann doch besser aus als ein steriler, neu lackierter Trichter. Alternativ zu der Öl-Prozedur kann man Gebrauchsspuren auch mit Antikwachs simulieren.

Das sind keine Methoden die natürlichen Gebrauch im Zeitraffer simulieren. Ich reibe meine Trichter im Alltag weder mit Sand ein, noch tränke ich sie in Öl oder flamme sie ab. Stattdessen werden sie regelmäßig mit einem weichen Tuch von Staub befreit, alles andere machen Licht und Luft. Wenn dann wirklich mal jemand gegen den Trichter läuft ist das natürlich auch Geschichte ... So ein Teil bleibt jedenfalls nicht sehr lange "steril".
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-Juergen-
Sa Jan 23 2021, 21:13
Dabei seit: Di Dez 25 2018, 08:26
Wohnort: Rhein-Main
Einträge: 131
Hallo Stephan, hallo Julian,

danke für Eure Kommentierung und den historischen Verlauf eines Teils der Firmengeschichte von Lioret und Graphophone.
@Stephan
In der Tat, kein „Klassiker“ der sich in den Katalogen findet. Als ich das Gerät vor einigen Jahren kaufte war ich auch skeptisch und habe auch mal das Schwungrad versucht auf einen „normalen AT“ aufzuschrauben um zu sehen ob das passen würde. Gleichfalls habe ich das Gehäuse unter der Plakette genau in Augenschein genommen.

Der Schelllack unter der Plakette ist passend zur Größe der Plakette vom Erhaltungszustand und Einfärbung abgesetzt. Will sagen die Plakette ist keine neuzeitliche Ergänzung und scheint stimmig. Das Schwungrad passt nicht auf einen anderen A oder AT, da der Gewindedurchmesser geringfügig kleiner ist. D. h. die Montage ist nicht ohne abdrehen der Mandrelachse und neu schneiden eines Gewindes möglich. Der Umbau scheint authentisch.
Mit verschiedenen Französischen Kollegen und auch Julien hatte ich dazu vor Jahren mal Kontakt. Die Vermutung ist, daß der Umbau aus der Zeit nach 1901/02 stammt als Zukauf und Modifikation günstiger waren als Eigenfertigung. Wirklich auflösen mit Referenzdokumentation konnten wir das bislang nicht. Das Gerät scheint authentisch aber nicht über Kataloge belegbar.
Von dem Le Charmeur bzw. dem Conquerer von Edouard Canneval sind auch Geräte bekannt die sowohl die Lioret Plakette als auch Canneval Bezeichnungen tragen. Gleichfalls sind vom Lioret C verschiedene Bauweisen bekannt aber nicht alle sind katalogkonform. Ich bin da mit meinem Papierlatein aktuell am Ende.

Viele Grüße

Jürgen
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Telraphon
Sa Jan 23 2021, 22:05
Dabei seit: Mo Apr 03 2017, 18:57
Einträge: 260
Das sind keine Methoden die natürlichen Gebrauch im Zeitraffer simulieren


Nun, es sind Methoden, die zumindest im Ergebnis langjährig entstandenen Gebrauchs- und Lagerspuren bei einem neuen Lack am ehesten nahekommen, und die vor Allem - da es sich ja nur um den neuen Lack und nicht das Material an sich handelt, das hier behandelt wird - völlig reversibel sind. Auf die natürliche Entstehung von über einen Zeitraum von 120 Jahren zusammenkommenden Gebrauchsspuren zu warten, ist ja letztlich doch nicht Zielführend, wenn man auf Selbige Wert legt - zumal ja der Rest des Gerätes auch weiter altert.

Wenn bei mir beispielsweise bei einem sonst hervorragend erhaltenen Wagen mit Vorkriegs-Werkslack ein Kotflügel so beschädigt ist, dass er repariert und anschließend natürlich neu lackiert werden muss, dann fahre ich ja auch nicht mit einem hochglanzlackierten, optisch perfekten Kotflügel an einem sonst originale erhaltenen Wagen im natürlich gealterten Erstlack durch die Gegend, sondern bin bemüht, das Teil dem Zustand der restlichen Anbauteile des Wagens möglichst perfekt anzupassen, und so das Gesamtbild als Original zu erhalten - das geht dann mit dem gezielten Einsatz von schwacher Hitze, Staub und Öl sehr gut. Anschließend wird das Teil dann wachsversiegelt und Poliert wie der Rest des Fahrzeuges. (Selbstverständlich ist aber eine Dokumentation der Reparatur in der Historie.)

Aber letztlich gilt auch hier wieder "jeder nach seiner Façon" - und ob mit oder ohne Alterungsspuren am Trichter bleibt es ein umwerfend schöner Phonograph.
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Merlin
So Jan 24 2021, 12:23
Dabei seit: Mi Jan 13 2021, 20:40
Wohnort: Forchtenberg
Einträge: 23
ja :-) ein super gerät ... ! anbeieinen auszug aus dem lioret katalog von 1900 ! gruß rolf



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Merlin
So Jan 24 2021, 12:35
Dabei seit: Mi Jan 13 2021, 20:40
Wohnort: Forchtenberg
Einträge: 23
anbei noch ein bild meiner "eureka" .... abgesehen vom gehäuse baugleich ..... gruß rolf

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Merlin
So Jan 24 2021, 12:53
Dabei seit: Mi Jan 13 2021, 20:40
Wohnort: Forchtenberg
Einträge: 23
anbei noch bilder von 2 weiteren "BT" sie scheinen sich im gehäuse zu unterscheiden. auch im lioretkatalog wird das gehäuuse des graphophone at verwendet. anbei eine kopie der seite von julien aus seinem buch in französisch :-) es gibt da auch ne englische übersetzung, die ich auf die schnelle nicht finde. auf jedne fall ein imposantes tolles gerät !

Inhalt, Bild oder Datei nur fuer angemeldete Mitglieder


[ Bearbeitet So Jan 24 2021, 17:30 ]
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-Juergen-
So Jan 24 2021, 17:23
Dabei seit: Di Dez 25 2018, 08:26
Wohnort: Rhein-Main
Einträge: 131
Hallo Rolf,

danke für Ergänzungen und Bilder.
Offensichtlich gibt es wesentlich mehr Gehäusevarianten als in den Katalogen abgebildet. Eigentlich nicht verwunderlich und auch für andere Hersteller wie z. B. APG Krefeld bekannt.
By the way, gratuliere zum Eureka! Ein wirklich sehr schönes Gerät.

Beste Grüße

Jürgen

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Telraphon
So Jan 24 2021, 19:16
Dabei seit: Mo Apr 03 2017, 18:57
Einträge: 260
Ich freue mich sehr, dass mit euch Beiden das Thema "Phonograph" so einen qualitativen Aufwind erfährt! Gern mehr davon, ich bin begeistert.
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DGAG
So Jan 24 2021, 19:38

Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 535
Merlin schrieb ...

anbei noch ein bild meiner "eureka" .... abgesehen vom gehäuse baugleich ..... gruß rolf



Einen Sammlertraum hast Du da! Auf den Säulen des Eureka sitzen aber die Bauteile des Columbia Typ AT von 1899. Jürgen hat ein von Lioret modifiziertes Columbia Typ A von 1897.

Wurde bei Deinem Eureka das Typenschild auf der Trägerplatte entfernt? Interessanterweise hat es Lioret hier nicht gestört, dass auf dem schwarzlackierten Gussteil ganz groß Graphophone aufgemalt ist. Ist die Beschriftung der Columbia-Schalldose durch eine Abdeckplatte nachträglich "französisiert" worden?
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DGAG
So Jan 24 2021, 20:05

Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 535
-Juergen- schrieb ...

@Stephan
In der Tat, kein „Klassiker“ der sich in den Katalogen findet. Als ich das Gerät vor einigen Jahren kaufte war ich auch skeptisch und habe auch mal das Schwungrad versucht auf einen „normalen AT“ aufzuschrauben um zu sehen ob das passen würde. Gleichfalls habe ich das Gehäuse unter der Plakette genau in Augenschein genommen.
...

Prima, dass Du der Sache auf den Grund gegangen bist und eine nachträgliche Modifikation für den Sammlermarkt so ziemlich ausschließen kannst. Es erscheint damit absolut plausibel, dass Lioret seine Werkstatt auch mit Nachrüstungen älterer Graphophone ausgelastet hat, die nicht bei ihm gekauft wurden. Das würde auch erklären warum er sein Firmenschild, anders als beim oben abgebildeten Lioret Modell BT, eher dezent auf der Rückseite angebracht hat.

Das Graphophone Modell A konnte man ja, anstatt mit nur einer, auch mit zwei offenen Antriebsfedern ausstatten. War das bei Deinem Gerät auch der Fall? Hat die Trägerplatte überhaupt noch ihre Nickelschicht? Sie wirkt so dunkel.

Wenn ich so nachdenke hätte ich vielleicht doch die Bettini/Columbia/Pathe-Wiedergabeeinheit weggelassen. Ein von Lioret modifiziertes Graphophone reicht doch eigentlich als Ausstellungsstück völlig aus. Der Bettini-Look verstärkt zwar zunächst den Wow-Faktor, lenkt aber, wie ich meine, vom Wesentlichen ab. Allzuoft wandern Teile im Bettini-Look, die es noch erstaunlich oft gibt, nachträglich auf die superseltenen Exoten, wie vergoldete, vernickelte oder blumenverzierte Phonographen mit Gehäusen aus Edelhölzern anstatt der Eichenkiste, oder solche mit besonders niedrigen Seriennummern.
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-Juergen-
So Jan 24 2021, 20:56
Dabei seit: Di Dez 25 2018, 08:26
Wohnort: Rhein-Main
Einträge: 131
Auf der Vorderseite ist der Graphophone Decal sowohl auf dem Gehäuse als auch auf dem Rahmen erhalten. Die Motorplatte hat gelitten ist etwas fleckig. Ich wollte die nicht komplett aufpolieren oder gar vernickeln lassen. Bislang war ich da nur mit Politur, Neverdull bzw. Schlämmkreide dran.
Die Motor hat nur eine Feder.
Bzgl. der Anbauteile war ich schon ein paarmal versucht die Schalldose und den Trichter auf ein anderes Gerät zu stecken, da ich mit dem optischen Eindruck selbst nicht ganz zufrieden bin. In der Regel bin ich da eher Purist.
In der Tat ist es wesentlich leichter diese Pathe/ Graphophone o. ä. Bettinitype Reproducer zu finden als technisch interessante Geräte. Der Klang ist allerdings schon besser, wenn die Bettintype Schalldose vom Winkel (Aufsatzposition nahezu horizontal) her zu dem Phonographen passt.

@ Kollegen, besten Dank. Mit Euren Posts habe ich in ein paar Tagen mehr Infos erhalten als ich in den letzten Jahren mit Mühe zusammenkratzen konnte



[ Bearbeitet So Jan 24 2021, 21:07 ]
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Merlin
Mo Jan 25 2021, 09:26
Dabei seit: Mi Jan 13 2021, 20:40
Wohnort: Forchtenberg
Einträge: 23
... anbei bild von hinten ... ja da hat herr lioret alles entfernt. ein detail bild des reproducers habe ich leider gerade nicht greifbar .... kann ich nachliefern :-)

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DGAG
Mo Jan 25 2021, 11:46

Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 535
Vielen Dank für die Ansicht von hinten. Die ist ganz selten abgebildet, denn jeder zeigt gerne die Schokoladenseite. Man kann auf der Abbildung gerade noch die vier kleinen Nieten erkennen, die das Typenschild ursprünglich auf der Trägerplatte fixierten.

Ebenfalls von vorne unsichtbar ist ein aufgeschraubtes, längliches Blech mit einer Bohrung, durch die ein Trichterkran geführt werden konnte, dessen Fuß in einer entsprechenden Bohrung in der hölzernen Bodenplatte steckte. Eine erstaunlich simple Lösung.

Der zugehörige Deckel, die Schließen sind gut zu erkennen, muss sehr hoch sein, da er den kompletten Mechanismus samt Schwungrad überwölbt und vor Staub schützt.
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