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Gloria GZ-Serie - Wo gepresst?
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LoopingLoui
Fr Apr 29 2022, 20:46 Druck Ansicht
"Moderator"

⇒ Mitglied seit ⇐: So Sep 26 2021, 19:14
Wohnort: Niedersachsen
Beiträge: 264
Die GZ-Serie bei Gloria ist hauptsächlich bekannt für eine Reihe von ausländischen Aufnahmen mit Tanzmusik.
Sie war in Deutschland regulär nie erhältlich, aber natürlich gab es auf den BI-Gloria auch ausländische Tanzmusik zu kaufen.

Beim vergleichen beider Label fällt auf, das die GZ ein völlig anderes und untypisches Schriftbild haben. Die deutschen Label nutzen in der Zeit eigentlich alle Serifen-Schrift Es stellt sich daher die Frage, ob sie eigentlich wirklich in Deutschland gepresst wurden.
Weiß jemand mehr?

GZ-Gloria sind besonders in den Niederlanden recht gängig und wurden dort bis in den Krieg hinein verkauft.

Mehr dazu: Link - Hier klicken





[ Bearbeitet Fr Apr 29 2022, 20:49 ]
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berauscht
Fr Apr 29 2022, 21:11
"Urgestein" Autor

⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 06 2010, 21:59
Beiträge: 1792
Wenn es keine Schutzzölle gab, die Inlandsproduktion billiger als den Import machten, wurden die Platten vermutlich bei Lindström in Deutschland gepresst.
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LoopingLoui
Sa Apr 30 2022, 19:21
"Moderator"

⇒ Mitglied seit ⇐: So Sep 26 2021, 19:14
Wohnort: Niedersachsen
Beiträge: 264
Das ist der bisherige Wissensstand, doch wieso sollte man in Deutschland plötzlich eine andere Schriftart verwenden, welche für kein anderes Label genutzt wurde? Auch nicht bei Brunswick, Odeon Swing und (Psyeudo-)Parlophone, welche alle hauptsächlich für den Export gedacht waren?
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berauscht
Sa Apr 30 2022, 20:45
"Urgestein" Autor

⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 06 2010, 21:59
Beiträge: 1792
Bei der Markteinführung, Anfang November 1931, hatte die Firma Technisch Bureau Bodifée in Deventer die Generalvertretung für Gloria in den Niederlanden. Die Firma hatte bereits seit ca. April 1930 die Generalvertretung der His Master's Voice.
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berauscht
Sa Apr 30 2022, 21:46
"Urgestein" Autor

⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 06 2010, 21:59
Beiträge: 1792
LoopingLoui schrieb ...

Das ist der bisherige Wissensstand, doch wieso sollte man in Deutschland plötzlich eine andere Schriftart verwenden, welche für kein anderes Label genutzt wurde? Auch nicht bei Brunswick, Odeon Swing und (Psyeudo-)Parlophone, welche alle hauptsächlich für den Export gedacht waren?

Wenn die Platten nicht bei Lindström gepresst wurden, dann wurden sie wohl von der EMI in England gepresst.
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Grammo-Klaus
Mo Mai 02 2022, 21:10
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Jan 27 2014, 11:46
Wohnort: Im sonnigen Westfalenland
Beiträge: 501
Nur so rein vom Label-Layout würde ich auch auf Großbritannien tippen. Mir sind bei UK-Labels auch immer die links vom Label-Loch ersichtlichen Infos, wie Matrizennummer und die Textinfo Speed 78 aufgefallen und eben unten auf 6-Uhr Stellung das quadratische Musik-Verlag & Copyright-Agency Logo. Ist aber nur ne Vermutung von mir.
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