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Phonograph Lioret No. 2, 2. Ausführung
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Autor Eintrag
-Juergen-
Di Dez 26 2023, 17:33 Druck Ansicht
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Dez 25 2018, 08:26
Wohnort: Rhein-Main
Beiträge: 236
HERSTELLER: Henri Lioret
MODELL: No. 2
SERIENNUMMER:
JAHR: Um 1898
DAMALIGER PREIS: 200 FF
GEHÃUSE: Messing zum Teil vernickelt
TRICHTER: Schwarz lackiertes Weißblech (Durchmesser ca. 27 cm x 44 cm in der Länge)
MOTOR: 1 Feder mit Windfahnenregler
SCHALLDOSE: 78 mm Lioretschalldose

In dem Rhein Main Gebiet ist es gerade wieder besonders grau. Die richtige Jahreszeit um mal ein paar Sachen aus dem Regal zu ziehen und Öl zu verteilen. Hier ein solcher Kandidat. Die Bilder zum Gerät sind verm. im Wesentlichen selbsterklärend. Der Lioret 2 ist einer der bekannteren von Lioret gefertigten bzw. vertriebenen Phonographen.

Es handelt sich um die zweite Bauform des Lioret 2. Bei der ersten Version sind die Speichen des Schwungrades anders geformt.

Die etwa 35,5 x 16,5 cm große Grundplatte ist mit rotem Samt bespannt und der Sockel verleiht dem Gerät ausreichend Stabilität um die Feder aufzuziehen. Die Unterseite der Platte ist mit Papier bespannt. Im Gegensatz zu der Ausführung mit Papierresonator ist diese Ausführung mit Trichter recht klangstark. Die Grundplatte konnte zusammen mit dem Trichter und der Schalldose auch wahlweise zusätzlich zu einem Lioret 2 mit Papierresonator für weitere 75 FF erworben werden.
















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PONOPHON
Do Dez 28 2023, 10:56
⇒ Mitglied seit ⇐: Sa Dez 12 2015, 17:45
Wohnort: Österreich
Beiträge: 281
Lieber Jürgen, ein bemerkenswert schöner Phonograph in sensationellem Zustand. Es ist eine Freude so etwas zu sehen, Vielen Dank fürs Zeigen!
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DGAG
Do Dez 28 2023, 15:22

⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Beiträge: 782
Der großartige Zustand begeistert mich ebenfalls. Vor allem Bodenplatte samt Trichter müssen über 100 Jahre lang, geschützt von Licht, Feuchte und Vandalismus, gut verpackt auf einem gutbürgerlichen Dachboden zugebracht haben.

Der rote Samt der Bodenplatte mag ein wenig pompös daherkommen, ich finde das Design jedoch großartig. Es war eben ein luxuriöser Gegenstand und "Conversation Piece" für den Salon, nicht nur ein schnödes Gebrauchsstück.
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