Foren
Foren > Grammophone > Diskussionskreis Grammophonmodelle > Trichtergeräte
Maestrophone Nr. 3 Paillard S.A.
Moderatoren:SchellackFreak, berauscht, GrammophonTeam, Charleston1966, DGAG, Der_Designer, LoopingLoui
Autor Eintrag
Fehlmann1960
Mo Dez 29 2025, 10:19 Druck Ansicht
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Dez 19 2013, 15:39
Wohnort: CH- 4492 Tecknau
Beiträge: 477
HERSTELLER: Paillard S.A. St. Croix, VD, Schweiz
MODELL: Maestrophone Nr. 3 / Code: "Tannhäuser"
SERIENNUMMER:
JAHR: ca. 1910-1915
DAMALIGER PREIS: ?
GEHÄUSE: 40x40cm,Nussbaum poliert mit gedrechselten Eckteilen und geschnitzten Leisten
PLATTENTELLER: Eisenguss DM 27cm mit Filzauflage, unten markiert mit «Clus 270» (Stahlwerk Klus, Oensingen, CH)
TRICHTER: Messingblech , Länge: ca. 58cm / DM: ca. 45cm
MOTOR: Paillard 2-Federdosen, spielt 2 Platten von 25cm
SCHALLDOSE: Glimmermembrane, Maestrophone Maestoso von Paillard S.A.

INTERESSANTE DETAILS:
Gewicht: ca. 9.5kg
Motor ist nur mit Paillard-Logo, aber nicht mit Schriftzug gemarkt.
Modellnummer ist auf Bodenplatte mit grosser Nr.3 gestempelt.
Das Grammophonmodell habe ich im Netz bis jetzt nicht gefunden. Nur in verschiedenen Katalogen auf der Seite Link - Hier klicken. Diese Kataloge sind jedoch ohne Jahresbezeichnungen.
Plattentellerfilz ist mit neuem Filz von mir ersetzt worden. Alter Filz war durchlöchert und zerfetzt.
Tonarm, Kurbel und Trichterbogen waren mit grauer Farbe gespritzt. Die Farbe habe ich entfernt.
Schalldose gereinigt und neue Dichtungen.
Motor gereinigt von altem Fett und neu gefettet und geölt.
Gehäuse nur mit Möbelpolitur gereinigt und poliert.
Trichter mit Hausmittel (1Teil Putzessig, 1Teil Mehl, 1Teil Salz) gereinigt.












Nach oben
DGAG
Di Dez 30 2025, 12:52

⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Beiträge: 773
Das polierte Holzgehäuse ist wirklich sehr schön. Halte es von Sonnenlicht fern, denn Nussbaum ist sehr lichtempfindlich. Prima, dass dieses Grammophon mit "Tannhäuser" auch einen klangvollen Namen hat.

Der verzierte Messingtrichter passt sehr gut dazu, allerdings würde ich vor der Anwendung von mechanisch und chemisch aggressiv wirkenden Hausmitteln warnen, auch wenn sie schneller wirken. Die Trichteroberfläche sieht auf dem Foto ziemlich stumpf aus. Wesentlich zeit- und arbeitsaufwendiger war meine Bearbeitung dieses Trichters mit Polierwatte. Aber die Mühe hat sich gelohnt: Link - Hier klicken
Nach oben
Fehlmann1960
Mo Jan 05 2026, 19:19
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Dez 19 2013, 15:39
Wohnort: CH- 4492 Tecknau
Beiträge: 477
Muss dir Recht geben Stephan, den Trichter habe ich von Schmutz befreit und das Ergebnis war stumpfes Blech. Ich habe den Trichter jetzt noch überarbeitet, resp. poliert. Da diese Art von Trichter "Blumentrichter" viele Fälze hat, erreicht man nicht so ein tolles Resultat wie bei deinem "Hexenhuttrichter".


Nach oben
DGAG
Mi Jan 07 2026, 21:50

⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Beiträge: 773
Das ist ein sehr schönes Ergebnis geworden. Der Trichter funkelt ja richtig. Klar waren die Falze und vor allem auch die geprägten pflanzlichen Ornamente eine echte Herausforderung.

Du und Deine Nachkommen dürfen jetzt aber nur noch mit dem Staubwedel dran, denn das Aufpolieren der von der Säure und dem Schleifmittel stumpfen Oberfläche hat Messing gekostet. Zuerst verliert man die feinen Spuren von Herstellung und Gebrauch, bei wiederholtem Polieren beginnt der plastische Dekor dann immer flauer zu werden.
Nach oben
 

Forum:     Nach oben

Über Uns

Wir sind mehr als ein Forum! Als eingetragener Verein arbeiten wir an der Beständigkeit unserer Leidenschaft.

Über uns

Wir suchen Dich!

Du schreibst Artikel, möchtest im Forum als Moderator aktiv werden? Dir liegt Social Media. Bewahre Wissen! Wir warten auf dich.

Schreib uns

Tipps

Einsteiger-Ratschläge für optimale Nutzung und wichtige Aspekte beim Grammophon und Schellackplatten-Kauf.

Zu den Informationen