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Woher habt ihr Geräte/Plattenkataloge?
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Grammophon-Mini
So Jan 25 2026, 12:43 Druck Ansicht
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jan 18 2026, 14:55
Wohnort: Ettlingen
Beiträge: 103
Ich selbst besitze leider !keinen einzigen! Katalog oder Werbeanzeigen der gleichen. Ich habe zwar auf eBay schon einige DG Kataloge Mitte Ende der
20er gesehen, aber die sind maßlos überteuert. Auf Flohmärkten habe ich leider auch noch kein Glück gehabt. Woher habt ihr denn eure Kataloge?
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LoopingLoui
So Jan 25 2026, 16:07
"Moderator"

⇒ Mitglied seit ⇐: So Sep 26 2021, 19:14
Wohnort: Altkreis Bersenbrück
Beiträge: 931
LoopingLoui schrieb ...

Bis auf meinen allerersten Electrola Nachtrag (in einer Einkaufstasche) habe ich auch noch nie Schriftmaterial dieser Art auf einem Flohmarkt gefunden. Es ist also insgesamt nicht ganz leicht, aber zumeist fand ich Konvolute auf ebay/Kleinazeigen z.B beiliegend bei Platten oder Geräten und oftmals bei anderen Sammlern, wobei diese meist nur Tauschen wollen. Ich sammle übrigens keine Schallplattenkataloge, sondern nur Gerätekataloge, Neuerscheinungslisten und alles andere an Papieren und Heftchen was dazwischen fällt. Die Kataloge bei eBay sind daher auch nicht sonderlich interessant für mich.
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somberrecords
So Feb 01 2026, 14:05
⇒ Mitglied seit ⇐: Fr Mai 01 2020, 14:40
Wohnort: Emden
Beiträge: 59
Hallo erst einmal und herzlich willkommen hier!

Plattenkataloge habe ich auch erst recht spät bekommen. Der erste Grammophonkatalog, den ich bekommen habe, lag in einem vergessenen Standgerät auf einem Dachboden. Über die Jahrzehnte sind ein paar weitere dazugekommen, wenn ich günstig (also unter 100 Euro) einen bekommen konnte. Fündig geworden bin ich ausschließlich auf ebay oder im Online-Antiquariat.
Die Kataloge zu Wahnsinnspreisen auf ebay habe ich auch gesehen.
Ich war von den meisten Katalogen eher enttäuscht, weil oft keine Tanzmusikaufnahmen enthalten waren. Offenbar bildeten Tagesschlager und Tanzmusik auch nur einen kleinen Teil des Repertoirs der Zeit vor 1945. Für dich als Klassik-Liebhaber sollte das ja kein besonderes Problem sein.
Ich würde mir aber stark überlegen, zu welchem Zweck ich den Katalog haben möchte oder ob das Geld nicht besser in Platten angelegt wäre!

Viele Grüße!
Günther

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Grammophon-Mini
So Feb 01 2026, 14:17
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jan 18 2026, 14:55
Wohnort: Ettlingen
Beiträge: 103
Ja natürlich das investiere ich lieber in Platten, naja mich interessiert nur oft von wann die Platten sind besonders bei der DG da kann ich das meistens nicht einschätzen, da ich das Matrizensystem nicht ganz checke. Gut aber ab 1927 gibt’s ja diesen Copyright im Wachs. Mir fällt bei der DG die Datierung von Platten zwischen 1918-1927 etwas schwer.
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somberrecords
Mo Feb 02 2026, 18:09
⇒ Mitglied seit ⇐: Fr Mai 01 2020, 14:40
Wohnort: Emden
Beiträge: 59
Grammophon-Mini schrieb ...

Ja natürlich das investiere ich lieber in Platten, naja mich interessiert nur oft von wann die Platten sind besonders bei der DG da kann ich das meistens nicht einschätzen, da ich das Matrizensystem nicht ganz checke. Gut aber ab 1927 gibt’s ja diesen Copyright im Wachs. Mir fällt bei der DG die Datierung von Platten zwischen 1918-1927 etwas schwer.


Okay! Das ist richtig! Das Nummernsystem der DG ist etwas kompliziert, aber dazu solltest du Quellen im Internet (oder hier) finden. In einem Katalog sind ja die Aufnahmen mehrerer Jahre, wenn nicht Jahrzehnte enthalten. Daraus kann man kaum Rückschlüsse ziehen, wann welche Aufnahme entstanden ist. Am Aufschlussreichsten sind noch die monatlichen Neuerscheinungshefte.
Mich persönlich interessieren natürlich auch die Aufnahme- und Herstellungsdaten und bin da lange dran gescheitert. Versuche es mal bei musiktiteldb.de, da sind Listen für alle möglichen Plattenfirmen verfügbar und da kann man auch Matrizen vergleichen, wenn die eigene Platte noch nicht dabei ist.
Labelkunde ist natürlich noch ein weiterer Aspekt: Aufnahmedatum ist ja nicht gleich Herstellungsjahr. Da die Etiketten sich ständig mehr oder weniger veränderten, kann man daran das Pressdatum eingrenzen, wenn man sich dann irgendwann auskennt. So habe ich bei mir festgestellt, dass eine meiner wunderbaren Caruso-Platten (Electrola) statt 1925 tatsächlich erst 1953 hergestellt worden ist! Allerdings wurden Etiketten auch als größerer Posten auf Vorrat hergestellt und jahrelang für Nachpressungen verwendet. So habe ich eine Polydor mit Label von 1935 mit einem Lizenz-Aufkleber von 1947. Also wann ist die Platte produziert worden? Unmöglich zu sagen.

Viele Grüße und nur Mut!

Günther
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DGAG
Di Feb 03 2026, 13:49

⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Beiträge: 782
Grammophon-Mini schrieb ...

Mir fällt bei der DG die Datierung von Platten zwischen 1918-1927 etwas schwer.

Bei Aufnahmen, die nach der Trennung von der Gramophone Co. entstanden sind, helfen Kataloge tatsächlich ganz gut weiter. Zum einen, wann die jeweilige Platte erstmals aufgetaucht im Katalog ist (das Aufnahmedatum lag ja zumindest einige Wochen zurück), zum anderen, wie lange sie dort verblieb.

Auktionsplattformen, Antiquariate und andere Sammler sind bei mir die Quelle für Kataloge. Gerade bei den frühen Ausgaben lassen sich Lücken nur schwer schließen. Hier ist eine unvollständige Übersicht über DGAG-Kataloge: Link - Hier klicken
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