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Identifizierung, Hilfe
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Autor Eintrag
grammophon_112
Mi Feb 04 2026, 08:02 Druck Ansicht
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Feb 03 2026, 08:42
Wohnort: Lüdenscheid
Beiträge: 25
Guten Hallo,
Ich brauche mal Identifizierung Hilfe von meinem Grammophon.



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berauscht
Mi Feb 04 2026, 10:22
"Urgestein" Autor

⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 06 2010, 21:59
Beiträge: 2057
Vermutlich ein einfaches No-Name-Gerät aus der Zeit 1925 - 1928
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grammophon_112
Mi Feb 04 2026, 16:41
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Feb 03 2026, 08:42
Wohnort: Lüdenscheid
Beiträge: 25
Na wenn das ein no Name Gerät ist, dann brauch ich ja auch keine Kopfschmerzen haben, dass wenn ich das eh komplett überhole, daß dann auch in Klavierlack weiß “angepinselt“ wird.
Ich habe Chat GPT mal gebeten ein entsprechendes Bild zu erstellen.
Was sagt ihr?


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berauscht
Mi Feb 04 2026, 18:16
"Urgestein" Autor

⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 06 2010, 21:59
Beiträge: 2057
grammophon_112 schrieb ...

Was sagt ihr?

It's only original once
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gramofan
Mi Feb 04 2026, 19:14
⇒ Mitglied seit ⇐: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Beiträge: 1202
grammophon_112 schrieb ...

Was sagt ihr?


In weiß sieh'ts einfach nicht authentisch aus (und irgendwie kitschig, aber das empfindet ja jeder anders).
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grammophon_112
So Feb 08 2026, 12:46
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Feb 03 2026, 08:42
Wohnort: Lüdenscheid
Beiträge: 25
So ich hab mal die Unterseite geöffnet und das



Vorgefunden
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berauscht
So Feb 08 2026, 13:40
"Urgestein" Autor

⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 06 2010, 21:59
Beiträge: 2057
grammophon_112 schrieb ...

So ich hab mal die Unterseite geöffnet und das Vorgefunden

Hattest du etwas anderes erwartet?
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grammophon_112
So Feb 08 2026, 15:21
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Feb 03 2026, 08:42
Wohnort: Lüdenscheid
Beiträge: 25
berauscht schrieb ...

grammophon_112 schrieb ...

So ich hab mal die Unterseite geöffnet und das Vorgefunden

Hattest du etwas anderes erwartet?



Tatsächlich nicht! Allerdings hab ich Motorprobleme gefunden :(







Die Bremsscheibe scheint aus Zink zu sein und sie ist total krumm und brüchig!

Gibt es da noch Ersatz oder ist eine Neubau „Nachbau“ nötig ?
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gramofan
So Feb 08 2026, 15:55
⇒ Mitglied seit ⇐: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Beiträge: 1202
Man kann natürlich nie ausschließen, dass noch jemand ein passendes Teil rumliegen hat. Am schnellsten kommt man wahrscheinlich ans Ziel, wenn man ein entsprechendes Teil auf der Drehmaschine aus Messing nachfertigt.
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Rundfunkonkel
So Feb 08 2026, 17:13
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Beiträge: 1141
Deswegen wird so etwas oft auch restauriert und nur ab und zu mal benutzt, weil zum Teil eine Menge Arbeit, Suche und Geld drinsteckt, damit ein - seltenes oder massenweise produziertes - Gerät wieder spielt. Hinzu kommt, dass eine Platte nach 50 x abspielen vom "Neuzustand" auf "verschlissen" runter ist bei den schweren mechanischen Tonarmen. Die Besiter damals haben ihre Geräte sicherlich nicht täglich stundenlang benutzt, wenn man die oft beim Gerät befundenen ca. 50 Platten in Betracht zieht (und bedenkt, wieviel eine einzige Platte in Relation zur Kaufkraft bzw. Einkommen bedeutete). Da waren die immer leichter werdenden Tonabnehmer bzw. Tonarme (bis hin zum Kristalltonabnehmer Anfang der 1930er Jahre) eine guter Schutz für den Erhalt der Platten eines Besitzers. Hinzuzufügen wäre noch, dass Nachkriegsplatten grundsätzlich nicht mehr fürs Grammophon geeignet sind. Natürlich lassen diese sich noch mechanisch abtasten, aber dann sind sie noch schneller hinüber (und alle Platten verlieren auch für einen späteren Verkauf massiv an Wert, wenn sie runter sind).
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grammophon_112
So Feb 08 2026, 18:38
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Feb 03 2026, 08:42
Wohnort: Lüdenscheid
Beiträge: 25
gramofan schrieb ...

Man kann natürlich nie ausschließen, dass noch jemand ein passendes Teil rumliegen hat. Am schnellsten kommt man wahrscheinlich ans Ziel, wenn man ein entsprechendes Teil auf der Drehmaschine aus Messing nachfertigt.


Dankeschön dann werde ich die Bremsscheibe besser nachbauen!
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grammophon_112
Mo Feb 09 2026, 06:51
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Feb 03 2026, 08:42
Wohnort: Lüdenscheid
Beiträge: 25
So ich hab mal die Unterseite geöffnet und das



Vorgefunden
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grammophon_112
Mo Feb 09 2026, 14:45
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Feb 03 2026, 08:42
Wohnort: Lüdenscheid
Beiträge: 25
Rundfunkonkel schrieb ...

Deswegen wird so etwas oft auch restauriert und nur ab und zu mal benutzt, weil zum Teil eine Menge Arbeit, Suche und Geld drinsteckt, damit ein - seltenes oder massenweise produziertes - Gerät wieder spielt. Hinzu kommt, dass eine Platte nach 50 x abspielen vom "Neuzustand" auf "verschlissen" runter ist bei den schweren mechanischen Tonarmen. Die Besiter damals haben ihre Geräte sicherlich nicht täglich stundenlang benutzt, wenn man die oft beim Gerät befundenen ca. 50 Platten in Betracht zieht (und bedenkt, wieviel eine einzige Platte in Relation zur Kaufkraft bzw. Einkommen bedeutete). Da waren die immer leichter werdenden Tonabnehmer bzw. Tonarme (bis hin zum Kristalltonabnehmer Anfang der 1930er Jahre) eine guter Schutz für den Erhalt der Platten eines Besitzers. Hinzuzufügen wäre noch, dass Nachkriegsplatten grundsätzlich nicht mehr fürs Grammophon geeignet sind. Natürlich lassen diese sich noch mechanisch abtasten, aber dann sind sie noch schneller hinüber (und alle Platten verlieren auch für einen späteren Verkauf massiv an Wert, wenn sie runter sind).

Dann fragen wir mal gleich weiter,
ich kenn mich zwar mit Vinyl Schallplatten aus aber nicht mit Schellack Schallplatten!

Was wäre den eine plattenschonende Alternative?
Sowas mit Stahl Nadel oder lieber noch moderner?




[ Bearbeitet Mo Feb 09 2026, 14:47 ]
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Rundfunkonkel
Mo Feb 09 2026, 15:29
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Beiträge: 1141
Oha, ein Dual 260. So ein Chassis liegt hier auch noch herum .

"Besser" ist immer relativ. Ja, definitiv besser, aber... wegen Stahlnadel bleibt das Problem, dass der "Drehmeissel-Effekt" am Ende der Platte auch hier bestehen bleibt - neben dem immer noch recht hohen Auflagegewicht. Es gab mal dafür Stahlnadeln mit Saphirspitze, die das noch etwas verbessert. Als das Forum entstand, habe ich meine Platten damals auch mal ab und zu mit verschiedenen Plattenspielern dieser Zeit abgespielt. Ich möchte ja niemandem die Freude an den tollen Geräten nehmen, nur den Blick darauf schärfen, was mit den Platten passiert. Am schonendsten sind halt "moderne" Laufwerke mit Leichttonabnehmer. Dazu zähle ich bei Schellackplatten aber auch die frühen Nachkriegs-Plattenspieler mit Kristall- oder Keramiksystemen. Diese liegen bei etwa 5 bis 12 p (Pond, oder Gramm) Auflagekraft bzw. -gewicht. Allerdings sind oft die Systeme kaputt, und man müsste sie instandsetzen lassen (oder einen Nachbau kaufen). Daher sind übliche Plattenspieler mit Magnetsystem und passender Nadel meist der einfachere Weg. Die passende Entzerrung wäre die nächste Hürde, die hier aber zu weit führt in diesem Thema.

Wäre Dein Dual nicht auch eine Vorstellung im Forum wert?

grammophon_112 schrieb ...

Rundfunkonkel schrieb ...

Deswegen wird so etwas oft auch restauriert und nur ab und zu mal benutzt, weil zum Teil eine Menge Arbeit, Suche und Geld drinsteckt, damit ein - seltenes oder massenweise produziertes - Gerät wieder spielt. Hinzu kommt, dass eine Platte nach 50 x abspielen vom "Neuzustand" auf "verschlissen" runter ist bei den schweren mechanischen Tonarmen. Die Besiter damals haben ihre Geräte sicherlich nicht täglich stundenlang benutzt, wenn man die oft beim Gerät befundenen ca. 50 Platten in Betracht zieht (und bedenkt, wieviel eine einzige Platte in Relation zur Kaufkraft bzw. Einkommen bedeutete). Da waren die immer leichter werdenden Tonabnehmer bzw. Tonarme (bis hin zum Kristalltonabnehmer Anfang der 1930er Jahre) eine guter Schutz für den Erhalt der Platten eines Besitzers. Hinzuzufügen wäre noch, dass Nachkriegsplatten grundsätzlich nicht mehr fürs Grammophon geeignet sind. Natürlich lassen diese sich noch mechanisch abtasten, aber dann sind sie noch schneller hinüber (und alle Platten verlieren auch für einen späteren Verkauf massiv an Wert, wenn sie runter sind).

Dann fragen wir mal gleich weiter,
ich kenn mich zwar mit Vinyl Schallplatten aus aber nicht mit Schellack Schallplatten!

Was wäre den eine plattenschonende Alternative?
Sowas mit Stahl Nadel oder lieber noch moderner?




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