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Walter Stawitz Grammophon Identifizierung, Hilfe
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grammophon_112
Sa Feb 14 2026, 12:57
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Feb 03 2026, 08:42
Wohnort: Lüdenscheid
Beiträge: 42
Rundfunkonkel schrieb ...

Das ist eine gute Frage. Vielleicht ist dort in der Rubrik die passende Kategorie dafür:

Foren > Elektrisches Grammophon und anderes > Elektro Schalldosen, Tonabnehmer und Plattenspieler

Für (spätere) Leser des Forums wäre es sicher hilfreich, wenn dieser Thread hier den Namen des Gerätes beinhalten würde.

grammophon_112 schrieb ...

Rundfunkonkel schrieb ...


Wäre Dein Dual nicht auch eine Vorstellung im Forum wert?


Ja das wäre er bestimmt und das mach ich auch gerne noch!

Die Frage stellt sich mir nur wo gehört das rein ? Ist ja quasi kein Grammophon mehr sondern ein Plattenspieler oder?!?





Also da wir ja keinen genauen Namen haben für das Grammophon heißt der Beitrag jetzt einfach Walter Stawitz wie es auf dem Aufkleber des Grammophon zu lesen ist.

Ps. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. ( damit meine ich mich selber) Der Dual hat jetzt seinen eigenen Beitrag
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Grammo
Sa Feb 14 2026, 15:05
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Nov 23 2015, 21:53
Wohnort: Hannover
Beiträge: 77
[/quote1770644349]
Dann fragen wir mal gleich weiter,
ich kenn mich zwar mit Vinyl Schallplatten aus aber nicht mit Schellack Schallplatten!

Was wäre den eine plattenschonende Alternative?
Sowas mit Stahl Nadel oder lieber noch moderner?





Den Dual 260 hatte ich auch mal gehabt, leider hat er ein ähnlich hohes Auflagegewicht wie ein normales Grammophon (ca. 80-100g). Alternativ aus dieser Zeit gäbe es noch die Perpetuum Ebner "Bärentatze" mit 40g Auflagegewicht, also etwas plattenschonender und auch optisch etwas authentischer.

Generell halte ich vom Abspielen guterhaltener Schellackplatten mit Stahlnadeln und hohem Auflagegewicht gar nichts. Sind die Platten bereits deutlich abgenutzt mit tielen Kratzern oder Sprüngen, so daß man einen Saphir ruinieren würde, sind sie jedoch ideal.

Deshalb halte ich ausschließlich für diesen Zweck einige Schrottplatten her, auf denen ja durchaus gute Musiktitel sein können. Ich muß mir dann keine Gedanken um Abrieb mehr machen und bekomme kein schlechtes Gewissen, da die Platten ja nicht mehr hergestellt werden.

Die guten Platten höre ich überwiegend auf einem Philips-Kofferplattenspieler mit dem "Hühnerknochen"-Tonarm und dem System AG 3016. Das Auflagegewicht ist ca. 10g und der Saphirträger ist tatsächlich schon in alle Richtungen freischwingend beweglich, wie bei modernen Stereosystemen. Der Sound ist erstaunlich gut und die Optik des Gerätes wirkt immer noch ein bischen zeityppisch und altmodisch.

Selbst bei den sehr empfindlichen Schellackplatten aus den 50er Jahren konnte ich damit noch keine grauen Rillen feststellen.

Link - Hier klicken

Natürlich wären auch diese ganzen Nostalgiegeräte mit Holzgehäuse und Einfachplattenspieler, die seit den späten 80ern bis heute verkauft werden, gut geeignet. Nur muß man sich dann irgendwoher die passende Schellacknadel für Normalrillen, die nicht mitgeliefert wird, besorgen. Das einfache Plastikchassis läuft allerdings recht laut und rappellig bei 78 UpM.

Auf sehr empfindlichen, audiophilen Geräten für die es auch das passende Zubehör für Schellackplatten gibt, hört man leider sehr deutlich die ganzen Störgeräusche (z. B. Rauschen sehr überbetont ) so daß das auch nicht so richtig Spaß macht.

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Charleston1966
Sa Feb 14 2026, 15:28
Moderator

⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Nov 12 2012, 11:19
Wohnort: Im Schwabenländle
Beiträge: 428
[quote]
Rundfunkonkel schrieb ...

(…) Hinzuzufügen wäre noch, dass Nachkriegsplatten grundsätzlich nicht mehr fürs Grammophon geeignet sind. Natürlich lassen diese sich noch mechanisch abtasten, aber dann sind sie noch schneller hinüber (und alle Platten verlieren auch für einen späteren Verkauf massiv an Wert, wenn sie runter sind).

Sofern diese Platten denn seit 1958 je einen Wert besaßen Ein abspielen ist also in meinen Augen nicht so tragisch

Selbst wenn für uns diese Platten einen geringen Wert haben so sind künftige Sammler einmal froh daß gut erhaltene Platten nicht mit unpassenden Geräten totgeschrabbelt wurden und damit zerstört und erst recht wertlos sind.
Gruß Karlheinz
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Rundfunkonkel
Mi Feb 18 2026, 01:05
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Beiträge: 1170
Grammo schrieb ...

Den Dual 260 hatte ich auch mal gehabt, leider hat er ein ähnlich hohes Auflagegewicht wie ein normales Grammophon (ca. 80-100g). Alternativ aus dieser Zeit gäbe es noch die Perpetuum Ebner "Bärentatze" mit 40g Auflagegewicht, also etwas plattenschonender und auch optisch etwas authentischer.

Generell halte ich vom Abspielen guterhaltener Schellackplatten mit Stahlnadeln und hohem Auflagegewicht gar nichts. Sind die Platten bereits deutlich abgenutzt mit tielen Kratzern oder Sprüngen, so daß man einen Saphir ruinieren würde, sind sie jedoch ideal.

Deshalb halte ich ausschließlich für diesen Zweck einige Schrottplatten her, auf denen ja durchaus gute Musiktitel sein können. Ich muß mir dann keine Gedanken um Abrieb mehr machen und bekomme kein schlechtes Gewissen, da die Platten ja nicht mehr hergestellt werden.

Die guten Platten höre ich überwiegend auf einem Philips-Kofferplattenspieler mit dem "Hühnerknochen"-Tonarm und dem System AG 3016. Das Auflagegewicht ist ca. 10g und der Saphirträger ist tatsächlich schon in alle Richtungen freischwingend beweglich, wie bei modernen Stereosystemen. Der Sound ist erstaunlich gut und die Optik des Gerätes wirkt immer noch ein bischen zeityppisch und altmodisch.

Selbst bei den sehr empfindlichen Schellackplatten aus den 50er Jahren konnte ich damit noch keine grauen Rillen feststellen.

Link - Hier klicken

Natürlich wären auch diese ganzen Nostalgiegeräte mit Holzgehäuse und Einfachplattenspieler, die seit den späten 80ern bis heute verkauft werden, gut geeignet. Nur muß man sich dann irgendwoher die passende Schellacknadel für Normalrillen, die nicht mitgeliefert wird, besorgen. Das einfache Plastikchassis läuft allerdings recht laut und rappellig bei 78 UpM.

Auf sehr empfindlichen, audiophilen Geräten für die es auch das passende Zubehör für Schellackplatten gibt, hört man leider sehr deutlich die ganzen Störgeräusche (z. B. Rauschen sehr überbetont ) so daß das auch nicht so richtig Spaß macht.


Gegenüber einer rein mechanischen Schalldose hat so ein historisches "Moving Iron" System zumindest den Vorteil, dass die Nadel weniger Masse anzutreiben hat - und damit die Rillenflanke geschont wird. Man sieht es ja auch ein wenig an dem geringeren Verschleiß an der Stahlnadel am Ende der Platte.

Fraglich ist, ob ein leichteres System mit schwerem Anker schlimmer ist, als ein etwas schwereres System mit leichtgängigem Anker. Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich meine im Dual 260 (und auch im Dual 1000) ist die Lagerung in dünnen Stahlfederstäbchen anstelle von Gummi gemacht. Nur das obere Ende des Ankers wird durch recht wenig Gummi bedämpft.

Im professionellen Bereich gab es den Telefunken R 5 Tonabnehmer, der benötigte auch etwa 70 Pond. Und war für das Abspielen von geschnittenen Schallfolien geeignet.
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grammophon_112
Fr Apr 24 2026, 08:32
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Feb 03 2026, 08:42
Wohnort: Lüdenscheid
Beiträge: 42
Kurzes Update zum Grammophon:

Bremsscheibe ist neu gebaut worden nach dem Zusammenbau des Motors ist beim testeten allerdings die Feder gerissen jetzt muss ich eine neue Feder besorgen und dann kann endlich alles zusammen geschraubt werden in der Hoffnung dass es dann komplett funktioniert!
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