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HMV 163 mit exotischer Herkunft und offenen Fragen???
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Marv93
Fr Feb 06 2026, 10:13 Druck Ansicht
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Einen schönen guten Morgen in die Sammler-Runde!

Ich bin Marvin, 32 Jahre alt und neu hier
Seit ca. 17 Jahren sammle ich Vinyl- und Schellackplatten und irgendwann kam dann auch das erste (Koffer)Grammophon hinzu.
Das war vor ca. 9 Jahren ein HMV 101 (Front-Wind)
Nun aber zum eigentlichen Punkt...

Seit letztem Samstag darf ich mich als stolzer Besitzer eines 163er Modell glücklich schätzen.
Der Zustand ist nicht der beste, aber bei dem Preis musste ich einfach zuschlagen und die 250km pro Strecke fahren.

Das Gerät wurde von der Vorbesitzerin und Ihrem Mann, aus Pakistan nach Deutschland gebracht, als diese nach Jahren wieder zurück in die Heimat gezogen sind.
Das Gerät soll aus Indien stammen und ursprünglich einem Kolonialherren gehört haben.

Besonderheiten die ich bisher feststellen konnte im Vergleich zu anderen Modellen:

-hier wurde noch das alte HMV Logo verwendet im Deckel

-die Info "Close Lid whilst playing" ist nicht vorhanden

-ein Typenschild unter dem Alt-Nadel-Behälter gibt es nicht. Stattdessen sind wirre Daten unter dem Plattenteller ins Holz eingeritzt/gestanzt.

-die Schalldose scheint etwas zusammengebastelt zu sein. Die Rückseite ist original die einer 5a.
Die Membran ist aber die einer 5b.
Der vordere Teil sieht fast aus wie der einer Columbia Schalldose, sieht aber nicht unfachmännisch zurecht gebogen aus.
Die Schalldose scheint mir gesamt aber eher verchromt als vernickelt (im Gegensatz zum Tonarm und restlichen Teilen).

-das Holz kann ich nicht wirklich identifizieren. Es ist keine Eiche, sieht aber auch nicht aus wie Mahaghoni?
Ist es Teak?


Die Baustellen am Gerät:

-das komplette untere Gestell fehlt

-der Stoff muss noch gereinigt werden

-einige Ecke vom Holz sind auf der Rückseite auch rausgebrochen

-die Kurbel ist abgebrochen

-die automatische Bremse fehlt

-ein Großteil scheint mal mit einem merkwürdige dunklen Lack überlackiert worden zu sein

Ansonsten sind natürlich die üblichen Wartungs-Reparaturen noch zu machen.
Motor zerlegen, säubern und neu schmieren.
Das Gehäuse irgendwie aufbereiten...

Die Schalldose habe ich so gut es geht bereits überholt.
Neue Papp-Dichtungen zurecht geschnitten und eingesetzt.
Die Membran gereinigt. Löcher in der Membran unter der Lupenbrille gekittet, usw.

Nun ist aber Euer professionelles Schwarmwissen gefragt:

Kann jemand das Holz, die Herkunft und vielleicht auch noch die Einritzungen unterm Plattenteller identifizieren?

Hat vielleicht jemand eine Idee wo ich die automatische Bremse herbekommen könnte?

Lieben Dank schonmal und beste Grüße
Marvin



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Marv93
Fr Feb 06 2026, 10:26
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Marv93
Fr Feb 06 2026, 10:30
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Marv93
Fr Feb 06 2026, 10:33
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Calle
Fr Feb 06 2026, 14:41
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Wohnort: Emmerich am Rhein
Beiträge: 297
Ist definitiv aus Indien… Teak-holz (also sehr schwer), Schalldose auch Original, nur halt “indisches Design” ;-)
Es fehlen leider nur die Beine.
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Marv93
Fr Feb 06 2026, 15:36
⇒ Mitglied seit ⇐: So Feb 01 2026, 17:50
Beiträge: 5
Danke für die Antwort, das freut mich wirklich ????
Ich konnte tatsächlich nirgendwo ein 163 in Teak im Netz finden zum vergleichen.
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