Foren
Foren > Grammophone > Diskussionskreis Grammophonmodelle > Koffergeräte und Spielzeuggrammophon
Columbia 175 un-portable
Moderatoren:SchellackFreak, berauscht, GrammophonTeam, Charleston1966, DGAG, Der_Designer, LoopingLoui
Autor Eintrag
Bruno1902
Fr Feb 06 2026, 19:26 Druck Ansicht
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Sep 02 2025, 12:28
Wohnort: Niederrhein
Beiträge: 26
HERSTELLER: Columbia USA
MODELL: No. 175
SERIENNUMMER:
JAHR:
DAMALIGER PREIS:
GEHÄUSE:
PLATTENTELLER:
TRICHTER:
MOTOR: elektrisch, 110 V
SCHALLDOSE: Columbia No. 15 (?)

INTERESSANTE DETAILS: elektrischer Motor


Dieses Gerät bekam ich per Post aus Frankreich. Hoch und heilig wurde mir versprochen es ausreichend zu Polstern.

Leider hat der Verkäufer, wie erwartet, etwas anderes unter guter Polsterung verstanden als ich.
Der Motor und Tonarm ist abgerissen und lagen Lose im Koffer. Leider fehlt von dem Sprengring, der den Plattenteller hält, bis heute jede Spur.
Den Elektromotor hat ein netter Herr vom Radiomuseum in Dormagen überholt und gleich auch noch einen antiquarischen Trafo mitgeliefert. Für diesen suche ich bis jetzt noch vergeblich einen noch fähigen Tischler, der mir ein Hokzgehäuse drumherum baut. Wenn jemand Ideen hat, bitte gern!

Wie zu sehen ist, ist es in einem ziemlich abgerockten Zustand, den ich leider auch nicht mehr großartig verbessern kann, lediglich den Griff konnte ich aufhübschen, in dem ich ihn neu bezogen habe. Für mich war es dennoch interessant, da ich schon immer ein 113a haben wollte und der 175er zumindest optisch ähnlich ist. Den Elektromotor weiss ich von meinem Electrola schon zu schätzen, unterstützt er doch meine Faulheit. Endlich nicht mehr kurbeln ????

Als erstes fiel mir der Stempel auf dem Plattenteller auf. Da dachte ich noch, guck an, dem hat das Gerät also mal gehört. Als ich es dann aber zerlegte habe ich die Stempel an allen möglichen Stellen gefunden, sogar im Deckel an den Seiten, wo das Plattenfach angeschraubt ist. Es scheint, als hätte der Ingenör die elektrische Einrichtung geprüft.

Interessant bei dem Motor ist, das er keinen Schalter im eigentlichen Sinne hat. Der Motor muss quasi angeworfen werden in dem man ihn in Drehung versetzt und dann Kontakt gibt.

Eine Hörprobe gibt's hier

Link - Hier klicken




























[ Bearbeitet Sa Feb 07 2026, 09:06 ]
Nach oben
LoopingLoui
Do Feb 12 2026, 20:20
"Moderator"

⇒ Mitglied seit ⇐: So Sep 26 2021, 19:14
Wohnort: Altkreis Bersenbrück
Beiträge: 943
Kurioser amerikanischer Koffer - Glückwunsch! Diese Koffer sind ja ohnehin so schwer dass man sie nur zuhaus, daher
Nahe einer Stromquelle betreibt. :)
Der Stempel beweist wohl, dass der Koffer schon zeitgenössisch nach Europa kam.
Nach oben
Webseite
Bruno1902
Do Feb 12 2026, 20:48
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Sep 02 2025, 12:28
Wohnort: Niederrhein
Beiträge: 26
Ja, denke ich auch. Und anhand dessen, daß kein Kurbelloch vorhanden ist war das wohl von Anfang an ein elektrisches. Was mich wundert ist, daß es keine Nadeldose hat. Aber auch das wird dem Heimgebrauch geschuldet sein.
Nach oben
 

Forum:     Nach oben

Über Uns

Wir sind mehr als ein Forum! Als eingetragener Verein arbeiten wir an der Beständigkeit unserer Leidenschaft.

Über uns

Wir suchen Dich!

Du schreibst Artikel, möchtest im Forum als Moderator aktiv werden? Dir liegt Social Media. Bewahre Wissen! Wir warten auf dich.

Schreib uns

Tipps

Einsteiger-Ratschläge für optimale Nutzung und wichtige Aspekte beim Grammophon und Schellackplatten-Kauf.

Zu den Informationen