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Dual 260 W in selbstgebauten Gehäuse
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grammophon_112
Sa Feb 14 2026, 08:04 Druck Ansicht
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Feb 03 2026, 08:42
Wohnort: Lüdenscheid
Beiträge: 40
Ich stelle euch hier meinen Dual 260 W Plattenspieler vor.
-Dual
-Typ: 260 W
-Baujahr: 1951 (vermutlich)
-Funktion: Einfachspieler
-Tonabnehmer + Nadel: Stahl - Nadel
-Drehzahlen: 78 UPM







Der ursprüngliche Erbauer des Gehäuses ist mir leider nicht bekannt!


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grammophon_112
Di Feb 17 2026, 08:24
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Feb 03 2026, 08:42
Wohnort: Lüdenscheid
Beiträge: 40
Guten Morgen liebe Grammophon Gemeinde!

Also mein Dual brummt etwas hat einer eine Idee ?
Er bekommt definitiv noch ein Cinch Kabel. Vielleicht erledigt sich ja das Problem dann schon.
Allerdings vermisse auch grundsätzlich das Masse Kabel was am Verstärker angeschraubt wird.
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Rundfunkonkel
Mi Feb 18 2026, 01:31
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Beiträge: 1163
Wie ist denn das ganze verdrahtet am Tonarm? Oft haben so alte Systeme keine großartige Abschirmung, die Signalspannung ist, wenn alles in Ordnung ist, schon ziemlich hoch. Ich habe bisher noch nie nachgemessen, aber 0,5 V oder mehr könnten es schon sein. Wenn das brummt: ist das Signal sehr leise? System in Odnung? Hast Du mal umgepolt? Hört das Brummen auf, wenn Du den Netzstecker ziehst? Brummt es nur, wenn der Motor läuft? Ist die Motorisolation noch in Ordnung? Hat das Teil eine Netzleitung mit oder ohne funktionierendem Schutzleiter? Ist die Signalmasse getrennt vom Chassis, oder ist beides verbunden?

Sind da noch alte Entstörkondensatoren am Motor vorhanden? Wechselstrom Motor oder Allstrom?





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grammophon_112
Mi Feb 18 2026, 22:02
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Feb 03 2026, 08:42
Wohnort: Lüdenscheid
Beiträge: 40
Rundfunkonkel schrieb ...

Wie ist denn das ganze verdrahtet am Tonarm? Oft haben so alte Systeme keine großartige Abschirmung, die Signalspannung ist, wenn alles in Ordnung ist, schon ziemlich hoch. Ich habe bisher noch nie nachgemessen, aber 0,5 V oder mehr könnten es schon sein. Wenn das brummt: ist das Signal sehr leise? System in Odnung? Hast Du mal umgepolt? Hört das Brummen auf, wenn Du den Netzstecker ziehst? Brummt es nur, wenn der Motor läuft? Ist die Motorisolation noch in Ordnung? Hat das Teil eine Netzleitung mit oder ohne funktionierendem Schutzleiter? Ist die Signalmasse getrennt vom Chassis, oder ist beides verbunden?

Sind da noch alte Entstörkondensatoren am Motor vorhanden? Wechselstrom Motor oder Allstrom?








Also fangen wir mal einfach an der ist ein Wechselstromer,

Das neue Kabel hat kaum Änderungen gebracht!

Gemessen hab ich nicht also noch nicht !

Netzstecker raus keine Änderung das wundert mich aber auch nicht weil der Strom tatsächlich nur den Motor antreibt!
Und das Audio Signal nicht betroffen ist.
Ich vermute das hat was mit dem poti am Plattenspieler zu tun weil damit lässt sich das Brummen auch lauter und leiser drehen, ab und zu erwischt man eine Position wo es fast garnicht brummt.

Was mich interessiert ist wie schaffe ich die Masse Leitung ? Die Verdrahtung verstehe ich leider noch nicht so ganz.

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Grammo
Do Feb 19 2026, 10:19
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Nov 23 2015, 21:53
Wohnort: Hannover
Beiträge: 73
Das Poti zur Signalstärkeanpassung an den Verstärker kannst Du ja erst einmal ganz überbrücken. Z.B. mit einem Kabel mit Krokodilklemmen um das als Fehler auszuschließen. Das sich die Lautstärke des Brummens damit verändern läßt ist normal.

Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber unten am Tonarm kommt sicher ein dreiadriges Kabel raus. Die Masse ist beim Dual 260 auf jeden Fall vorhanden. Wie oder ob sie überhaupt nach dem Umbau weitergeführt wurde läßt sich dann nachvollziehen.

Bei meinem Dual 260 war hinten am Gehäuse ein Kabel (noch original) mit drei Bananensteckern dran. Einer hatte ein Loch bzw. eine waagerechte Durchführung die einen Kontakt herstellt. So konnte man testen, welche beiden Stecker man zusammenstecken muß, damit es nicht brummt oder ob man die Masse überhaupt braucht.

[ Bearbeitet Do Feb 19 2026, 10:28 ]
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Rundfunkonkel
Do Feb 19 2026, 18:03
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Beiträge: 1163
Ach, das ist immer so schwierig mit Helfen - weil man nie weiß, ob erst nur Grundlagenhinweise nötig sind, oder man ohne diese etwas weitergeben kann.

Ist ein (funktionsfähiges!) Multimeter vorhanden, ohne Wackelkontakte, mit verlässlichen Messwerten? Dann würde ich erst mal den Widerstand vom Tonabnehmer messen. Und ob ein Anschluss gegen das Gehäuse auch einen Widerstand anzeigt.

Außen, zwischen den beiden Buchsen, welche Werte kann man da messen? Ändert sich der Wert gleichmäßig, wenn man das Poti dreht? Bei einem Poti is ein Zeigerinstrument oft nützlicher, weil Kontaktprobleme dann am zuckenden Zeiger zu sehen sind. Aber ein digitales tut es auch, obwohl die Wiederholraten der Anzeige schnelle Änderungen teils unsichtbar machen.

Die Idee mit dem Netzstecker beruht auf der Idee einer Übertragung der Netzspannung durch Motorschluss auf die Audioanschlüsse (daher die Frage nach Schutzerde), bzw. auch Brummeinstreuung. Es gibt diesen Tonabnehmer übrigens auch mit zusätzlicher Spule, damit vorhandenes Brummen vom Motor aufgehoben wird.

Zeige uns doch mal bitte Bilder vom unten, wie das verdrahtet ist.



[ Bearbeitet Fr Feb 20 2026, 02:06 ]
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grammophon_112
Fr Feb 20 2026, 08:04
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Feb 03 2026, 08:42
Wohnort: Lüdenscheid
Beiträge: 40
Guten Morgen,
Vielleicht habe ich den Fehler schon gefunden!





Die Verdrahtung ist etwas schwindlig :(


Rot die Signal Leitung hängt nur an einer Litze und die Masse na ja ;(

Außerdem ist da ein Draht in der Mitte angebracht worden wo die Masse Leitung auch drum geschleift ist.

Hat einer einen Anschlussplan ?? Oder einen Stromlaufplan ? Vom Tonarm?

Alles in allem glaube ich das muss nur ordentlich verdrahtet werden das könnte das Brummen sich vielleicht auch erledigen.
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Rundfunkonkel
Fr Feb 20 2026, 23:34
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Beiträge: 1163
Entschuldigung, aber da erkennt man doch nichts - wenn wir helfen sollen, wäre eine Aufnahme mit "allem" drauf nicht verkehrt. Hier errätsle ich bloß den Leim und das Pressholz.

[ Bearbeitet Fr Feb 20 2026, 23:39 ]
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