Foren
Foren > Grammophone > Schalldosen > Nadeln
Nadelkunde eine Nadelliege Angelegenheit
Moderatoren:SchellackFreak, berauscht, GrammophonTeam, Charleston1966, DGAG, Der_Designer, LoopingLoui
Autor Eintrag
grammophon_112
So Feb 15 2026, 16:30 Druck Ansicht
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Feb 03 2026, 08:42
Wohnort: Lüdenscheid
Beiträge: 40
Hallo zusammen ich hab mich zwar mit der Nadelabteilung etwas beschäftigt aber das nur etwas!
Zu meinen Grammophonen hab ich auch jede menge Nadeln dazu bekommen.
1: Kristall leise
2: Herold mittellaut
3: Marschall laut
4: Marschall sehr laut
5: Marschall (grün) Lautstärke unbekannt
6: Marschall (rot) Lautstärke unbekannt
7: Fürsten Lautstärke unbekannt
8: Norica Pick-up Lautstärke unbekannt
Ich vermute das die für einen Plattenspieler sind ?
9: Supraphon Nadeldose leer
10: Nadeldose aus meinem Koffergrammophon
11: Pfeilspitze Nadel unbekannt
12: Nadel links rotes Ende
13: Nadel rechts rot und gewölbt 12 & 13 beide in Dose 2
14: war in Schalldose ist gebraucht
Ich würde mich freuen wenn jemand was dazu sagen könnte!




































Nach jeder Plattenseite neue Nadel!
Nach oben
gramofan
So Feb 15 2026, 18:18
⇒ Mitglied seit ⇐: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Beiträge: 1209
Glückwunsch zu den Dosen. Das ist doch schon mal ein schöner Einstieg zu einer Nadeldosensammlung. Bei der Verwendung der Nadeln wäre ich allerdings vorsichtig. Meine Erfahrung ist, dass Nadeln in Dosen überwiegend gebraucht sind und damit zerfräst man sich die Platten. Wenn Du gute Augen hast und die Mühe nicht scheust kannst Du jede Nadel einzeln unter einer hellen Lampe nachsehen. Da verrät sich eine abgespielte Nadel beim Drehen zwischen den Fingern durch einen kleinen Lichtblitz an der Spitze. Eine starke Lupe tut's natürlich auch ist aber mühsamer.
Du vermutest richtig, dass die Pick-up-Nadeln für einen el. Tonabnehmer gedacht sind. Sie sind i.d.R. länger als die Nadeln für akustische Schalldosen

[ Bearbeitet So Feb 15 2026, 18:25 ]
Nach oben
berauscht
So Feb 15 2026, 18:45
"Urgestein" Autor

⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 06 2010, 21:59
Beiträge: 2064
gramofan schrieb ...

Bei der Verwendung der Nadeln wäre ich allerdings vorsichtig.

Auch ungebrauchte alte Nadeln sind oft unbrauchbar, da die Oberfläche der Nadeln schon oxidiert ist.
Nach oben
grammophon_112
So Feb 15 2026, 19:01
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Feb 03 2026, 08:42
Wohnort: Lüdenscheid
Beiträge: 40
gramofan schrieb ...

Glückwunsch zu den Dosen. Das ist doch schon mal ein schöner Einstieg zu einer Nadeldosensammlung. Bei der Verwendung der Nadeln wäre ich allerdings vorsichtig. Meine Erfahrung ist, dass Nadeln in Dosen überwiegend gebraucht sind und damit zerfräst man sich die Platten. Wenn Du gute Augen hast und die Mühe nicht scheust kannst Du jede Nadel einzeln unter einer hellen Lampe nachsehen. Da verrät sich eine abgespielte Nadel beim Drehen zwischen den Fingern durch einen kleinen Lichtblitz an der Spitze. Eine starke Lupe tut's natürlich auch ist aber mühsamer.
Du vermutest richtig, dass die Pick-up-Nadeln für einen el. Tonabnehmer gedacht sind. Sie sind i.d.R. länger als die Nadeln für akustische Schalldosen


Prima also erstmal alles richtig gemach!

Also die pick up Nadeln dann für meinen Dual 260

Gute Augen hab ich nicht wirklich aber ich scheue die Mühe nicht die Nadeln einzeln zu prüfen!

Es kann natürlich auch nur subjektives Empfinden sein aber ich habe das Gefühl wenn ich eine neue Nadel auf den Fingernagel lege stockt sie also sie gleitet nicht bei benutzen Nadeln allerdings schon! Spinn ich oder ist da was dran ?
Nach oben
Rundfunkonkel
So Feb 15 2026, 19:32
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Beiträge: 1163
Wenn Du mal eine neue und eine benutzte Nadel mit der Spitze über die Fläche des Fingernagels ziehst, wirst Du einen Unterschied merken - die neue kratzt nicht. Per Lupe oder Mikroskop ist indes deutlich besser - und es schont die Fingernägel .


grammophon_112 schrieb ...

gramofan schrieb ...

Glückwunsch zu den Dosen. Das ist doch schon mal ein schöner Einstieg zu einer Nadeldosensammlung. Bei der Verwendung der Nadeln wäre ich allerdings vorsichtig. Meine Erfahrung ist, dass Nadeln in Dosen überwiegend gebraucht sind und damit zerfräst man sich die Platten. Wenn Du gute Augen hast und die Mühe nicht scheust kannst Du jede Nadel einzeln unter einer hellen Lampe nachsehen. Da verrät sich eine abgespielte Nadel beim Drehen zwischen den Fingern durch einen kleinen Lichtblitz an der Spitze. Eine starke Lupe tut's natürlich auch ist aber mühsamer.
Du vermutest richtig, dass die Pick-up-Nadeln für einen el. Tonabnehmer gedacht sind. Sie sind i.d.R. länger als die Nadeln für akustische Schalldosen


Prima also erstmal alles richtig gemach!

Also die pick up Nadeln dann für meinen Dual 260

Gute Augen hab ich nicht wirklich aber ich scheue die Mühe nicht die Nadeln einzeln zu prüfen!

Es kann natürlich auch nur subjektives Empfinden sein aber ich habe das Gefühl wenn ich eine neue Nadel auf den Fingernagel lege stockt sie also sie gleitet nicht bei benutzen Nadeln allerdings schon! Spinn ich oder ist da was dran ?

Nach oben
Grammo
So Feb 15 2026, 20:45
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Nov 23 2015, 21:53
Wohnort: Hannover
Beiträge: 73
Die roten Nadeln sind Dauernadeln für 10 Plattenseiten und für die ersten Plattenwechsler mit PickUp-System gedacht. Z.B. dem Perpetuum Ebner PW10 (40g).
Für das normale Grammophon machen diese Nadeln nicht wirklich Sinn, weil sie für das hohe Auflagegewicht (150g) einfach zu hart sind und man dann auch nicht genau weiß, wann sie wirklich runter sind.

Es kann durchaus sein, daß sie als technische Neuheit auch bereits früher verkauft wurden, was aber keine gute Idee war. Genauso wie die für Platten richtig gefährlichen Dauernadeln aus Glas, die es kurze Zeit gab.

Eine abgenutzte Stahlnadel kann man mit bloßem Auge oder einer Lupe eigentlich recht sicher erkennen, wenn man schräg daraufguckt und beim Drehen eine ovale Spiegelfläche entdeckt.
Nach oben
DGAG
So Feb 15 2026, 22:01

⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Beiträge: 807
Ich freue mich immer, wenn in den Dosen noch originale Nadeln sind. Die sind aber nur zum Sammeln und Betrachten, nicht zum Benutzen. Ich verwende stattdessen neue Medium-Nadeln, welche von mir einzeln unter dem Mikroskop geprüft werden.
Nach oben
Bruno1902
Mo Feb 16 2026, 22:18
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Sep 02 2025, 12:28
Wohnort: Niederrhein
Beiträge: 26

Also die pick up Nadeln dann für meinen Dual

Würde ich nicht machen. Für meinen Pickup nehme ich feine oder extra feine burmese colour Nadeln oder auch Bambusnadeln, die gehen jedoch nur mit einem Adapter. Ist m.E. Plattenschonender als die plattenkiller Dauernadeln
Nach oben
grammophon_112
Mo Feb 16 2026, 23:08
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Feb 03 2026, 08:42
Wohnort: Lüdenscheid
Beiträge: 40
Also die Pick-up Nadeln spielen die Platte rein elektrisch ab man hört fast nichts von der Nadel selber im Gegensatz zu normalen Nadeln, die den Ton auch analog übertragen

Und auch bei dem Dual eine Plattenseite eine Nadel ich bin sicher die können mehr, aber das will ich den Platten nicht zumuten
Nach oben
 

Forum:     Nach oben

Über Uns

Wir sind mehr als ein Forum! Als eingetragener Verein arbeiten wir an der Beständigkeit unserer Leidenschaft.

Über uns

Wir suchen Dich!

Du schreibst Artikel, möchtest im Forum als Moderator aktiv werden? Dir liegt Social Media. Bewahre Wissen! Wir warten auf dich.

Schreib uns

Tipps

Einsteiger-Ratschläge für optimale Nutzung und wichtige Aspekte beim Grammophon und Schellackplatten-Kauf.

Zu den Informationen