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Deutsche Grammophon AG Monarch Junior (1904-1905)
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Michi
So Jul 26 2026, 16:23
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jan 09 2022, 15:14
Wohnort: Burscheid
Beiträge: 19
Hier die anderen Fotos.





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DGAG
So Jul 26 2026, 19:43

⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Beiträge: 823
Michi schrieb ...

Hallo an Alle, ich glaube die Antwort auf die Frage warum mein Trichter so grau aussieht,wie korrodiert. Zuerst dachte ich das er mal schwarz lackiert war und die Farbe ergraut war, Quatsch die Oberfläche ist ja rau. Die ganze Woche stand die wahrscheinliche Antwort neben mir auf dem Tisch, eine alte Marklin Dampflok,selbe Farbe genauso rau. Heute gab ich bei KI ein in DGAG Trichtergrammophon auch schwarz lackierte Trichter und Halter hatte.. Antwort ja sehr viele ,da sie billiger waren ,als die aus Messing und jetzt kommt es. Einige wurden auch chemisch brünett,d.h. eine chemische Flüssigkeit wurde aufgetragen und alles wurde schwarz,aber raus nicht wie Lack. Nach so vielen Jahren werden manche Brünierungen grau,wie bei meiner Dampflok. Werde noch genauer hinschauen um nicht zu zerstören.

Lass Dich nicht auf die falsche Fährte locken. Das Gehäuse der alten Lok von Märklin besteht aus (lackiertem) Zinkdruckguss.

Ja, Messingtrichter kosteten mehr, aber D.G.A.G.-Grammophone waren damals auch die teuersten auf dem deutschen Markt. Der Trichter Deines Grammophons war weder brüniert noch schwarz lackiert. Hier ist der Katalogeintrag von 1905. Verbaut war der 48 cm [lange] Messingtrichter T.A.O.:



Zum Nachweis: Suche Dir einfach eine kleine Stelle und poliere die Korrosion mit einem feinem Schleifleinen vorsichtig weg. Darunter sollte goldenes Messing zum Vorschein kommen. Wenn das Metall rötlich ist, würde es auf einen Kupfertrichter hinweisen, wie er zwar nicht in Deutschland, aber teilweise in Frankreich verbaut wurde.

Es gab später auch lackierte Trichter bei der D.G.A.G., so genannte Blumentrichter. Die sahen aber ganz anders aus.
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DGAG
So Jul 26 2026, 20:03

⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Beiträge: 823
Michi schrieb ...

Hier noch ein paar Fotos. Die chemische Flüssigkeit wird auf das Metall aufgesprüht. Die Trichterhalterung hat mein Restaurator schon das beste herausgeholt, den brünierten Teil muss ich,lt Internet mit WD 40 reinigen und einem speziellen Wachs einreiben und damit gegen feuchte Hände versiegeln
Bin gespannt!!



Auf dem von Korrosion befreiten Trichterhalter aus Stahlguss kann man noch Reste der Vernickelung erkennen. Man könnte ihn zur Not so lassen. Oder zum Mattvernickeln bringen, dann müsste allerdings der Tonarm abgebaut werden.

Der Tonarm ist nicht brüniert. Er besteht aus vernickeltem Messing. Am besten mit Polierwatte (Nevr Dull) polieren. Unter der Korrosion sieht die Oberfläche dann so aus, wie auf dem Bild, d.h. man sieht das goldene Messing mehr oder weniger durch die dünne, silbrige Vernickelung durchscheinen. Wenn man beim Polieren vorsichtig ist, lässt sich die noch vorhandene Vernickelung retten:


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Michi
Mo Jul 27 2026, 10:59
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jan 09 2022, 15:14
Wohnort: Burscheid
Beiträge: 19
Hallo danke für den Tip den ich an einer dezenten Stelle ausprobieren werde, aaber bei der Lok hast Du unrecht sie ist brünett und dieses Verrät hat Dienstag auch angeboten als günstige Älter. Mal sehen.
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DGAG
Mo Jul 27 2026, 11:29

⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Beiträge: 823
Michi schrieb ...

Hallo danke für den Tip den ich an einer dezenten Stelle ausprobieren werde, aaber bei der Lok hast Du unrecht sie ist brünett und dieses Verrät hat Dienstag auch angeboten als günstige Älter. Mal sehen.

O.k., bei Märklin Loks bin ich Laie. Brünierte Gehäuse sind, wie ich gelesen habe, eine echte Rarität und kommen nur bei wenigen Modellen vor.

Die Teile Deines Grammophons sind demgegenüber Standard, deshalb erwarte ich da keine Überraschungen.
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