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Amag-Novophon, Allgemeine Maschinen- und Apparatebau-Gesellschaft m.b.H., Berlin (1907)
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Grammomax
Mi Jul 22 2026, 21:42 Druck Ansicht
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[ Bearbeitet Do Jul 23 2026, 12:16 ]
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DGAG
Do Jul 23 2026, 11:59

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Grammomax schrieb ...

Hallo Forum,
diese Gerät habe ich eben für ganz kleines Geld aus Hamburg abgeholt, kennt jemand den Hersteller und weiß, wie man die Schalldose abkriegt ? So einen Anschluß habe ich noch nie gesehen ?
Wäre dankbar für Infos.
Gruß
Frank












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DGAG
Do Jul 23 2026, 12:03

⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 31 2017, 12:30
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Grammomax schrieb ...

Mittlerweile habe ich das Trichterknie restauriert, die Holzwurmschäden beseitigt und die Schalldose abbekommen (war am Gummi angeklebt). Motor brauchte ich nur fetten, jetzt fehlt noch ein weiches neues Gummi für die Schalldose.









[ Bearbeitet Do Jul 23 2026, 12:05 ]
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DGAG
Do Jul 23 2026, 12:09

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Schöner Fund. Das ist das "Amag-Novophon" von 1907. Hersteller ist die Allgemeine Maschinen- und Apparatebau-Gesellschaft m.b.H., Berlin. Die Eintragung im Gehäuseinneren "31/7 07" mit dem kleinen Namensstempel könnte das Datum der Endabnahme und der zuständige Prüfer sein.

Die Schalldose ist original und die gelochte Scheibe hinter der Glimmermembran galt damals als besonderes und neues Merkmal.
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DGAG
Do Jul 23 2026, 12:30

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Beiträge: 823
Die Allgemeine Maschinen- und Apparatebau-Gesellschaft m.b.H., mit einem Stammkapital von 150.000 Mark, ist am 6. März 1907 in das Berliner Handelsregister eingetragen worden. Geschãftsführer war der Berliner Fabrikdirektor Heinrich Brückmann.

Die Gesellschafterin, Commanditgesellschaft, Manograph-Compagnie Heibey & Cie. brachte ihr Berliner Handelsgeschäft, die Patente der Manographschreibmaschine, die Rechte am „Novophon“, die Gebrauchsmusteranmeldung Nr. B 32 530/63k und die Warenzeichenanmeldung Nr. D. 6028/10 in die Gesellschaft ein
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DGAG
Do Jul 23 2026, 13:07

⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 31 2017, 12:30
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Die Phonographische Zeitschrift (8. Jahrgang, No. 34, 22. August 1907, S. 832) beschrieb das Ergebnis eines Besuchs bei der Amag-Sprechmaschinenfabrik, welche sich in der Stralauer Gegend befände. Seit einigen Monaten sei die technische Leitung in die Hände eines Herrn Kazubek, früher bei der Odeongesellschaft in Weissensee, übergegangen. Die Schalldose sei nach einem ganz neuen Modell hergestellt, und zwar mit "Einfügung einer durchlochten Scheibe hinter der Membranscheibe".

Sehr interessant sei die Fabrikation der Gehäuse, die nicht aus einzelnen Teilen zusammengeleimt, sondern mittels Eckbeschlägen aus Metall zusammengeschraubt wären. Die ganze Ausführung des Gehäuses sei eine "höchst luxuriöse".
[Anmerkung: Diese moderne Bauweise erinnert an das ebenfalls modular aufgebaute, nur von innen mit aufgeschraubten Eisenwinkeln zusammen gehaltene, Gehäuse des Modells Monarch de Luxe No. 15b der Deutschen Grammophon-A. G. von 1904. Auch bei der künstlerischen Gestaltung der Zierbeschläge an den Gehäuseseiten des Novophon erkennt man deutliche Anleihen am damals schon nicht mehr produzierten Modell No. 15b der D.G.A.G. Link - Hier klicken ]

Bereits in einer früheren Ausgabe der P.Z. (8. Jahrgang, No. 33, 15. August 1907, S. 832) wurde berichtet, dass nur die D.G.A.G. und die Amag in der bis zum 15. September 1907 stattfindenden „Ausstellung von Erfindungen der Klein-Industrie“ in der Ausstellungshalle am Zoologischen Garten, Berlin, vertreten seien.
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DGAG
Do Jul 23 2026, 19:39

⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 31 2017, 12:30
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Hier das Patent des späteren Geschäftsführers der Amag, Heinrich Brückmann, für das neuartige Gehäuse des Amag-Novophon:




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