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Grammophone in BildernGrammophongalerie


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Foren > Firmengeschichte, Labels, Hüllen, und Matrizen > LABELKUNDE - Deutschsprachige Labels und Firmengeschichte > Labels O-P
Polyphon (ab 1917 Firmenmutter der DEUTSCHEN GRAMMOPHON)
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Aristodemo
Di Jan 31 2012, 14:40 Druck Ansicht
Dabei seit: Sa Jan 21 2012, 01:07
Einträge: 425
Die bereits 1887 bestehende Firma Brachhausen & Riesener geht am 24.Mai 1895 in der POLYPHON MUSIKWERKE AG, Leipzig-Wahren auf.Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung von Musikwerken mit Stimmkämmen (und Orchestrions ?) in verschiedenen Größen für die es unter dem Markenzeichen POLYPHON und einer "Dame mit Kometen" Metallplatten, ebenfalls in unterschiedlichen Größen gibt.Sie brachte POLYPHON mehrfach zur Anmeldung, teils als reines Wortzeichen, teils in bildlicher Ausgestaltung. Bis ca.1908 werden POLYPHON Schallplatten mit einem neutralen Grün/Gold Etikett hergestellt (Katalognummer und Titel in mehreren Sprachen), später erscheint auch das auf den Metallplatten verwendete Markenzeichen auf den POLYPON RECORDS
(Bei der "Dame" könnte es sich auch um Apoll mit Leier und Lorberkranz handeln)
Am 18.Juni 1908 erfolgt die Anmeldung eines bildlich gestalteten Zeichens mit ineinander versetzten Buchstaben, für mechanische Musikwerke und Schallplatten; eingetragen am 8.September 1908 unter Nr. 110347.Für Sprechapparate, Sprechautomaten, Schallplatten usw.auf Antrag vom 26.Juni 1915,am 9.Juli 1915.
Am 2.April 1913 beantragt die POLYPHON-MUSIKWERKE-AG die Eintragung der Marke POLYDOR für Musikinstrumente, Noten, Walzen, Schallplatten, Apparate u.a. beim Kaiserlichen Patentamt , Eintragung erfolgt am 25.Juli 1914 unter Nr. 316613.
Am 24.April 1917 erwirbt die PMWAG die als Feindvermögen unter Verwaltung stehende DEUTSCHE GRAMMOPHON AG.Die POLYPHON MUSIKWERKE AG nennt sich daraufhin um in POLYPHON WERKE AG.
Das POLYPHON Lable, zuletzt Rot/Gold scheint das Ende der akustischen Ära in Deutschland nicht überlebt zu haben.Zumindest in Dänemark, oder für den dänischen Markt, wird es bis in die 40er Jahre verwendet.
Die weitere Geschichte der Firma POLYPHON WERKE AG ist auch die der DEUTSCHEN GRAMMOPHON.



[ Bearbeitet Mi Feb 08 2012, 15:06 ]
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Rundfunkonkel
Mo Feb 13 2012, 21:48
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1080





[ Bearbeitet Sa Mär 31 2012, 18:00 ]
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SchellackFreak
Mo Feb 13 2012, 22:26
SchellackFreak

Dabei seit: Mi Sep 16 2009, 22:06
Einträge: 481






Gruß Yannick

[ Bearbeitet So Apr 01 2012, 15:14 ]
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Webseite
Formiggini
Mo Feb 13 2012, 22:29
Seitenbetreiber

Dabei seit: Di Dez 28 2010, 19:20
Einträge: 1759




1) 1921
2) 1923


[ Bearbeitet So Apr 01 2012, 17:24 ]
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Webseite
LordSlowhand
Do Jun 07 2012, 19:45
Gast
auch grün, aber deutlich schlichter als Schellackfreaks "Schnuckchen":

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Limania
Mo Mär 03 2014, 05:05
Dabei seit: Mo Mai 21 2012, 15:14
Einträge: 1161


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Formiggini
Do Jun 05 2014, 21:33
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Dabei seit: Di Dez 28 2010, 19:20
Einträge: 1759
Im November 1919 stellt die Polyphon ihre 30cm Schallplatte mit dem bekannten Label dem Publikum vor. Zu diesem Zeitpunkt war die Grammophon noch nicht wieder aktiv in der Vermarktung. Dies dauerte bis Sommer 1920.
Die 25cm Polyphon-Platten erschienen bereits seit Sommer 1919.

Polyphon 30 cm - November 1919




Polyphon 25cm - Dezember 1919


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Musikmeister
Do Jun 12 2014, 20:55
Autor
Dabei seit: So Aug 21 2011, 21:23
Wohnort: Hamburg
Einträge: 947
Formiggini schrieb ...

Im November 1919 stellt die Polyphon ihre 30cm Schallplatte mit dem bekannten Label dem Publikum vor. Zu diesem Zeitpunkt war die Grammophon noch nicht wieder aktiv in der Vermarktung. Dies dauerte bis Sommer 1920.


Im Dezember 1918 erschien bereits wieder die Grammophon-Hauszeitschrift mit Neuaufnahmen von u.a. Harry de Garmo aus dem Herbst des Jahres 1918 sowie den ersten beiden Platten von Heinrich Schlusnus, aufgenommen im Oktober 1917.
Inhalt, Bild oder Datei nur fuer angemeldete Mitglieder
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Formiggini
Do Jun 12 2014, 21:15
Seitenbetreiber

Dabei seit: Di Dez 28 2010, 19:20
Einträge: 1759
Diesen Strang sollten wir besser nach "Deutsche Grammophon" auslagern. Die Besitzverhältnisse im ersten Weltkrieg sind recht verworren.
Im Dezember 1918 gab es keine offizielle "Deutsche Grammophon Aktien Gesellschaft" (wie im Bild von dir) mehr. Diese wurde ja bereits 1916 aufgelöst. Am 24.April 1917 erwirbt die Polyphon AG (Leipzig) die Reste der Deutschen Grammophon AG.
Beide Unternehmen firmieren gemeinsam unter Polyphon AG und vereinigen ihre Hauptverwaltung in der Markgrafenstr. 76, Berlin (1918).

Grüße
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monokel
Di Dez 20 2016, 19:42
Dabei seit: Mo Jul 09 2012, 14:03
Wohnort: im brandenburgischen bei Berlin
Einträge: 129
Hier ein schönes Label für den Export nach Dänemark.



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