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Beka (Lindström Konzern)
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Moderators: SchellackFreak, berauscht, GrammophonTeam, Charleston1966, DGAG, Der_Designer, LoopingLoui
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Formiggini
Mon Feb 13 2012, 20:55pm Print View

Joined: Tue Dec 28 2010, 19:20pm
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[ Edited Sun May 06 2012, 20:15pm ]
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Aristodemo
Mon Feb 13 2012, 22:31pm
Joined: Sat Jan 21 2012, 01:07am
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[ Edited Sat Mar 31 2012, 13:54pm ]
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Formiggini
Tue Feb 21 2012, 18:35pm

Joined: Tue Dec 28 2010, 19:20pm
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Die drei Damen gab es auch noch mit schwarzem Untergrund





[ Edited Sun Apr 01 2012, 17:10pm ]
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Gast
Wed Feb 22 2012, 02:07am
Guest
Na dann noch schnell ein Bildchen dazu - Platte von Aristodemo





[ Edited Sun Apr 01 2012, 09:59am ]
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Formiggini
Wed Feb 22 2012, 02:42am

Joined: Tue Dec 28 2010, 19:20pm
Posts: 1579
Sehe ich das richtig - da sind zwei Titel auf einer Seite?
Die Platte dürfte doch nicht später als c. 1910 sein...?
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Aristodemo
Wed Feb 22 2012, 09:41am
Joined: Sat Jan 21 2012, 01:07am
Posts: 426
Achtung vor Nachahmungen !!

1908 führt ODEON / FONOTIPIA /JUMBO die sogenannte "Kennlinie" ein um das galvanische Kopieren ihrer in "unübertroffener Qualität" hergestellten Aufnahmen zu verhindern.Die Kennlinie wird bis 1912 verwendet!

Konkurrenz BEKA und GOLDORA machen daraus eine zwei Titel Platte bei normaler Spieldauer.
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krammofoon
Sun May 06 2012, 12:26pm
Schellack-Gnadenhof
Joined: Mon Jun 27 2011, 20:47pm
Posts: 1214
Servus :-)

eine meiner wenigen Platten auf denen pro Seite unterschiedliche Labels aufgebracht sind.
Falls mir jemand erklären könnte, was das für ein "Ding" ist, welches auf dem blauen Label in den Trichter guckt/singt/kotzt (???), dann wäre ich sehr dankbar.







Gruss
Georg
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Aristodemo
Sun May 06 2012, 14:20pm
Joined: Sat Jan 21 2012, 01:07am
Posts: 426
Das dürfte eine Art "Flamingo" sein, er wird dann etwas später durch ein Kind ersetzt.
Grüße
Michael
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Musikmeister
Sun May 06 2012, 15:30pm
Autor
Joined: Sun Aug 21 2011, 21:23pm
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joha
Mon May 07 2012, 10:35am
Joined: Mon Mar 26 2012, 15:45pm
Location: Dresden/Sachsen
Posts: 985
Hallo miteinander,Die drei Damen der alten Beka gab es in verschiedenen Versionen,die Landschaft zeigte einmal den See, einmal eine weiße Burg im Hintergrund,die Farbgebung wechselte von Hell nach fast schwarz im unteren Bereich,es gab Beka Platten die doppelseitig verschiedene Labels aufwiesen,Beka Grand oder Odeon Grün,Beka Bildlogo oder Beka Blau,auch Jumbo und Beka sind bekannt auf jeweils einer Platte,der Lindströmkonzern hatte alle Firmen übernommen für eine Übergangszeit gab es auch die drei Jungfrauen als Einfachdruck ohne Farbe.Es dauerte einige Zeit bis die Logos und Labels wieder einheitlich wurden.Die Kennline wurde von der Odeon auf 27 cm Platten eingeführt und diente zum Schutz vor Fälschungen,man findet sie häufig auch auf 25 cm Platten der Odeon die in Frankreich und Italien hergestellt wurden. Gruss Jörg
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Rundfunkonkel
Fri May 25 2012, 21:19pm
Joined: Sun Jul 03 2011, 16:48pm
Location: Umkreis Köln
Posts: 1112
Wenn das hier total falsch ist bitte verschieben oder löschen :). Steht zumindest "Made in Germany" drauf.





[ Edited Fri May 25 2012, 21:24pm ]
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GrammophonTeam
Wed Jun 13 2012, 20:32pm
Seitenbetreiber

Joined: Sun Sep 04 2011, 14:54pm
Location: Köln
Posts: 1826
Diese Werbung würde heute politisch korrekt so nicht mehr gehen...

Das Kürzel B.K. (Bump & Koenig = Be - Ka als Anfangsbuchstaben, gesprochen Beka) weißt darauf hin, das diese Werbung für (internationale) Beka Platten noch aus der Zeit vor der Lindström Übernahme stammt.





Vielen Dank an Georg Richter!
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stompy_de_luxe
Thu Jun 14 2012, 23:28pm
Joined: Wed Jan 11 2012, 18:15pm
Location: Wien
Posts: 122
Hier eine ziemlich alte, einseitige Beka (20 cm Durchmesser), noch aus der Bumb & König-Ära (vor Übernahme durch Lindström).


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GrammophonTeam
Wed Jun 27 2012, 20:20pm
Seitenbetreiber

Joined: Sun Sep 04 2011, 14:54pm
Location: Köln
Posts: 1826
Januar 1908

MxNr.: E187


[ Edited Sun Jun 17 2018, 08:09am ]
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krammofoon
Fri Aug 24 2012, 11:06am
Schellack-Gnadenhof
Joined: Mon Jun 27 2011, 20:47pm
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Servus :-)

sehr "sparsam" coloriertes Label - noch nie so gesehen......

Gruss
Georg


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LordSlowhand
Mon Dec 10 2012, 21:54pm
Guest
Hallo zusammen.

Im Rahmen des alljährlichen Weihnachts-Einkaufsrausches, der mich immer häufiger auf die Ebay-Seiten führt, habe ich folgende Seite gefunden:
Inhalt, Bild oder Datei nur fuer angemeldete Mitglieder


Hier sind Vorder- und Rückseite einer alten BEKA abgebildet, die mir sehr bekannt vorkamen und nach kurzer Suche hatte ich mein Gegenstück gefunden und bin nun sehr verblüfft.
Die Ländler-Kapelle Jais, die Stücke, auch die Farbe und Aufmachung des Labels sind identisch, aber:
Bestellnummer und Matritzennummer sind unterschiedlich, und auf meiner Schellack ist "Erinnerung an Hersching" die I-Seite und "Auf Bergeshöhn" die II, also genau vertauscht im Vergleich zu der oben angebotenen (und wohl etwas jüngeren) Scheibe.

Hatte man von der alten Matritze ein paar Tausend Schellacks produziert und sie dann verlegt/verloren/zerstört? So daß eine neue Aufnahme gemacht werden mußte?

Oder hatte sich die ursprüngliche "B-Seite" als wesentlich populärer herausgestellt und man hatte einfach neue Label gedruckt um die "Bergeshöh" nochmal neu zu vermarkten?



sorry etwas unscharf

Vorweihnachtliche Grüße!

[ Edited Sun Jun 17 2018, 08:08am ]
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Musikmeister
Mon Dec 10 2012, 22:37pm
Autor
Joined: Sun Aug 21 2011, 21:23pm
Location: Hamburg
Posts: 1080
Hallo LordSlowhand,

die Aufnahmen deiner abgebildeten Beka-Platte B.3506 wurden bereits 1914 AKUSTISCH aufgenommen und sind zur selben Zeit als blaue Beka-Platte im Handel erschienen (noch ohne Bestellnummer; nur mit Matrizenangaben).

Um 1920 wurden die selben AKUSTISCH AUFGENOMMENEN Matrizen dann nochmals als rote Beka-Platte mit der Bestellnummer B.3506 wiederveröffentlicht.

Im Juni 1928 wurden die beiden Kompositionen der Platte B.3506 dann neu ELEKTRISCH AUFGENOMMEN und im September 1928 wiederum mit der neuen Bestellnummer B.6504 veröffentlicht (ebay-Platte).

Hierbei wurde dann wohl rein beliebig die Seitenfolge getauscht. Dem Interessierten wird dies wohl u.a. auch wegen der verbesserten Aufnahmequalität (ELEKTRISCH -> AKUSTISCH) egal gewesen sein.
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LordSlowhand
Mon Dec 10 2012, 22:41pm
Guest
Dankesehr - mal wieder schnell und kompetent. wow!
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Starkton
Mon Dec 17 2012, 17:02pm
Joined: Wed Oct 05 2011, 21:47pm
Location: Berlin
Posts: 1881
Die Köpenickiade auf Beka-Grand-Record

Der vorbestrafte Schuhmacher Friedrich Wilhelm Voigt drang am 16. Oktober 1906, mit einer Hauptmannsuniform vom Trödel verkleidet, mit einem Trupp gutgläubiger Soldaten in das Rathaus der Stadt Cöpenick bei Berlin ein, verhaftete den Bürgermeister und raubte die Stadtkasse.

Über seinen Coup lachte ganz Deutschland. Die Geschichte erregte auch im Ausland Aufsehen und sogar Kaiser Wilhelm II. nannte Voigt einen "genialen Kerl." Am 1. Dezember 1906 zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, begnadigte ihn der Kaiser im August 1908.

Die Beka-Record GmbH reagierte von den Schallplatten- und Walzenfirmen am schnellsten, und während der "Hauptmann von Cöpenick" noch auf der Flucht war, bestellte man umgehend den bekannten Sprechmaschinen-Redner Gustav Schönwald ins Aufnahmestudio. Dieser sprach die Köpenickiade auf drei Schallplattenseiten und würzte das Ganze mit komischen Stimm- und Geräuschimitationen. Die Beka-Record GmbH beeilte sich derart die Neuigkeit auf den Markt zu bringen, dass sie schon am 27. Oktober 1906, also nur elf Tage nach dem Raub, eine Werbeanzeige in der Fachzeitschrift Die Sprechmaschine für die drei Schallplatten schalten konnte.

Hier sind zwei davon. Die dritte, das Couplet "Der Hauptmann von Cöpenick" (Beka No. 9190), suche ich noch. Die Platten verkauften sich angeblich sehr gut, obwohl ich lange danach suchen musste. Auch deshalb beteiligte sich die Beka im Dezember 1906 mit immerhin 25 Mark an einer Spendenaktion zugunsten von Wilhelm Voigt.






Hier ist Voigts Personenbeschreibung aus der Strafvollzugsakte:



Quelle: Link - Hier klicken

[ Edited Sun Jun 17 2018, 08:05am ]
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