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Hymnophon Electro 1927
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veritas
Fr Aug 17 2012, 13:37
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Jun 28 2012, 17:52
Wohnort: Allgäuer Provinzpampa
Beiträge: 543
So, hier nun mein Hymnophon-Standgerät, ebenfalls ca. 1930, das Logo ist auch das spätere. Das Art Deco-Gehäuse müßte nach eigener Recherche wohl Walnuß sein.
Der Klang ist durch den bis nach unten gehenden Saxophon-Trichter einfach phantastisch. Die originale Schalldose war nicht dabei, deshalb habe ich mich für eine große Goldring Juwel Electro (Modell von Paillard) entschieden, die ist klanglich sehr überzeugend.




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joha
Fr Aug 17 2012, 17:07
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Beiträge: 985
@ Veritas,ein weiteres sehr schönes Gerät der alten Firma
Hymnophon auch im Super Zustand eine Schalldose von Hymnophon habe ich auch noch nie in den Fingern gehabt,ich glaube die haben keine hergestellt sondern von anderen Ausrüstern bezogen. Kann es sein, dass die Firma im Vogtland ansässig war,da hab ich zumindest mein Gerät her.

Gruss joha


[ Bearbeitet Fr Aug 17 2012, 17:08 ]
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Limania
Fr Aug 17 2012, 17:55

⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Mai 21 2012, 15:14
Beiträge: 1105
@Veritas, da hast du ein sehr schönes Grammophon. Vor allem der so toll geschwungene Tonarm und die Mulden für die Nadeln gefallen mir :-) Sehr interessant und schön finde ich auch die blaue Schellackplatte.

LG Limania
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Willi-H-411
Sa Aug 18 2012, 13:01
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Beiträge: 1302
Hach, was könnte ich da neidisch werden. Gut nur, daß mir Neid (fast) ein Fremdwort ist.

Veritas, das ist auch ein sehr schönes Teil. Der Tonarm macht den Eindruck, als habe der bereits diesen (wie heißt das doch gleich richtig?) "Tangentialfehlerausgleich".

Ist die Platte eine Neuanfertigung oder gab es tatsächlich damals schon bunte Platten? (Und ich meine jetzt nicht die, wo was zu essen drauf ist.)

VG Willi
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veritas
Sa Aug 18 2012, 21:36
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Jun 28 2012, 17:52
Wohnort: Allgäuer Provinzpampa
Beiträge: 543
Danke für die lieben Feedbacks! :) Leider habe bin ich, wie gesagt, auch noch immer auf der Suche nach Infos zu diesem Modell. Ich habe nicht einmal eine Ahnung, welche Bezeichnung es hatte.

@joha: Also ich habe mein Gerät nicht aus dem Vogtland sondern in Berlin bekommen, was aber wirklich nichts heißen will. Auf ebay wurden kürzlich zwei Hymnophone angeboten, eines davon mit Hymnophon-Schalldose, die denen Deiner beiden Geräte äußerst ähnlich sehen. Diese war aber schon defekt und der Preis für das gesamte Gerät in dem Zustand mit 140,- deutlich überhöht.

@limania: Auf dem blauen Plattenteller paßt diese Scheibe natürlich besonders gut. ;)

@willi: Nein, die Platte ist von 1930. Ich finde die blauen Viva-Tonal-Scheiben von Columbia auch wirklich schön. Manchmal finde ich eine und bringe sie mir aus den USA mit. Die gab es für ein paar Jahre im Handel als Verkaufsansporn. Es handelt sich meiner Kenntnis nach aber um eine ansonsten übliche Schellackmischung, die den schwarzen laminierten Columbia-Platten gleicht. Zelluloid oder ähnliches ist es jedenfalls nicht.

Schön sind auch die schwarz/braun gefärbten Platten von Pathé. Der absolute Hammer sind aber die Sonderpressungen von Aeolian Vocalion, die sog. "Splatter Discs" von 1919. Die sind dann aber in Tiefenschrift aufgenommen, ansonsten aber vollständige Schellackplatten:






[ Bearbeitet So Jan 14 2018, 11:40 ]
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Limania
Sa Aug 18 2012, 21:50

⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Mai 21 2012, 15:14
Beiträge: 1105
Die Platte ist ja echt der Hammer! Ich bin immer wieder erstaunt darüber, was es damals schon alles so gab. :-)

LG Limania

[ Bearbeitet So Jan 14 2018, 11:41 ]
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Willi-H-411
Sa Aug 18 2012, 22:24
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Beiträge: 1302
Ja, die Platte ist wohl ein Vorgriff auf die "Flower-Power-Bewegung".

Irre, was die Jugend von vorgestern so drauf hatte.



VG Willi


[ Bearbeitet So Jan 14 2018, 11:41 ]
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Grammophon-Mini
So Feb 01 2026, 00:31
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jan 18 2026, 14:55
Wohnort: Ettlingen
Beiträge: 103
joha schrieb ...

Hallo zusammen,es folgt der Zwerg der Hymnophone ein Kleinkoffer (Kindergrammophon)der Firma ca.um 1930





Das Gerät sieht mir eher aus den 20ERN aus, weil diese Schalldose mit dieser geriffelten Umrandung ja typisch Zwanzigerjahre ist. In den Dreißigern wurden eher abgerundete und vernickelt/glänzende Schalldosen meistens verwendet


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Grammophon-Mini
So Feb 01 2026, 00:33
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jan 18 2026, 14:55
Wohnort: Ettlingen
Beiträge: 103
veritas schrieb ...

So, hier nun mein Hymnophon-Standgerät, ebenfalls ca. 1930, das Logo ist auch das spätere. Das Art Deco-Gehäuse müßte nach eigener Recherche wohl Walnuß sein.
Der Klang ist durch den bis nach unten gehenden Saxophon-Trichter einfach phantastisch. Die originale Schalldose war nicht dabei, deshalb habe ich mich für eine große Goldring Juwel Electro (Modell von Paillard) entschieden, die ist klanglich sehr überzeugend.








sind diese blauen Columbia Platten aus Schellack oder sind die flexible bzw Celluloid
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LoopingLoui
So Feb 01 2026, 00:37
"Moderator"

⇒ Mitglied seit ⇐: So Sep 26 2021, 19:14
Wohnort: Altkreis Bersenbrück
Beiträge: 931
Die blauen Columbia sind Schellackplatten, also eingefärbt. Bei der Herstellung sollen äußerst schädliche Stoffe verwendet worden sein, was einer der Gründe (neben der wirtschaftlich schlechten Lage) war diese Idee wieder zu verwerfen.
Die Platten sind übrigens nicht gesundheitsschädlich, nur die Verarbeitung ;) ähnlich Asbest
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