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Grammophone in BildernGrammophongalerie


Austin Egen - Schlager-Komponist, Sänger und Musikverleger



3.5. Komponisten und Arrangeure



Austin Egen gibt als Schlager-Komponist die Melodie vor, die Ausarbeitung eines Klaviersatzes
oder eines Orchesterarrangements ist entweder Aufgabe des Co-Komponisten, der zugleich
auch Arrangeur sein kann und als Miturheber an den Tantiemen beteiligt wird, oder
die eines eigenen Arrangeurs, der vom Musikverlag beauftragt wird und ein Honorar und/oder
eine urheberrechtliche Beteiligung erhält. Im Rahmen seiner Tätigkeit im Musikverlag Roehr,
der laufend mehrere Arrangeure für die Notenproduktion beschäftigt und der von den meisten
der Berliner Schlager-Komponisten Werke verlegt, kann Austin Egen leicht die entsprechenden
Kontakte knüpfen. Die folgende Aufstellung zeigt einige wenige Beispiele aus Egens
Zusammenarbeit mit etwa 60 Musikern.

Doelle, Franz
* 9.11.1883 in Mönchengladbach, † 15.3.1965 in Leverkusen.

Nach seiner Ausbildung wird Franz Doelle Kapellmeister in Berlin und ist als Komponist und
Arrangeur tätig. Mit seinem Schlager Wenn der weiße Flieder wieder blüht (1928) schafft er
einen der erfolgreichsten deutschen Evergreens. Ab den 1930er Jahren ist er als Filmmusik-
Komponist groß im Geschäft und setzt diese Karriere ohne Unterbrechung bis weit nach dem
Zweiten Weltkrieg fort.323 Mehrere gemeinsam mit Austin Egen komponierte Schlager –
darunter sind Ich hab mich am Rhein in ein Mädel verliebt und Man schenkt sich Rosen, wenn
man verliebt ist besonders erfolgreich – werden Bestandteil von Revuen, die Franz Doelle
arrangiert und dirigiert:

Ach lieber guter Paul (gemeinsam mit Austin Egen)
Blau ist der Himmel, wenn du mich liebst (1927, gem. mit Austin Egen u. Fritz Rotter)
Erst trink mit mir ein bißchen Alkohol, mein Schatz (1928, gemeinsam mit Austin
Egen)
Heut hab ich dir ins Herz geschaut (1929, gemeinsam mit Austin Egen)
Ich hab mich am Rhein in ein Mädel verliebt (1927, gem. mit Austin Egen u. Fritz
Rotter)
Ich weiß, wer dich lieb hat (1929, gemeinsam mit Austin Egen)
Man schenkt sich Rosen, wenn man verliebt ist (1927, gemeinsam mit Austin Egen)
Mein Prinzesschen (1930, gemeinsam mit Austin Egen)
Mondäne, schöne Frau’n (1927, gemeinsam mit Austin Egen)
Sag’ nicht „Du“ zu mir, wenn meine Frau dabei ist (1927, gem. mit Austin Egen u.
Fritz Rotter)
Schönste der Frauen (1927, gemeinsam mit Austin Egen)
Such dir im Frühling ein Mädel fürs Herz (1929, gemeinsam mit Austin Egen)
Tausend süße schöne Frau’n (1928, gemeinsam mit Austin Egen)
Veilchenblaue Augen und ein kirschroter Mund (1929, gemeinsam mit Austin Egen)
Was ist mit deiner Nase los (1927, gem. mit Austin Egen u. Fritz Rotter)


Dostal, Nico
* 27.11.1895 Korneuburg, † 27.10.1981 Salzburg.

Nach seinen Studien in Wien (Jus und Musik) führen ihn seine ersten Engagements als
Kapellmeister nach Salzburg, Innsbruck, Czernowitz und St. Pölten. Von 1923 bis 1943 lebt
er in Berlin und arbeitet zunächst als Arrangeur für mehrere Musikverlage der Unterhaltungsmusik,
darunter auch für Roehr, dann auch als Kapellmeister an Berliner Bühnen.
Aus dieser Zeit stammen auch Orchesterarrangements für Schlager von Austin Egen, die auch
für Schallplattenaufnahmen mit Marek Weber und seinem Orchester dienen. Nach seinem
ersten Operettenerfolg 1933, Clivia, widmet er sich ganz der Operette. 1943 übersiedelt er
nach Bad Aussee, 1946 nach Wien, ab 1954 lebt er in Salzburg.324

Ohne Tränen gibt’s keine Liebe (1929, als Komponist gemeinsam mit Austin Egen u.
Arrangeur)


Grothe, Franz
* 17.9.1908 in Berlin, † 12.9.1982 in Köln.

Bereits im Kindesalter erhält Franz Grothe ersten Violinunterricht und macht als Zehnjähriger
erste Kompositionsversuche. Neben seiner Ausbildung an der Musikhochschule in Berlin ist
er als Pianist in Eric Borchard’s Atlantic Jazzband und von 1926 bis 1930 als Pianist im
Orchester von Dajos Béla engagiert. Er ist Schlager- und Filmkomponist sowie Arrangeur
und gründet 1931 seinen eigenen Musikverlag, den er bereits 1933 wieder aufgeben muss. Als
Unterhaltungsmusiker ist er bis zu seinem Tod 1982 tätig.325

Zigeuner, du hast mein Herz gestohlen (1931, gemeinsam mit Austin Egen)


Kollo, Willi
* 28.4.1904 in Königsberg, † 4.2.1988 in Berlin.

Nach seinem Musikstudium in Berlin beginnt er 1923 zeitgleich am Kabarett und als
Mitarbeiter und Autor für die Operetten seines Vaters Walter Kollo. Schlager werden unter
seinem Pseudonym Edgar Allan herausgegeben, als Sänger nimmt er etwa 150 Titel auf
Schallplatte auf. Schon 1919 hatte Walter Kollo einen eigenen Musikverlag, den Musik- und
Bühnenverlag VUVAG (Verlags- und Vertriebs AG) gegründet.

Heidelberg, mein Heidelberg (1926, gem. mit Austin Egen als Komponist, auch als
Autor)

Ich kenn’ zwei süße Schwestern (1926, gem. mit Austin Egen als Komponist, gem. mit
Fritz Rotter als Autor)
Kennst du schon meine Gretel (1926, gem. mit Bruno Hardt-Warden als Autor)
Komm gut nach Hause (1926, als Autor)
Man kann von drüben rübersehen (1927, als Autor)
She’s a dear little dream girl (Eine kleine Bekanntschaft) (1929, gemeinsam mit
Austin Egen)
Süß ist die kleine Lisa (1926, als Autor)


Krome, Hermann (Pseudonym: Mariott, Fred Ralph)
* 1888 in Berlin, † 1955 in Baden-Baden.

Hermann Krome ist einer der meistbeschäftigten Arrangeure zahlreicher Musikverlage in
Berlin. Viele Bearbeitungen von Schlagern und Salonmusik, die sowohl als Klaviersatz
als auch in verschiedenen Orchesterfassungen erscheinen, tragen seinen Namen. Das „Fred
Ralph-Arrangement“ ist ein Markenzeichen des Musikverlages Roehr, dessen Repertoire
maßgeblich von Hermann Krome arrangiert wird.

Leopoldi, Hermann (eigentlich Hermann Kohn)
* 15.8.1888 in Wien, † 28.6.1959 in Wien.

Schon ab seinem 16. Lebensjahr tritt Leopoldi als Klavierbegleiter auf, während des Ersten
Weltkriegs bereits selbstständig als Klavierhumorist. Nach Engagements im „Ronacher“ und
nach der Zusammenarbeit mit Fritz Wiesenthal geht er 1925 nach Berlin. Dort entstehen
gemeinsam mit Austin Egen:

Komm zur Mondscheinserenade (Austin Egen als Autor)
Monnalona (1926, gemeinsam mit Austin Egen)
Die rhythmische Bewegung (1925, gemeinsam mit Austin Egen)
Wozu erschuf der liebe Gott die Liebe (1926, gemeinsam mit Austin Egen)


Leopoldi kehrt nach Wien zurück, wird 1938 in das KZ Dachau, in der Folge in das KZ
Buchenwald inhaftiert, kann jedoch 1939 in die USA emigrieren, wo er als Pianist im
„Alt-Wien“ weiterarbeitet. 1947 kommt er nach Wien zurück und knüpft an seine früheren
Erfolge an.326

Marbot, Rolf (eigentlich Friedel Albrecht Marcuse)
* 28.5.1906 in Breslau, † 22.8.1974 in Cannes.
Komponist, Autor, Pianist, Musikverleger. Marbot studiert erst Jus, geht dann nach Berlin
und beginnt dort als Mitarbeiter eines Musikverlages und als Schlagerkomponist. Vor allem
mit Bert Reisfeld entstehen zahlreiche Erfolgstitel.327 Gemeinsam mit Austin Egen, teilweise
mit weiteren Co-Komponisten, entstehen zwischen 1928 und 1931 folgende Werke:

Bei Fräulein Lisbeth im Parterre (1930)
Komm um Fünf zur Normaluhr (1931)
Mach dein Fenster auf
Vera, Vera (1931)
Wenn ich Urlaub hab, fahr ich diesmal an den Rhein (1931)
Yale (1928)


Marbot verlässt Deutschland 1932/33 und geht nach Paris, wo er 1936 einen Musikverlag
gründet. 1939 tritt er in die Fremdenlegion ein, die letzten Kriegsjahre verbringt er zurückgezogen
in Lyon. Nach dem Zweiten Weltkrieg kann er seinen Musikverlag wieder
übernehmen und sukzessive vergrößern. Er ist Funktionär in französischen Verwertungsgesellschaften
und Verlegerorganisationen.328

May, Hans (eigentlich Mayer)
* 11.7.1886 in Wien, † 31.12.1958 [Riemann: 1.1.1959] in London.

Bruder von Karl Michael May. Bereits im Alter von 12 Jahren tritt Hans May im Bösendorfer
Saal als Pianist auf.329 Nach seinem Musikstudium in Wien, unter anderem bei Richard
Heuberger,330 ist Hans May Pianist und Kapellmeister, zwischen 1923 und 1926 der Hauskomponist
des Kabaretts „Die Gondel“ in Berlin. Er komponiert Operetten und Stummfilmmusik,
für Revuen und ab 1929 für den Tonfilm, daneben zahlreiche Schlager und
Wienerlieder. 1933 muss er nach Wien emigrieren und geht 1934 über Paris ins Exil nach
London, wo er weiter als Filmkomponist sowie als Verleger tätig ist.331 Bei Roehr erscheinen
folgende Werke als gemeinsame Kompositionen mit Austin Egen:

Ich warte auf die Antwort deines Herzens (1929)
Noch ne Lage Kognak her (1928)


May, Karl Michael (eigentlich Mayer)
* 9.8.1893 in Wien, † 19.4.1943 in Madrid.

Bruder von Hans May. Er studiert neben Musik auch Musikwissenschaft und Jus. Neben
zahlreichen Schlagern und Wienerliedern schreibt er auch die Musik zu Wiener Revuen, ab
1930 auch Filmmusik.332 Gemeinsame Kompositionen mit Austin Egen:

Herr Chef, ich möchte einen Vorschuss
Sag mir nicht mehr „Sie“ (1929)


Noack, Herbert (Pseudonyme: Jim Cowler, Herbert Henderson, Herbert Kauler)
* 23.1.1898, † 15.7.1964 in Berlin.

Komponist und Arrangeur mit großen Erfolgen im Schlagergeschäft, wie z. B. Heut war ich
bei der Frida
u. v. a.333

Fayûm (Du stolze Frau) (1925)
Was nützt mir der schönste Lenz (1929)
Wir leben, wir lieben, wer weiß wie lange (1927, als Arrangeur)


Reisfeld, Bert
* 12.12.1906 in Wien, † 12.6.1991 in Badenweiler.

Nach seinem Musikstudium sowie einem technischen Studium in Wien geht er nach Berlin
und ist dort als Schlager- und Filmkomponist erfolgreich. 1933 emigriert er nach Paris, 1938
in die USA und lebt und arbeitet seit diesem Zeitpunkt in Hollywood. Er stirbt während eines
Kuraufenthaltes in Deutschland.334 Gemeinsam mit Austin Egen entstehen Schlager für
mehrere Filme:

Dort unterm Fliederbaum (1931, gemeinsam mit Austin Egen)
Ich kann ja nichts dafür, dass ich dich lieb hab (1931, gemeinsam mit Austin Egen)
Ich wünsch mir einen Mann, so wie du (1931, gemeinsam mit Austin Egen)
In Java und Sumatra sind die Mädels so süße (1931, gemeinsam mit Austin Egen)
Mach mit mir, was du willst, mein Schatz (1931, gemeinsam mit Austin Egen)
Mein Liebchen unterm Rebendach (1931, als Autor)
Mütterlein, Mütterlein (1933, gemeinsam mit Austin Egen und Fritz Joachim)
Oh, schöne Donna, schenk deine Liebe mir (1931, gemeinsam mit Austin Egen)
So oft ich bei dir anruf (1931, gemeinsam mit Austin Egen)
Was nützt dem Soldaten Schinken und Braten (1930, gem. mit Austin Egen und Kurt
Schwabach)


Sandauer, Heinz
* 9.1.1911 in Wien, † 5.8.1979 in Wien.

Pianist, Dirigent, Komponist, Arrangeur, Pädagoge. Nach seiner Ausbildung an der Wiener
Musikakademie an Wiener Theatern tätig, bei Schallplatten- und Filmproduktionen sowie im
Radio. Er übernimmt 1937 die Leitung des Wiener Rundfunkorchesters und arbeitet auch
nach 1945 für Rundfunk und Fernsehen.335 Gemeinsame Kompositionen und Arrangements:

A Sterz in der Fruah (1936, als Arrangeur)
Da trinkt man immer wieder (1937, als Arrangeur)
Euch wunderschönen Frauen (1936, als Arrangeur)
Ich bin ja nur ein Mann aus der Provinz (1936, als Komponist u. Arrangeur)
Lieber Herr, ich bitte mehr Klavierspieln (1937, gemeinsam mit Austin Egen)
Wenn du verlangst, dass ich dich küssen soll (1936, als Komponist)


Scheibenhofer, Hermann (Pseudonym: Fritz German)
* 1872, † nach 1936.

Schlager-Komponist und Arrangeur, in den Jahren 1930 und 1931 in der Musikabteilung des
Berliner Rundfunks tätig.336

Deine Augen sind dein Herz (1931)
Es sprach der weise Marabu (1930)
Kommen Sie mal rüber (1930)
Mein Herz hat immer Feiertag (1931)
Mein liebes Mädel in der Heimat bleib mir treu (1930)
Oh du vielgeliebter Oskar (1931) [?]
Weißt du schon, was Liebe ist (1931) [?]


3.6. Autoren

Neben einer eingängigen Melodie hat der Text eines Schlagers mindestens gleiche Bedeutung
für den Erfolg des Werkes. Die bekanntesten und erfolgreichsten Schlager verbinden gekonnt
Melodie und Text zu einer Einheit, die punktgenau das behandelte Thema trifft. Austin Egen
arbeitet mit etwa 40 Autoren zusammen, wobei in vielen Fällen alle Urheber zu jeweils
gleichen Teilen an Musik und Text beteiligt werden. Fritz Rotter und Kurt Schwabach sind
Austin Egens hauptsächliche Text-Lieferanten, insbesondere in den Jahren 1927 bis 1929.

Amberg, Charles (eigentlich Karl Amberg)
* 8.12.1894 in Kessenich bei Bonn, † 16.4.1946 in Berlin

Komponist und Autor.337 Amberg ist Gründer der „Internationalen Tanzliga“, er schreibt und
inszeniert Revuen, u. a. für die Haller-Revue im Friedrichstadtpalast und die Revuen im Haus
Vaterland, einem der großen Unterhaltungsbetriebe am Potsdamer Platz. Er schreibt zahlreiche
Schlager und für den Tonfilm, hauptsächlich als Autor.338 Mit Austin Egen entstehen
folgende Werke:

Eine tolle Nacht (1927, als Autor bzw. als Komponist und Autor)
Ja, wenn man so eine Musik hört (1925, als Autor)
Monnalona (1926, als Autor)
Die rhythmische Bewegung (1925, als Autor)


Löhner, Fritz (Pseudonym: Beda)
* 24.6.1883 in Wildenschwert (Böhmen), † 4.12.1942 im KZ Auschwitz.

Nach einem Rechtsstudium lebt er als freier Schriftsteller in Wien und verfasst Lyrik,
Dramen, Revue- und Schlagertexte, Chansons, Satiren und politische Essays für Zeitungen
und Zeitschriften. Besonderen Erfolg erringt er mit seinen Operetten- und Singspiellibretti,
vor allem für Franz Lehár (z. B. Das Land des Lächelns, 1929) und Paul Abraham.339 Er
schreibt zu folgenden Kompositionen von Austin Egen den Text:

Die deutsche Heimat (1926, mit Egon Schubert)
Shanghai-Bay (She Loves Me) (1926, dt. Text)
Traumland (1926)
Wozu erschuf der liebe Gott die Liebe (1926, mit Theodor Waldau)


Rotter, Fritz
* 3.3.1900 in Wien, † 11.4.1984 in Ascona.

Im Alter von 24 Jahren beginnt seine Karriere als Autor von Schlagern. Er schreibt etwa
1.200 Liedtexte, darunter Erfolge wie Wenn der weiße Flieder wieder blüht, Ich küsse ihre
Hand, Madame, Was macht der Maier am Himalaja
, und zählt zu den bekanntesten und
erfolgreichsten Schlager-Textern Berlins. Im Oktober 1929 schließt er mit der Roehr AG eine
Rahmenvereinbarung über die Inverlagnahme von Schlagertexten ab.340 1933 geht er zuerst
nach Wien, 1936 nach London und emigriert in der Folge in die USA. Ab 1951 lebt er wieder
in Europa und ist vorrangig als Drehbuchautor tätig.341 Ab 1926 liefert er über 40 Texte zu
Kompositionen von Austin Egen, zum weitaus überwiegenden Teil in den Jahren 1927 bis
1929, zwei Texte auch in Wien ab 1933:

Berlin, du Stadt der schönen Frauen (1928, Austin Egen ist hier nur Interpret)
Blau ist der Himmel, wenn du mich liebst (1927)
Diese Melodie sing ich nur für Sie (1931)
Du bist ein Veilchen, das im Verborgenen blüht (1929)
Einmal kommt die Liebe (1927)
Erinnern Sie sich...! (1926)
Erst sagen sie „ja“ und dann sagen sie „nein“ (1929)
Erst trink mit mir ein bißchen Alkohol, mein Schatz (1928)
Die Geige singt, ich hab dich lieb (1930)
Herr Chef, ich möchte einen Vorschuss
Heut hab ich dir ins Herz geschaut (1929)
Ich hab heut Nacht vom Rhein geträumt (1926)
Ich hab mich am Rhein in ein Mädel verliebt (1927)
Ich kann dein grünes Seidenkleid nicht leiden (1928)
Ich kenn’ zwei süße Schwestern (1926, mit Willi Kollo)
Ich warte auf die Antwort deines Herzens (1929)
Ich weiß ein kleines Café (1930)
Ich weiß, wer dich lieb hat (1929)
Jeder hat einen Schatz, nur ich hab keinen (1927)
Kleine Mädis träumen (1927)
Komm wir trinken Brüderschaft (1928, mit Kurt Schwabach)
Liebling, fahr doch an die Nordsee mit mir (1927, mit Austin Egen und Will Rollins)
Man schenkt sich Rosen, wenn man verliebt ist (1927)
Mein Prinzesschen (1930)
Meine Freundin hat mich nicht mehr gern (1934)
Mondäne, schöne Fraun (1927)

Nach seiner Jugend sehnt sich jeder einmal zurück (1929, gem. mit Austin Egen
auch Komponist)
Noch ne Lage Kognak her (1928)
Ohne Tränen gibt’s keine Liebe (1929)
Sag mir nicht mehr „Sie“ (1929)
Sag nicht Du zu mir, wenn meine Frau dabei ist (1927)
Schönste der Frauen (1927)
The Slip (Tanz doch den Slip mit mir) (1932)
Such dir im Frühling ein Mädel fürs Herz (1929)
Süßes Baby (1927)
Tausend süße schöne Fraun (1928)
Vater Rhein und Mutter Donau (1927)
Was der Onkel Doktor sagt (1928)
Was ist mit deiner Nase los (1928)
Weißt du, was du kannst, mich am Nachmittag besuchen (1929, mit Austin Egen
und Walter Jurmann)
Wieso ist der Walter so klug für sein Alter (1927, mit Austin Egen und Will Rollins)
Wir leben, wir lieben, wer weiß wie lange (1927, mit Austin Egen und Will Rollins)
Wir Österreicher für Österreich (1933, mit Austin Egen)
Wir wollen einen heben gehen (1928)


Schwabach, Kurt
* 26.2.1898 in Berlin, † 26.10.1966 in Hamburg.

Einer der produktivsten Berliner Schlager-Autoren ab den 1920er Jahren. Mit über 20 Texten
ist er für Austin Egen der zweitwichtigste Autor, mit dem er von 1924 bis 1931 zusammenarbeitet:

Berlin will lachen
Bitte, bitte (1928)
Der Bobby Cohn ist kein Verkehr für dich (1924, gemeinsam mit Robert Katscher)
Ein bisschen Liebe für eine Nacht (1928)
Florentine (1929)
Glaub mir, ich bin dir gut (1929)
Heut hab ich „sie“ geseh’n (1929, gemeinsam mit Willy Rosen)
Ich bin so gut zu dir (1931, gem. mit Austin Egen als Komponist, gem. mit Friedrich Schwarz als Autor)
Ich brauch für Sonntag eine neue Braut (1928)
Ich schau in deine Augen (1928)
Ich will von der Lilly nichts wissen (1928)
Ja, ja, die Frau’n sind meine schwache Seite (1928)
Je länger, je lieber (1929, gemeinsam mit Willy Rosen)
Kann man denn im Mondenschein (1929)
Komm um Fünf zur Normaluhr (1930)
Komm wir trinken Brüderschaft (1928)
Reichspräsident Hindenburg Marsch (1925)
Vera (1931)
Verzeih mir und sei wieder gut (1928)
Was nützen mir die schönsten Nelken (1929, gemeinsam mit Willy Rosen)
Was nützt dem Soldaten Schinken und Braten (1930, gem. mit Austin Egen und Bert Reisfeld)
Was nützt mir der schönste Lenz (1929)
Zigeuner, du hast mein Herz gestohlen (1931)





321 Werkeanmeldungen Austin Egen an AKM vom 5.12.1932 bis 16.3.1938. In: AKM, Werkeanmeldungs-Akte
Austin Egen.
322 Brief „Bestätigung“ Austin Egen an Bosworth, 18.2.1939. Archiv Bosworth Berlin.
323 „Doelle, Franz“ in: Bardong, Matthias; Demmler, Hermann; Pfarr, Christian (Hrsg.), Das Lexikon des
deutschen Schlagers, 2. erw. u. überarb. Aufl., Mainz 1993, S. 107
324 „Dostal, Familie“ in: Flotzinger, Rudolf (Hrsg.), Oesterreichisches Musiklexikon, Band 1, Abbado – Fux,
Wien 2002, S. 341.
325 Pacher, Maurus: Auf den Flügeln realer Träume. In: Franz Grothe Werkverzeichnis. Zusammengest. v.
Ludowica von Berswordt, 2. neu bearb. u. erw. Aufl., hrsg. v. d. Franz Grothe-Stiftung, München 2008,
S. IX-XXXVIII.
326 „Leopoldi, Familie“ in: Flotzinger, Rudolf (Hrsg.), Oesterreichisches Musiklexikon, Band 3, Kmentt –
Nyzankivskyj, Wien 2004, S. 1258.
327 Was Filmstars singen. Ein Album mit bekannten Tonfilmschlagern, Bildern und Biographien der beliebtesten
Filmdarsteller, Berlin o. J. [1932], S. 29.
328 Fetthauer, Sophie: „Rolf Marbot“ in: Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit, hrsg. v.
Claudia Maurer Zenck u. Peter Petersen unter Mitarbeit v. Sophie Fetthauer, Univ. Hamburg, seit 2005,
Link - Hier klicken (30.6.2010).
329 Was Filmstars singen, S. 29.
330 Was Filmstars singen, S. 29.
331 „May, Brüder“ in: Flotzinger, Rudolf (Hrsg.), Oesterreichisches Musiklexikon, Band 3, Kmentt –
Nyzankivskyj, Wien 2004, S. 1389f.
332 „May, Brüder“ in: Flotzinger, Oesterreichisches Musiklexikon, Band 3, S. 1389f.
333 „Cowler, Jim“ in: Bardong, Matthias; Demmler, Hermann; Pfarr, Christian (Hrsg.), Das Lexikon des
deutschen Schlagers, 2. erw. u. überarb. Aufl., Mainz 1993, S. 99.
334 Fetthauer, Sophie: „Bert Reisfeld“ in: Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit, hrsg. v.
Claudia Maurer Zenck u. Peter Petersen unter Mitarbeit v. Sophie Fetthauer, Univ. Hamburg, seit 2005,
Link - Hier klicken (30.6.2010).
335 „Sandauer, Heinz (Heinrich)“ in: Flotzinger, Rudolf (Hrsg.), Oesterreichisches Musiklexikon, Band 4,
Ober – Schwaz, Wien 2005, S. 2006.
336 DRA Deutsches Rundfunkarchiv – Rundfunkgeschichte – Radio-Geschichte – Rundfunk vor 1933.
Organisation und Personalien des deutschen Rundfunks 1924–1933
(http://www.dra.de/rundfunkgeschichte/radiogeschichte/organisation/index.html, 30.6.2010).
337 „Amberg, Charles“ in: Bardong, Matthias; Demmler, Hermann; Pfarr, Christian (Hrsg.), Das Lexikon des
deutschen Schlagers, 2. erw. u. überarb. Aufl., Mainz 1993, S. 57.
338 Was Filmstars singen, S. 29.
339 „Löhner Fritz“. In: Czeike, Felix: Historisches Lexikon Wien in 5 Bänden. Bd. 4. Wien 1995, S. 84f.
340 Vertrag Fritz Rotter mit Roehr AG, 22.10.1929, Archiv Bosworth Berlin.
341 „Rotter, Fritz“ in: Flotzinger, Rudolf (Hrsg.), Oesterreichisches Musiklexikon, Band 4, Ober – Schwaz, Wien
2005, S. 1963.
342 „Schwabach, Kurt“ in: Bardong, Matthias; Demmler, Hermann; Pfarr, Christian (Hrsg.), Das Lexikon des
deutschen Schlagers, 2. erw. u. überarb. Aufl., Mainz 1993, S. 286f.


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