Claire Waldoff
humoresk, Sa Aug 30 2014, 09:30

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch zu Claire Waldoff gibt es nun eine Kurzbiographie im Hauptmenü: Link - Hier klicken


Auch wenn es *offTOP2 sein mag, möchte ich diese Gelegenheit kurz vor Abschluss der Leimbach-Woche im August nutzen, um a) dem GrammoTeam für die große Unterstützung im Hintergrund, b) allen Bildspendern und Ergänzern und c) allen interessierten Lesern danken!

Über Ergänzungen, weitere Fotos, sonstige Abbildungen und vor allem auch Aufnahmen im Sender würde ich mich sehr freuen!

Liebe Grüße

Josef




Re: Claire Waldoff
Barnabás, Sa Aug 30 2014, 09:35

Hey humoresk,

kleine Spende? Kein Problem.







Re: Claire Waldoff
Barnabás, Sa Aug 30 2014, 12:00

Eine WHW- JPK-Spende für Waldorff.

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Re: Claire Waldoff
Musikmeister, Sa Aug 30 2014, 13:16

Ich habe noch was aus jungen Jahren der Claire Waldoff gefunden, wonach sie eigentlich Rechtswissenschaft studieren wollte und bereits 1905 in Pyrmont Theater spielte.

Februar 1911


Grammophon-Werbefoto v.l.n.r: Helene Ballot, Lisa Weise und Claire Waldoff; Januar 1913


September 1913


Claire Waldoff mit Karl Gessner in der Kriegsoperette "Immer feste druff!", Dezember 1914


Claire Waldoff in der Kriegsoperette "Woran wir denken", Januar 1915


Re: Claire Waldoff
monokel, Sa Aug 30 2014, 23:03

In meinem Sender kann man eine Platte von Claire hören Link - Hier klicken

Liebe Grüße
Michael

Re: Claire Waldoff
SchellackFreak, Mo Feb 16 2015, 13:19




Claire Waldoff jetzt nur auf Parlophon und Odeon Platten
Plattenwerbung 1928



Re: Claire Waldoff
Wollnasenwombat, Fr Feb 05 2016, 15:28

Hallo Josef,
Zum Thema Waldoff/Nationalsozialismus mag vielleicht folgendes noch ganz interessant sein: Tatsächlich gab es, beginnend mit Herbst 1933, eine Diskussion darüber, ob Waldoffs Auftreten erlaubt oder verboten sei, z.T. mit unterschiedlichen Wissensständen regionaler Vereinigungen des "Kampfbundes für deutsche Kultur". So hielt diese Organisation beispielsweise in Hamburg Waldoff für "undeutsch" und bemühte sich, einen Auftritt zu verhindern, in Berlin hatte man dagegen kein Problem mit ihr. Im Bundesarchiv liegen dazu Akten.
Zum "Hermann": Auf einer ebenfalls dort befindlichen Karteikarte steht, datiert mit 3.3.39, dass gegen das Lied "Hermann heeßt er" keine Einwände bestehen, sofern der Name des Komponisten nicht genannt werde – Vermerk: "(Nichtarier?)".
Auch bei Waldoff zeigt sich also, was auch sonst in diesem Zeitraum zu beobachten ist, dass es nämlich keine einheitliche nationalsozialistische Kunst-Ideologie jenseits der Parole "Juden raus" gab. Der eine entscheidet so, der andere so. Dass gerade dies natürlich Raum für Willkür eröffnet und die Unsicherheit der Betroffenen erhöht, ist klar...
Liebe Grüße
Wollnase