Der Tonarm
Grammophonteam, Do Aug 27 2015, 19:46

Eine kleine Zusammenstellung grundlegender Funktionen und Zusammenhänge dieses gelegentlich etwas vernachlässigten Bauteil an einem Grammophon. Ergänzendes, Fragen... gerne hier


> Der Tonarm <



Re: Der Tonarm
Starkton, Do Aug 27 2015, 20:35

Ein super Beitrag. Vielen Dank.

Re: Der Tonarm
krammofoon, Do Aug 27 2015, 20:48

Servus :-)

Hervorragender Lernstoff...... ich werde mich die Tage mal an die Geometrie meiner Grammophone machen....... zu verbessern gibt es immer was.

Gruss
Georg

Re: Der Tonarm
Rundfunkonkel, Fr Aug 28 2015, 00:56

Finde ich auch klasse, vielen Dank. Sehe ich doch richtig, dass man diese Schablone durchaus auch bei modernen Plattenspielern benutzen könnte? Wenn man es ganz ernst nimmt, passen wegen des oft weiter bis in die Plattenmitte hinein geschnittenen Schellackaufnahmen die Vinyl-Schablonen nicht wirklich. Folge kann beim Abspielen eine noch stärkere Verzerrung im eh schon oft sehr abgenutzen Innenbereich einer Schellackplatte sein.

Re: Der Tonarm
Grammophonteam, Fr Aug 28 2015, 20:20

Die Schablone lässt sich natürlich auch bei neueren Plattenspielern verwenden. Für Schellackplatten dürfte es gehen, bei Vinyl ist sie aber vermutlich etwas zu "grob" - Hier empfiehlt sich dann eine modernere Variante.

Generell gilt dass geschriebene zur Geometrie (und die Schablone) auch für "elektrische Grammophone" aus den 30er und 40er Jahren. Auch bei den "Pick Ups" war der Tonarm anfangs oft gerade ohne "Offset" usw. Wenn der Tonarm eines elektrischen Plattenspielers neu zu setzten ist, wäre die Schablone tatsächlich eine große Hilfe.

Re: Der Tonarm
Grammophonteam, Do Feb 23 2017, 10:01

Interessant, dass selbst in Tageszeitungen (Prager Tageblatt) Artikel erschienen, die die Vorteile eines gut justierten Tonarms erläuterten. Hier aus dem Jahr 1929:




Re: Der Tonarm
sferon, Sa Mär 04 2017, 21:10

toll gemachter Beitrag, auch wenn ich nicht alles ganz verstanden habe.
Plattenfräse deshalb, weil sich der Winkel der Nadel zur Rille ständig ändert.
Da die Nadel sich auf den ersten Metern bereits in die Rille eingearbeitet hat, fräßt sie bei geändertem Winkel die Rille weiter aus- es entsteht Verschleiß.
Was mir bei meinen Geräten auffällt, ist das hohe Gewicht der Schalldose. Die Lautstärke ändert sich nicht, wenn man mit dem Finger die Dose etwas anhebt. Die Nadel würde dann aber bei Erschütterungen eher springen. Aber wer hat denn schon sein Grammophon auf dem Fahrrad montiert.- sind meine Aussagen soweit richtig ?
LG vom Bodensee nach Ait...
Dominik