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Foren > Schellackplatten > Rund um die Platte
Zufallsfund in Leer/Ostfriesland
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
somberrecords
Sa Mai 30 2020, 20:50 Druck Ansicht
Dabei seit: Fr Mai 01 2020, 14:40
Wohnort: Emden
Einträge: 8
Moin zusammen!

Ich habe am Mittwoch zufällig in Leer in einem Trödelladen nach Schellackplatten gefragt und bekam prompt 20 Stück präsentiert, erstaunlicherweise fast alle aus der Zeit um 1930. Davon waren fünf 20cm-Platten, der Rest 25cm, zum Teil noch in Originalhülle, aber sehr verschmutzt und schon etwas von Mäusen angefressen.
(Zum Glück mögen die Viecher kein Schellack!). Bei einem Stückpreis von 2 Euro dachte ich aber, dass ich nicht viel verkehrt machen kann. Die Platten kamen dann bei mir zu Hause erstmal in die Wäsche, wobei sie sich noch als recht gut erhalten erwiesen.
Auf einer Derby-Hülle stand in Sütterlin "schön" und der Name "Irma Püring".
Dabei waren Label, die ich bisher nicht kannte, "GROHAG" mit grünem Etikett, "Stella" und "Diamant-Electro", aber fast alles sog. Billigetiketten und Kaufhausmarken.
Zwei Platten hatten Aufkleber "Beil & Voss" bzw. "Schweizer Musikhaus, Berlin".
Neben "Hochzeitszug in Liliput" und "Dornröschens Brautfahrt" waren aber auch viele Titel wie "Das 11. Gebot Moses, Trink, Brüderchen, trink" (Electrocord 1040), "Annemarie, komm' in die Laubenkolonie" (Hertie 565) und "Guck doch nicht immer nach dem Tangogeiger hin" (Diamant-Electro 235), der ein echter Ohrwurm ist!
Der flotte Titel "Es geht von Mund zu Mund" (Kalliope K870) ist ja in unseren Corona-Zeiten ganz schön aua.
So eine Sammlung von Schlagertiteln aus der Zeit 1925-1930 und in passabler Erhaltung habe ich noch nie bekommen! Es lohnt sich also immer noch, mal im Geschäft zu fragen!
(Und die eine Naziplatte kommt gleich in die Giftecke)

Ich hoffe, dass meine Ausführungen nicht langweilen und wünsche euch allen schöne Pfingsttage!



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DGAG
So Mai 31 2020, 11:19
Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 413
Ist es nicht toll wenn man eine ganze Plattensammlung aus der Zeit unserer Groß-, Urgroß, oder Ururgroßeltern findet? Obwohl ich normalerweise bestimmte Einzelplatten "jage", fällt mir ab und zu ein Konvolut in die Hände, das ich dann auch zusammen halte. Die Persönlichkeit des damaligen Sammlers zeigt sich darin sehr gut.

Unser Forum ist inzwischen wirklich großartig was die Identifikation von Labels anbelangt. Fast alles was man so findet wurde bereits in Wort und Bild beschrieben.
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Remirus
So Mai 31 2020, 13:37
Dabei seit: Mi Jul 12 2017, 16:12
Wohnort: Heide (Holstein)
Einträge: 63
Hallo Somberrecords,

herzlichen Glückwunsch zu diesem Fund! So mag ich das Sammeln auch am liebsten. Nicht in einschlägigen Läden für viel Geld (das ich sowieso nicht habe) das Beste ergattern, sondern auf Flohmärkten und in Trödlerläden stöbern und auf das Glück hoffen. Dann hängen Geschichten an den Platten, und man profitiert noch jahrzehntelang von den Erinnerungen. Meine liebsten Platten habe ich von anderen Sammlern geschenkt bekommen oder von professionellen Händlern deutlich unter dem Marktpreis (wohl als Dank für Kundentreue) erwerben dürfen. Als Beispiel sei hier Herr Schumacher in Berlin genannt ("Jazz Me Blues" von der Original Dixieland Jazz Band als originale HMV). Aber es gibt auch noch andere, deren Namen ich nicht kenne.

Herzliche Grüße!

[ Bearbeitet So Mai 31 2020, 17:14 ]
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Webseite
somberrecords
So Mai 31 2020, 19:49
Dabei seit: Fr Mai 01 2020, 14:40
Wohnort: Emden
Einträge: 8
Danke für die freundlichen Kommentare!
Euren Ausführungen kann ich nur zustimmen, das ist genau meine Philosophie.
Es geht mir auch manchmal so, dass man einen roten Faden in einem Konvolut erkennt (oder zu erkennen glaubt).
Den Herrn Schumacher in Berlin kenne ich auch, da habe ich vor 17 (!) Jahren im Urlaub mal einen Berg Tanzmusik aus Großbritannien günstig ergattert.

Viele Grüße zurück!

Günther

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