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Foren > Grammophone > Trichtergeräte
Deutsche Grammophon A.G. Modell Automat No. 2 von c. 1901-1903
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
Starkton
So Sep 09 2012, 18:22 Druck Ansicht
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
HERSTELLER: Deutsche Grammophon A.G.
MODELL: Automat No. 2 (Version ohne selbsttätige Ausschaltung)
SERIENNUMMER: 1634(?)
JAHR: c. 1901-03
DAMALIGER PREIS: 175 Mark
GEHÃUSE: Eiche hell, Hochglanz poliert
PLATTENTELLER: 17 cm
TRICHTER: Mitteltrichter aus Messing, vernickelt gegen Aufpreis, 60 cm lang
MOTOR: 1-Feder
SCHALLDOSE: Concert ("Clark-Johnson")

Ich nutze die Gelegenheit einer gerade laufenden Auktion mit detailreichen Bildern diesen seltenen "Grammophon-Tisch-Automaten," andere Bezeichnung "Automat No. 2," hier einzustellen.

Das erste Bild zeigt den Automat No. 2 wie er mal ausgesehen hat, alle anderen sind aus der Auktion. Leider ist das schöne Holzgehäuse mit einer unpassenden Lasur überzogen worden um die Ergänzung einer fehlenden oder schadhaften Leiste zu verschleiern.





















[ Bearbeitet Do Nov 29 2012, 03:23 ]
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alang
So Sep 09 2012, 23:51
Dabei seit: Di Jun 12 2012, 19:52
Wohnort: Delaware, USA
Einträge: 564
Hallo Starkton. Vielen Dank fuer diese Bilder, das ist ja ein Traumgeraet fuer jeden Sammler. Selbst in der inkompletten Form denke ich, dass bei der Auktion doch eher mit Tausendern gerechnet werden muss. Oder irre ich mich da?
Andreas
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Starkton
So Sep 09 2012, 23:59
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Das Mindestgebot liegt bei $10.000 was ich aber völlig überzogen finde. Wenn die "kackbraune" Lasur nicht wäre würde ich in diesem Zustand etwa die Hälfte für angemessen halten.
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alang
Mo Sep 10 2012, 00:16
Dabei seit: Di Jun 12 2012, 19:52
Wohnort: Delaware, USA
Einträge: 564
Wow! Das waere vielleicht fuer ein komplettes Geraet im Originalzustand angemessen. Ich haette fuer dieses Teil $3500-4000 geschaetzt. Verrueckt...
Andreas
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alang
Mo Sep 10 2012, 20:45
Dabei seit: Di Jun 12 2012, 19:52
Wohnort: Delaware, USA
Einträge: 564
Bin gerade ueber eine Werbeanzeige der englischen Version dieses Grammophons gestolpert. Der Preis in UK war damals gesalzene 8 Pfund 8 Shilling.
Gruss
Andreas

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Grammophonteam
Mo Sep 10 2012, 21:18
Seitenbetreiber

Dabei seit: So Sep 04 2011, 14:54
Wohnort: In den tiefen des Netzes ;)
Einträge: 2074
Link - Hier klicken kann man dieses tolle Grammophon mit Trichter und Tonabnehmer betrachten.

Berliner coin-operated gramophone
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Calle
Mo Sep 10 2012, 21:52
Dabei seit: Mo Apr 18 2011, 10:57
Wohnort: Emmerich am Rhein
Einträge: 276
Vor einiger Zeit ist ein ähnliches Grammophon für etwa (stolze) US$ 11.000 verkauft worden, der war allerdings komplett...
Einen Preis von US$ 10.000 finde ich daher auch reichlich übertrieben; wenn man die fehlende Teile dazu rechnet (wenn man die überhaupt original finden kann), so müßte man nochmals mindestens US$ 2.000 dazurechnen !
Ich denke, Starkton hat da schon Recht: etwa US$ 5.000 wäre einen angemesseneren Preis...
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Starkton
Mo Sep 10 2012, 22:16
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Grammophonteam schrieb ...

Link - Hier klicken kann man dieses tolle Grammophon mit Trichter und Tonabnehmer betrachten.

Das ist der Vorgänger des Automat No. 2 ohne Münzschublade. Auch die Trichterarmaufhängung ist anders aufgebaut.

Ich weiß natürlich nicht wie stark die Metallteile korrodiert oder abgerieben waren, bzw. was von dem alten Nickel noch übrig war, aber die Hochglanz-Politur-Vernickelung sieht viel zu "unecht" aus. Für mich wirkt sich diese Maßnahme nicht wertsteigernd aus - im Gegenteil. Kurbel und Schalldose als einzige nicht neu vernickelte Teile fügen sich zudem nicht mehr homogen ins Ganze ein.

Ich ziehe den Originalzustand der Metallteile des Automat No. 2 eindeutig vor. Dafür wurde dessen Holzgehäuse durch die Lasur "verbastelt." Da gefällt mir wiederum der Automat der Phonogalerie viel besser.

Polieren und neu vernickeln musste ich Eisenteile auch schon, da war von der Nickelschicht aber fast nichts mehr vorhanden, bzw. sie war von Rost unterwandert. Gern habe ich das nicht gemacht - eben weil Spuren des Gebrauchs sowie Originalsubstanz zerstört, und der historische Gesamteindruck des Grammophons beeinträchtigt wird.

[ Bearbeitet So Apr 10 2016, 17:16 ]
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