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Foren > Musik, Tanz, Theater und Tonfilm > Auf der Bühne
Ein zeitgenössischer Einblick in die Bühnenkunst zum Fach- Revue -1914-1945
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
joha
Sa Sep 15 2012, 16:31 Druck Ansicht
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004
Nach dem 1.WK etablierten sich viele Bühnen für Kleinkunst,nach dem Weltkrieg verlangte man Abwechslung.

Unterhaltung war das Zauberwort,"DIE REVUE" ursprünglich aus Frankreich stammend, wurde zum Unterhaltungfaktor Nummer 1.

Alles was bisher zu sehen und zu hören war, konnte man schnell und aktuell an den Mann bringen.
Die Mischung aus Zirkus,Variete,Operettte,Tagesschlager und Zeitgeist vereinigte sich im Fach" Revue."

Kleinkunstdarsteller,Sänger,Ballett,Orchester vereinigte man in dem man reine Revue Texte schrieb,Tanznummern,Schlager,Internationale Themen einfügte,sowie dem Volk aufs Maul schaute.
Diese Mischung brachte den Erfolg,die großen Konzerthäuser,Bühnenhäuser,Varietes verdienten plötzlich wieder Geld,tausende von Bühnenmalern,Kulissenbauern,Beleuchter,Tänzerinnen und Tänzer hatten die Chance ihren erlernten Beruf auszuüben.
Von Paris über London,Amerika,Berlin,Wien drehte es die Kunstwelt völlig auf den Kopf.
Die Revue öffnete eine absolut neue Kunstform, in der alles möglich war,was den damaligen Menschen in eine Traumwelt von Kulisse,Gesang,Artistik,Tanz führte.
In den Metropolen der Welt regierte das Revuefieber, 14 tägiger Wechsel des Programms war keine Seltenheit, Texter und Komponisten arbeiteten im Akord um die Vergnügungswilligen zu unterhalten.
Die Schallplattenfirmen versuchten so schnell wie möglich die aktuellen Revuehits an den Mann zu bringen,die Verlage gaben schnell die Freigaben und jeder verdiente mit, den Höhepunkt der Revuezeit erreichte das Phänomen ende der 20iger Jahre mit dem Börsenkrach und der Hyperinflation ebbte auch die Zeit der Großen wilden Revue ab.
Aber das Thema" Revue" ist aus der Kunst nicht wegzudenken sie existiert bis heute.
Viel Spass bei den Mädels und Stars von der Revuebühne



















[ Bearbeitet Sa Sep 15 2012, 20:09 ]
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joha
Sa Sep 15 2012, 16:35
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004




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Starkton
Sa Sep 15 2012, 16:49
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Die Revue war schon vor dem 1. Weltkrieg "in," siehe die abgebildete, am 5. August 1910 aufgenommene International Zonophone-Platte mit "Am Bosporus" aus "Hallo! Die grosse Revue!" von Paul Lincke.

[ Bearbeitet Sa Sep 15 2012, 16:52 ]
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joha
Sa Sep 15 2012, 16:56
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004








Viele dieser Plattentitel stammten aus Revue Nummern,meistens überlebte nur der Titel die Revue findet man heute nur noch in alten Notensammlungen.

Das vom mir verwendete Material ist aus Sammlerbestand sowie dem Magazin 1926 Nr.28 und aus Zigarettenbilder Alben.
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joha
Sa Sep 15 2012, 17:00
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004
@ Starkton,
das ist richtig die Revue gab es schon eher, aber sie setzte sich erst nach dem I.WK richtig als Kunstform durch.
Gruss joha
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Starkton
Sa Sep 15 2012, 17:31
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Tolle Labels, und einige sehr nette Bilder!!

Das Metropol-Theater in Berlin hatte sich schon kurz nach 1900 auf Revuen spezialisiert. Hier ist eine Abbildung aus einem Spezial-Platten-Verzeichnis der Deutschen Grammophon-A.G. von 1906 mit "Neuaufnahmen der letzten drei in Berliner Theatern im Monate September gebrachten Novitäten."

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joha
Sa Sep 15 2012, 18:03
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004
Hier noch einige tanzende Akteure der Revuezeit

wie Starkton schon richtig feststellte begann die Revuezeit um 1899 in dieser Zeit waren Operetten und Opern usus.Die Revue wurde als Neben Kunstform entdeckt,da viele Operetten flopten und aus diesen von Besucherzahlen verschmähten Operetten, machte man ein kurzes Revueintermezzo was dem Zuschauer auch gefälliger rüber kam,die Herren der Schöpfung wollten locker und entspannt sich zu leichten Mädchen erholen,Tänzerinnen zeigten das, was sie zu Hause nie zu sehen bekamen,Texte und Musik waren frivol was zu dieser Zeit suspekt war.Die Revue blieb der frivole Geheimtip und entpuppte sich mit der frortschreitenden Mode sowie einem moderneren Zeitgeist zum Erfolg.







[ Bearbeitet Di Sep 18 2012, 19:37 ]
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joha
Sa Sep 15 2012, 19:51
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004












So das waren noch ein paar Tanzmäuse die anderen Bilder frisst langsam das Silbernitrat auf was zum Zerfall, der Echtfotos beiträgt.

[ Bearbeitet Sa Sep 15 2012, 19:54 ]
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joha
Sa Sep 15 2012, 20:06
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004




Der Schlager ANGORA stammte ebenfalls aus einer Revue,die den Namen

"Sie ...und Ihre Mietzekatz" trug Berhard Ette`spielte diese Nummer ein.
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