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Foren > Grammophone > Schalldosen
Exhibition-Schalldose und Nachahmungen
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Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Hedensö
So Nov 17 2013, 10:11
Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Hallo zusammen,

ich habe mal versucht, alle möglichen Fotos von irgendwelchen Exhibition-Dosen, die ich in meiner Bildersammlung finden konnte, zusammen zu stellen.

Es würde mich freuen, wenn Ihr weitere, hier nicht aufgeführte Schalldosen der Hersteller beisteuern würdet und wenn es gelingen würde, die Dosen zeitlich einzuordnen.

G&T/HMV:




Victor




Deutsche Grammophone/Gramola



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gramofan
So Nov 17 2013, 10:27
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 1057
Danke für die Zusammenstellung der Bilder!
Bei den deutschen Exemplaren hat sich aber eine Dose eingeschlichen, die mit der Exhibition rein gar nichts zu tun hat: die letzte Dose rechts unten. Das ist eine Neukonstruktion der DGG (ich habe zwei Exemplare davon), sie ist deutlich größer im Durchmesser, hat einen anderen Korpus und (wie auf dem Bild schon zu sehen) auch eine andere Nadelträgerlagerung.
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Hedensö
Sa Mai 03 2014, 14:47
Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Hier ein Neuzugang im Exhibition-Gewand:

HALLEY
K.R.H.P D.R.P.
Berlin-Petersburg
MASS





Kann jemand Angaben dazu machen?
Anschluss ist wie HMV...
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Hedensö
Sa Mai 10 2014, 18:59
Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Hier eine klassische, späte HMV Exhibition mit dem Zusatz "Importe D' Angleterre". Sie stammt von einem französischen "La voix de son maitre"-Gerät.



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grammofar
So Mai 11 2014, 08:42
Dabei seit: Do Aug 02 2012, 23:11
Wohnort: 24364 Holzdorf
Einträge: 267
Hier auch nochmal etwas aus meinem Fundus:

..am besten finde ich die Inschrift "Die Seele"









[ Bearbeitet So Mai 11 2014, 08:44 ]
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Webseite
grammofar
So Mai 11 2014, 08:45
Dabei seit: Do Aug 02 2012, 23:11
Wohnort: 24364 Holzdorf
Einträge: 267
Dann hätte ich da noch was....kürzlich habe ich ein Tischgerät der Deutschen Grammophon bekommen, es wird um 1916 - 1920 entstanden sein. Es hat noch die typische HMV-Optik, wurde aber schon unter der Regie von den Polyphonwerken hergestellt. Es war folgende Schalldose drauf:



Resultat kriegsbedingter Engpässe? Als Rückenteil ist eine typische Gummikupplung der Exhibition angebracht.
Gibt es hier evtl iwelche Belege??

[ Bearbeitet So Mai 11 2014, 08:46 ]
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Webseite
Gast
So Mai 11 2014, 09:04
Gast
Halllo Nico,

erstaunlich ! Die hätte ich jetzt sofort in Verarbeitung und Details der häufigen (billigsten) "Goldring" - Dose zugeordnet !

Dafür habe ich keine Erklärung....

Gruß, Nils
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Hedensö
Mo Apr 17 2017, 08:19
Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Hier zwei weitere Dosen in Exhibition-Optik.





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Hedensö
Mi Okt 11 2017, 13:04
Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Hier eine frühe Exhibition der International Zonophone Company







[ Bearbeitet Mi Okt 11 2017, 14:12 ]
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Starkton
Sa Okt 14 2017, 08:39
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Hier ist eine Variante aus der Übergangszeit zwischen Gramophone Co. und Deutsche Grammophon AG. Nach Ausbruch des 1. Weltkriegs wurde die eingravierte Beschriftung dieser Exhibition-Schalldose mit einem bedruckten Pappschild überklebt.

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Hedensö
So Dez 17 2017, 13:04
Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Hier eine Dose, die mir persönlich sehr gut gefällt, was die Optik anbetrifft. Es hadelt sich um eine GRAMOLA der Gramophone Co.

Das interessante ist aus meiner Sicht, dass es die einzige Exhibition (-artige) Schalldose ist, die diesen geriffelten Ring aufweist. Für das Handling ist das ja sehr gut - merkwürdig, dass man das nicht anderswo auch so umgesetzte hat.







Der zweite interesante Punkt ist, dass der Anschlussdurchmesser von dem der Exhibition´s abweicht. Man wollte damit sicherstellen, dass auf Gramola-Geräten keine Exhibiton-Schalldose montiert werden konnte.

Weiterhin hat diese Dose keinen Gummi-Flansch, wie man am unteren Foto gut erkennen kann.



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Hedensö
Sa Mär 17 2018, 20:45
Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Hedensö schrieb ...

Hier eine frühe Exhibition der International Zonophone Company








Hier eine spätere Variante:





Beim Fotografieren ist mir aufgefallen, dass der Schriftzug im Winkel zur Nadel deutlich unterschiedlich ist. Produktionsbedingte Abweichung oder Absicht?



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Hedensö
Sa Mär 17 2018, 20:50
Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Nachstehend einige Werbeanzeigen aus der Phongraphischen Zeitschrift. Ähnlichkeiten zu bekannten Markenschalldosen sind wohl rein zufällig











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Nipper
So Mär 18 2018, 14:18
Dabei seit: Fr Feb 24 2017, 09:06
Einträge: 30
sehr interessante Anzeigen,was bedeutet denn eine Exibition in "Friedensausführung"wäre die Kriegsversion in minderer Materialqualität/Legierung gewesen?
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maestro
Mi Apr 04 2018, 17:18
Dabei seit: Mo Apr 04 2016, 20:04
Wohnort: Kharkov. Ukraine
Einträge: 35
Variants of heads for the Russian market. There were many fakes. In advertisements and written, beware of counterfeits. And yet I got caught, apparently one of these heads







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maestro
Mi Apr 04 2018, 18:05
Dabei seit: Mo Apr 04 2016, 20:04
Wohnort: Kharkov. Ukraine
Einträge: 35
However, after disassembly I don't think so.Paint still in the recesses, though roughly done.Well, and a triangular hole under the needle..

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gramofan
Mo Jan 18 2021, 22:10
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 1057
Die originale Exhibition ist ja oben schon hinreichend gezeigt worden. Was mich veranlasst hier nocheinmal was zu schreiben ist, dass diese Schalldose in großem Umfang „raubkopiert“ wurde, obwohl zumindest in Deutschland bereits vor der Jahrhundertwende der komplette rechtliche Rahmen eben zur Verhinderung solcher ungenehmigter Nachahmungen geschaffen worden war (Urheberrechtsgesetz 1870/71, Patentgesetz 1877, Gebrauchsmustergesetz 1891, Warenbezeichnungsgesetz 1894). Dennoch stammen die nachfolgend gezeigten Kopien durchweg aus deutscher Produktion, bei manchen ist das sogar explizit angegeben, bei anderen zumindest naheliegend. Besonders dreist sind die Schöpfer der Dosen vorgegangen, die gleich den Namen übernommen haben und dann, damit das Publikum auch weiß, was es (vermeintlich) vor sich hat, hinzugefügt haben „The best sound box of the world“ bzw. „World’s best reproducer“. Die Benennung „Exquisit“ spekuliert ganz offen auf die Verwechslungsfähigkeit des Namens. Übrigens ein Trick, der schon damals rechtlich genauso bewertet wurde, wie die unberechtigte Übernahme des korrekten Namens. Noch dreister gingen die Schöpfer einer Schalldose mit dem Namen „Exquisition“ vor, die ich leider nicht zeigen kann, weil der Anbieter damals einfach nicht zu einem tragbaren Preis verkaufen wollte. Immerhin ist sie oben in einer der gezeigten Annoncen abgebildet. Auf Grund der minimalen orthographischen Abweichung, bei sonst gleicher Buchstabenfolge, sah man da den Unterschied nur, wenn man genau hinsah. Ominös finde ich auch die Saturn-Schalldose mit der Angabe „exclusively manufactured for Talking Machine C(ompan)ies“. Da versucht man doch glatt, die Kopie als das Original hinzustellen.
Ich bin mir sicher, die Schar der Nachahmer ist mit den hier gezeigten Exemplaren keineswegs erschöpft und der Ein oder Andere wird noch ein Exemplar beisteuern können?













[ Bearbeitet Mo Jan 18 2021, 22:25 ]
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